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Gewerbesteuer-Hebesätze Main-Kinzig-Kreis
Zwischen 330 % und 435 % liegen die Gewerbesteuer-Hebesätze der 29 Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis. Der Median beträgt 390 % und damit 10 Prozentpunkte mehr als der bundesweite Wert von 380 %.
Die Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Biebergemünd | 8.398 | 330 % | −60 Prozentpunkte | 220 % |
| Gründau | 14.759 | 330 % | −60 Prozentpunkte | 200 % |
| Flörsbachtal | 2.359 | 357 % | −33 Prozentpunkte | 359 % |
| Sinntal | 8.804 | 360 % | −30 Prozentpunkte | 360 % |
| Birstein | 6.257 | 365 % | −25 Prozentpunkte | 470 % |
| Schlüchtern | 16.093 | 370 % | −20 Prozentpunkte | 400 % |
| Bad Orb | 10.586 | 375 % | −15 Prozentpunkte | 500 % |
| Freigericht | 14.533 | 375 % | −15 Prozentpunkte | 495 % |
| Bad Soden-Salmünster | 13.799 | 377 % | −13 Prozentpunkte | 490 % |
| Jossgrund | 3.454 | 380 % | −10 Prozentpunkte | 465 % |
| Niederdorfelden | 3.962 | 380 % | −10 Prozentpunkte | 550 % |
| Schöneck | 11.960 | 380 % | −10 Prozentpunkte | 780 % |
| Wächtersbach | 12.890 | 380 % | −10 Prozentpunkte | 490 % |
| Brachttal | 5.080 | 385 % | −5 Prozentpunkte | 540 % |
| Linsengericht | 9.843 | 390 % | 0 Prozentpunkte | 495 % |
| Nidderau | 20.666 | 390 % | 0 Prozentpunkte | 690 % |
| Rodenbach | 11.246 | 390 % | 0 Prozentpunkte | 690 % |
| Ronneburg | 3.474 | 395 % | +5 Prozentpunkte | 700 % |
| Neuberg | 5.438 | 400 % | +10 Prozentpunkte | 850 % |
| Maintal | 39.588 | 410 % | +20 Prozentpunkte | 580 % |
| Bruchköbel | 20.792 | 420 % | +30 Prozentpunkte | 590 % |
| Hammersbach | 4.889 | 420 % | +30 Prozentpunkte | 680 % |
| Hasselroth | 7.355 | 420 % | +30 Prozentpunkte | 495 % |
| Erlensee | 15.802 | 425 % | +35 Prozentpunkte | 675 % |
| Gelnhausen, Barbarossastadt | 23.499 | 425 % | +35 Prozentpunkte | 550 % |
| Steinau an der Straße, Brüder-Grimm-Stadt | 10.263 | 425 % | +35 Prozentpunkte | 550 % |
| Großkrotzenburg | 7.503 | 430 % | +40 Prozentpunkte | 690 % |
| Hanau, Brüder-Grimm-Stadt | 100.307 | 430 % | +40 Prozentpunkte | 595 % |
| Langenselbold | 14.581 | 435 % | +45 Prozentpunkte | 660 % |
Welche Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?
Biebergemünd liegt mit 330 % am unteren Rand der 29 Gemeinden, Langenselbold mit 435 % am oberen. Die Spanne von 105 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 3.675 Euro Jahressteuer.
Liegt der Main-Kinzig-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?
Von den 29 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 16 über dem bundesweiten Median von 380 %, 9 darunter und 4 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 390 % und damit 10 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Main-Kinzig-Kreis damit auf Platz 196, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 10 von 21.
Wie viele Einwohner wohnen im Main-Kinzig-Kreis über dem Kreismedian?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Main-Kinzig-Kreis ist Hanau, Brüder-Grimm-Stadt mit 100.307 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 %, also 40 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 59 Prozent der rund 428.180 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Main-Kinzig-Kreis?
Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 550 %. Über 29 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 200 % bis 850 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
Sind die Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis eher günstig oder eher teuer?
Im Main-Kinzig-Kreis entfallen 2 im niedrigsten Fünftel, 4 im zweiten Fünftel, 7 im mittleren Fünftel, 6 im vierten Fünftel und 10 im höchsten Fünftel auf die fünf bundesweiten Fünftel. Die meisten Gemeinden finden sich im höchste Fünftel. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.
Was ist im Main-Kinzig-Kreis der übliche Hebesatz?
Dem Kreismedian von 390 % am nächsten kommen Linsengericht mit 390 %, Nidderau mit 390 % und Rodenbach mit 390 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Main-Kinzig-Kreis der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.
Was bedeutet der Unterschied im Main-Kinzig-Kreis in Euro?
Für ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag beläuft sich der Steuermessbetrag auf 3.342,50 Euro. In Biebergemünd sind 11.030,25 Euro fällig, in Langenselbold 14.539,88 Euro. Das sind 3.509,63 Euro Unterschied im Main-Kinzig-Kreis. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Welche Kreise liegen nahe am Main-Kinzig-Kreis?
Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Main-Kinzig-Kreis unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. Direkt darunter steht Landkreis Waldeck-Frankenberg mit 390 %, darüber folgt Rheingau-Taunus-Kreis mit 390 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.
Häufige Fragen
Welche Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?
Am wenigsten verlangt Biebergemünd mit 330 %. Der höchste Satz im Main-Kinzig-Kreis liegt bei 435 % in Langenselbold; dazwischen liegen 105 Prozentpunkte.
Liegt der Main-Kinzig-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?
Der Median im Main-Kinzig-Kreis beträgt 390 %, der bundesweite Median 380 %. 16 der 29 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.
Wie viele Einwohner wohnen im Main-Kinzig-Kreis über dem Kreismedian?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Main-Kinzig-Kreis ist Hanau, Brüder-Grimm-Stadt. Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 % bei 100.307 Einwohnern.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Main-Kinzig-Kreis?
Der Median der Grundsteuer B im Main-Kinzig-Kreis beträgt 550 %. Die Werte der 29 Gemeinden reichen von 200 % bis 850 %.
Sind die Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis eher günstig oder eher teuer?
Von den 29 Gemeinden des Main-Kinzig-Kreis liegen 2 im niedrigsten Fünftel, 4 im zweiten Fünftel, 7 im mittleren Fünftel, 6 im vierten Fünftel und 10 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Was ist im Main-Kinzig-Kreis der übliche Hebesatz?
Dem Kreismedian von 390 % am nächsten liegen Linsengericht mit 390 %, Nidderau mit 390 % und Rodenbach mit 390 %.
Was bedeutet der Unterschied im Main-Kinzig-Kreis in Euro?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Main-Kinzig-Kreis zwischen 11.030,25 Euro in Biebergemünd und 14.539,88 Euro in Langenselbold.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.