Baden-Württemberg› Rhein-Neckar-Kreis
Gewerbesteuer-Hebesätze Rhein-Neckar-Kreis
Der Median der Gewerbesteuer-Hebesätze im Rhein-Neckar-Kreis beträgt 360 %, gemessen an 54 Gemeinden mit belegtem Wert. Die Werte reichen von 265 % bis 420 %; bundesweit sind es 380 %, also 20 Prozentpunkte mehr.
Die Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Walldorf | 15.890 | 265 % | −95 Prozentpunkte | 200 % |
| Heddesbach | 475 | 300 % | −60 Prozentpunkte | 280 % |
| St. Leon-Rot | 13.957 | 300 % | −60 Prozentpunkte | 200 % |
| Heddesheim | 11.950 | 320 % | −40 Prozentpunkte | 300 % |
| Heiligkreuzsteinach | 2.663 | 330 % | −30 Prozentpunkte | 330 % |
| Bammental | 6.712 | 340 % | −20 Prozentpunkte | 340 % |
| Helmstadt-Bargen | 3.891 | 340 % | −20 Prozentpunkte | 450 % |
| Laudenbach | 6.490 | 340 % | −20 Prozentpunkte | 350 % |
| Lobbach | 2.355 | 340 % | −20 Prozentpunkte | 330 % |
| Malsch | 3.490 | 340 % | −20 Prozentpunkte | 350 % |
| Schönbrunn | 2.881 | 340 % | −20 Prozentpunkte | 340 % |
| Zuzenhausen | 2.275 | 340 % | −20 Prozentpunkte | 340 % |
| Angelbachtal | 5.165 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 360 % |
| Edingen-Neckarhausen | 14.149 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 380 % |
| Epfenbach | 2.408 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 380 % |
| Eschelbronn | 2.730 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 360 % |
| Gaiberg | 2.412 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 350 % |
| Hemsbach | 11.893 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 350 % |
| Hirschberg an der Bergstraße | 9.826 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 330 % |
| Nußloch | 11.357 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 320 % |
| Plankstadt | 10.436 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 350 % |
| Sandhausen | 15.424 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 340 % |
| Schönau | 4.450 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 360 % |
| Spechbach | 1.691 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 380 % |
| Wilhelmsfeld | 3.181 | 350 % | −10 Prozentpunkte | 430 % |
| Dossenheim | 12.554 | 360 % | 0 Prozentpunkte | 370 % |
| Ladenburg | 12.279 | 360 % | 0 Prozentpunkte | 340 % |
| Mühlhausen | 8.762 | 360 % | 0 Prozentpunkte | 360 % |
| Neckarbischofsheim | 4.197 | 360 % | 0 Prozentpunkte | 485 % |
| Neckargemünd | 13.506 | 360 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Reilingen | 8.127 | 360 % | 0 Prozentpunkte | 360 % |
| Schriesheim | 14.956 | 360 % | 0 Prozentpunkte | 440 % |
| Altlußheim | 6.309 | 370 % | +10 Prozentpunkte | 350 % |
| Mauer | 4.162 | 370 % | +10 Prozentpunkte | 370 % |
| Meckesheim | 5.273 | 370 % | +10 Prozentpunkte | 360 % |
| Neulußheim | 7.163 | 370 % | +10 Prozentpunkte | 380 % |
| Reichartshausen | 2.108 | 370 % | +10 Prozentpunkte | 420 % |
| Brühl | 14.211 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 380 % |
| Dielheim | 9.192 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 370 % |
| Eberbach | 14.517 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 400 % |
| Ilvesheim | 9.352 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 360 % |
| Ketsch | 13.083 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 440 % |
| Leimen | 27.195 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 420 % |
| Neidenstein | 1.773 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 450 % |
| Oftersheim | 12.219 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 400 % |
| Rauenberg | 8.699 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 385 % |
| Weinheim | 45.480 | 380 % | +20 Prozentpunkte | 450 % |
| Sinsheim | 36.323 | 395 % | +35 Prozentpunkte | 390 % |
| Wiesloch | 26.800 | 395 % | +35 Prozentpunkte | 420 % |
| Eppelheim | 15.435 | 400 % | +40 Prozentpunkte | 400 % |
| Waibstadt | 5.731 | 410 % | +50 Prozentpunkte | 450 % |
| Wiesenbach | 3.142 | 410 % | +50 Prozentpunkte | 410 % |
| Hockenheim | 21.837 | 420 % | +60 Prozentpunkte | 440 % |
| Schwetzingen | 21.816 | 420 % | +60 Prozentpunkte | 460 % |
Wo ist die Gewerbesteuer im Rhein-Neckar-Kreis am niedrigsten?
Den niedrigsten Gewerbesteuer-Hebesatz setzt Walldorf mit 265 % fest. Am oberen Ende steht Schwetzingen mit 420 %, ebenfalls erreicht von 1 weiteren Gemeinden. Zwischen beiden liegen 155 Prozentpunkte, und alle 54 Gemeinden mit belegtem Wert verteilen sich auf diese Spanne.
Wie ordnet sich der Rhein-Neckar-Kreis bundesweit ein?
Von den 54 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 7 über dem bundesweiten Median von 380 %, 37 darunter und 10 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 360 % und damit 20 Prozentpunkte unter dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Rhein-Neckar-Kreis damit auf Platz 111, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 21 von 35.
Wie viele Einwohner wohnen im Rhein-Neckar-Kreis über dem Kreismedian?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreis ist Weinheim mit 45.480 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 380 %, also 20 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 56 Prozent der rund 554.352 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Rhein-Neckar-Kreis?
Für die Grundsteuer B liegt der Median bei 370 %, über 54 Gemeinden mit belegtem Wert; die Werte reichen von 200 % bis 485 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
Wie verteilen sich die Hebesätze im Rhein-Neckar-Kreis?
Gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze liegen von den 54 Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreis 12 im niedrigsten Fünftel, 25 im zweiten Fünftel, 10 im mittleren Fünftel, 3 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel. Am stärksten besetzt ist damit das zweite Fünftel. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.
Welche Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sind typisch?
Der Median des Rhein-Neckar-Kreis von 360 % wird am ehesten getroffen von Dossenheim mit 360 %, Ladenburg mit 360 % und Mühlhausen mit 360 %. Die Randwerte der Tabelle sind dagegen Einzelfälle.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Rhein-Neckar-Kreis auf die Steuer nieder?
Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. In Walldorf wären darauf 8.857,63 Euro Gewerbesteuer fällig, in Schwetzingen 14.038,50 Euro. Der Unterschied im Rhein-Neckar-Kreis beträgt damit 5.180,88 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Welche Kreise liegen nahe am Rhein-Neckar-Kreis?
In der nach dem Median geordneten Reihe der Kreise desselben Bundeslandes steht der Rhein-Neckar-Kreis zwischen zwei ähnlichen Werten. Direkt darunter steht Ostalbkreis mit 360 %, darüber folgt Schwarzwald-Baar-Kreis mit 360 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.
Häufige Fragen
Wo ist die Gewerbesteuer im Rhein-Neckar-Kreis am niedrigsten?
Walldorf setzt mit 265 % den niedrigsten Gewerbesteuer-Hebesatz im Rhein-Neckar-Kreis fest, Schwetzingen mit 420 % den höchsten. Die Spanne beträgt 155 Prozentpunkte.
Wie ordnet sich der Rhein-Neckar-Kreis bundesweit ein?
7 der 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis setzen einen Hebesatz über dem Bundesmedian von 380 % fest, 37 liegen darunter.
Wie viele Einwohner wohnen im Rhein-Neckar-Kreis über dem Kreismedian?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreis ist Weinheim. Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 380 % bei 45.480 Einwohnern.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Rhein-Neckar-Kreis?
Wie verteilen sich die Hebesätze im Rhein-Neckar-Kreis?
Von den 54 Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreis liegen 12 im niedrigsten Fünftel, 25 im zweiten Fünftel, 10 im mittleren Fünftel, 3 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Welche Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sind typisch?
Dem Kreismedian von 360 % am nächsten liegen Dossenheim mit 360 %, Ladenburg mit 360 % und Mühlhausen mit 360 %.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Rhein-Neckar-Kreis auf die Steuer nieder?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Rhein-Neckar-Kreis zwischen 8.857,63 Euro in Walldorf und 14.038,50 Euro in Schwetzingen.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.