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Nordrhein-Westfalen Rhein-Erft-Kreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Rhein-Erft-Kreis

Median
493 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
460 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
565 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
10
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Für die 10 Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis mit belegtem Wert ergibt sich ein Median von 493 %. Die Spanne von 460 % bis 565 % umfasst 105 Prozentpunkte, der bundesweite Median liegt bei 380 %.

Die Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 10 Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis, Median 493 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Brühl 44.485 460 % −33 Prozentpunkte 800 %
Pulheim 55.259 475 % −18 Prozentpunkte 555 %
Wesseling 38.000 475 % −18 Prozentpunkte 795 %
Hürth 60.663 480 % −13 Prozentpunkte 480 %
Frechen 52.525 490 % −3 Prozentpunkte 520 %
Bedburg 24.169 495 % +2 Prozentpunkte 850 %
Bergheim 62.429 500 % +7 Prozentpunkte 760 %
Kerpen 67.040 500 % +7 Prozentpunkte 739 %
Elsdorf 21.886 555 % +62 Prozentpunkte 913 %
Erftstadt 49.903 565 % +72 Prozentpunkte 730 %

Welche Spanne umfassen die Hebesätze im Rhein-Erft-Kreis?

Am oberen Ende der Skala steht Erftstadt mit 565 %, am unteren Brühl mit 460 %. Auf dem Median von 493 % liegen 0 der 10 Gemeinden.

Liegt der Rhein-Erft-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?

Von den 10 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 10 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 0 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 493 % und damit 113 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Rhein-Erft-Kreis damit auf Platz 288, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 25 von 31.

Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Rhein-Erft-Kreis aus?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Rhein-Erft-Kreis ist Kerpen mit 67.040 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 500 %, also 7 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 47 Prozent der rund 476.359 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Rhein-Erft-Kreis?

Von 480 % bis 913 % reichen die Grundsteuer-B-Hebesätze; der Median der 10 Gemeinden liegt bei 750 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Wie breit streuen die Sätze im Rhein-Erft-Kreis?

Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Rhein-Erft-Kreis folgendes Bild: 10 im höchsten Fünftel. Das höchste Fünftel ist am stärksten vertreten.

Welche Orte im Rhein-Erft-Kreis treffen den Median?

Dem Kreismedian von 493 % am nächsten kommen Bedburg mit 495 %, Frechen mit 490 % und Bergheim mit 500 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Rhein-Erft-Kreis der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.

Was bedeutet der Unterschied im Rhein-Erft-Kreis in Euro?

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 15.375,50 Euro in Brühl und 18.885,13 Euro in Erftstadt. Zwischen beiden Gemeinden des Rhein-Erft-Kreis liegen 3.509,63 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Rhein-Erft-Kreis?

Direkt darunter steht Oberbergischer Kreis mit 490 %, darüber folgt Kreis Siegen-Wittgenstein mit 495 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Spanne umfassen die Hebesätze im Rhein-Erft-Kreis?

Liegt der Rhein-Erft-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?

Der Median im Rhein-Erft-Kreis beträgt 493 %, der bundesweite Median 380 %. 10 der 10 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.

Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Rhein-Erft-Kreis aus?

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Rhein-Erft-Kreis?

Der Median der Grundsteuer B im Rhein-Erft-Kreis beträgt 750 %. Die Werte der 10 Gemeinden reichen von 480 % bis 913 %.

Wie breit streuen die Sätze im Rhein-Erft-Kreis?

Von den 10 Gemeinden des Rhein-Erft-Kreis liegen 10 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Orte im Rhein-Erft-Kreis treffen den Median?

Dem Kreismedian von 493 % am nächsten liegen Bedburg mit 495 %, Frechen mit 490 % und Bergheim mit 500 %.

Was bedeutet der Unterschied im Rhein-Erft-Kreis in Euro?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Rhein-Erft-Kreis zwischen 15.375,50 Euro in Brühl und 18.885,13 Euro in Erftstadt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.