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Nordrhein-Westfalen Oberbergischer Kreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Oberbergischer Kreis

Median
490 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
470 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
565 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
13
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Zwischen 470 % und 565 % liegen die Gewerbesteuer-Hebesätze der 13 Gemeinden im Oberbergischer Kreis. Der Median beträgt 490 % und damit 110 Prozentpunkte mehr als der bundesweite Wert von 380 %.

Die Gemeinden im Oberbergischer Kreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 13 Gemeinden im Oberbergischer Kreis, Median 490 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Hückeswagen 14.802 470 % −20 Prozentpunkte 795 %
Wipperfürth 21.068 470 % −20 Prozentpunkte 860 %
Bergneustadt 18.547 475 % −15 Prozentpunkte 959 %
Reichshof 18.629 475 % −15 Prozentpunkte 570 %
Wiehl 25.261 475 % −15 Prozentpunkte 508 %
Gummersbach 51.863 482 % −8 Prozentpunkte 675 %
Marienheide 13.755 490 % 0 Prozentpunkte 699 %
Radevormwald 22.100 490 % 0 Prozentpunkte 490 %
Engelskirchen 19.565 499 % +9 Prozentpunkte 650 %
Morsbach 10.194 505 % +15 Prozentpunkte 605 %
Nümbrecht 17.455 510 % +20 Prozentpunkte 675 %
Lindlar 21.628 515 % +25 Prozentpunkte 903 %
Waldbröl 19.940 565 % +75 Prozentpunkte 755 %

Welche Gemeinde im Oberbergischer Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Hückeswagen liegt mit 470 % am unteren Rand der 13 Gemeinden, Waldbröl mit 565 % am oberen. Die Spanne von 95 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 3.325 Euro Jahressteuer.

Wie viele Gemeinden im Oberbergischer Kreis liegen über dem Bundeswert?

Von den 13 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 13 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 0 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 490 % und damit 110 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Oberbergischer Kreis damit auf Platz 287, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 24 von 31.

Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Oberbergischer Kreis aus?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Oberbergischer Kreis ist Gummersbach mit 51.863 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 482 %, also 8 Prozentpunkte unter dem Kreismedian. Insgesamt leben 32 Prozent der rund 274.807 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Oberbergischer Kreis?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 675 %. Über 13 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 490 % bis 959 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Oberbergischer Kreis eher günstig oder eher teuer?

Gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze liegen von den 13 Gemeinden des Oberbergischer Kreis 13 im höchsten Fünftel. Am stärksten besetzt ist damit das höchste Fünftel.

Welche Gemeinden im Oberbergischer Kreis sind typisch?

Nahe am Kreismedian von 490 % liegen Marienheide mit 490 %, Radevormwald mit 490 % und Gummersbach mit 482 %. Diese drei geben ein realistischeres Bild des Oberbergischer Kreis als Höchst- und Tiefstwert.

Wie viel macht die Spanne im Oberbergischer Kreis aus?

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. In Hückeswagen wären darauf 15.709,75 Euro Gewerbesteuer fällig, in Waldbröl 18.885,13 Euro. Der Unterschied im Oberbergischer Kreis beträgt damit 3.175,38 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Oberbergischer Kreis?

Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Oberbergischer Kreis unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. Direkt darunter steht Kreis Wesel mit 490 %, darüber folgt Rhein-Erft-Kreis mit 493 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Oberbergischer Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Hückeswagen mit 470 %. Der höchste Satz im Oberbergischer Kreis liegt bei 565 % in Waldbröl; dazwischen liegen 95 Prozentpunkte.

Wie viele Gemeinden im Oberbergischer Kreis liegen über dem Bundeswert?

Der Oberbergischer Kreis kommt auf einen Median von 490 %. Bundesweit sind es 380 %, der Abstand beträgt 110 Prozentpunkte.

Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Oberbergischer Kreis aus?

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Oberbergischer Kreis?

Sind die Gemeinden im Oberbergischer Kreis eher günstig oder eher teuer?

Von den 13 Gemeinden des Oberbergischer Kreis liegen 13 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Gemeinden im Oberbergischer Kreis sind typisch?

Dem Kreismedian von 490 % am nächsten liegen Marienheide mit 490 %, Radevormwald mit 490 % und Gummersbach mit 482 %.

Wie viel macht die Spanne im Oberbergischer Kreis aus?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Oberbergischer Kreis zwischen 15.709,75 Euro in Hückeswagen und 18.885,13 Euro in Waldbröl.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.