Sachsen-Anhalt› Burgenlandkreis
Gewerbesteuer-Hebesätze Burgenlandkreis
Für die 33 Gemeinden im Burgenlandkreis mit belegtem Wert ergibt sich ein Median von 351 %. Die Spanne von 240 % bis 520 % umfasst 280 Prozentpunkte, der bundesweite Median liegt bei 380 %.
Die Gemeinden im Burgenlandkreis
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Lützen | 8.435 | 240 % | −111 Prozentpunkte | 330 % |
| Eckartsberga | 2.282 | 300 % | −51 Prozentpunkte | 300 % |
| Finne | 1.151 | 300 % | −51 Prozentpunkte | 300 % |
| Lanitz-Hassel-Tal | 1.044 | 300 % | −51 Prozentpunkte | 350 % |
| An der Poststraße | 1.663 | 320 % | −31 Prozentpunkte | 300 % |
| Finneland | 1.042 | 325 % | −26 Prozentpunkte | 350 % |
| Gleina | 1.179 | 325 % | −26 Prozentpunkte | 325 % |
| Freyburg (Unstrut) | 4.596 | 340 % | −11 Prozentpunkte | 400 % |
| Balgstädt | 1.076 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 380 % |
| Goseck | 1.022 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 380 % |
| Hohenmölsen | 9.479 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 380 % |
| Kaiserpfalz | 1.665 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 375 % |
| Kretzschau | 2.371 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 380 % |
| Molauer Land | 1.022 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 402 % |
| Nebra (Unstrut) | 3.051 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 380 % |
| Weißenfels | 39.451 | 350 % | −1 Prozentpunkte | 380 % |
| Karsdorf | 1.443 | 351 % | 0 Prozentpunkte | 402 % |
| Wethau | 882 | 365 % | +14 Prozentpunkte | 390 % |
| Bad Bibra | 2.673 | 370 % | +19 Prozentpunkte | 402 % |
| Gutenborn | 1.766 | 375 % | +24 Prozentpunkte | 400 % |
| Schnaudertal | 899 | 375 % | +24 Prozentpunkte | 400 % |
| Wetterzeube | 1.707 | 375 % | +24 Prozentpunkte | 400 % |
| Teuchern | 8.005 | 378 % | +27 Prozentpunkte | 377 % |
| Naumburg (Saale) | 32.046 | 380 % | +29 Prozentpunkte | 450 % |
| Zeitz | 27.583 | 395 % | +44 Prozentpunkte | 400 % |
| Droyßig | 1.941 | 400 % | +49 Prozentpunkte | 400 % |
| Elsteraue | 7.963 | 400 % | +49 Prozentpunkte | 450 % |
| Laucha an der Unstrut | 2.787 | 400 % | +49 Prozentpunkte | 402 % |
| Mertendorf | 1.590 | 400 % | +49 Prozentpunkte | 386 % |
| Osterfeld | 2.402 | 410 % | +59 Prozentpunkte | 400 % |
| Meineweh | 1.004 | 415 % | +64 Prozentpunkte | 386 % |
| Schönburg | 1.090 | 450 % | +99 Prozentpunkte | 400 % |
| Stößen | 911 | 520 % | +169 Prozentpunkte | 400 % |
Wo ist die Gewerbesteuer im Burgenlandkreis am niedrigsten?
Den niedrigsten Gewerbesteuer-Hebesatz setzt Lützen mit 240 % fest. Am oberen Ende steht Stößen mit 520 %. Zwischen beiden liegen 280 Prozentpunkte, und alle 33 Gemeinden mit belegtem Wert verteilen sich auf diese Spanne.
Liegt der Burgenlandkreis über oder unter dem Bundesmedian?
Von den 33 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 9 über dem bundesweiten Median von 380 %, 23 darunter und 1 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 351 % und damit 29 Prozentpunkte unter dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Burgenlandkreis damit auf Platz 92, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 4 von 11.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Burgenlandkreis aus?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Burgenlandkreis ist Weißenfels mit 39.451 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 350 %, also 1 Prozentpunkte unter dem Kreismedian. Insgesamt leben 54 Prozent der rund 177.221 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Burgenlandkreis?
Für die Grundsteuer B liegt der Median bei 386 %, über 33 Gemeinden mit belegtem Wert; die Werte reichen von 300 % bis 450 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
Wie verteilen sich die Hebesätze im Burgenlandkreis?
Im Burgenlandkreis entfallen 8 im niedrigsten Fünftel, 11 im zweiten Fünftel, 5 im mittleren Fünftel, 5 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel auf die fünf bundesweiten Fünftel. Die meisten Gemeinden finden sich im zweite Fünftel.
Was ist im Burgenlandkreis der übliche Hebesatz?
Dem Kreismedian von 351 % am nächsten kommen Karsdorf mit 351 %, Balgstädt mit 350 % und Goseck mit 350 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Burgenlandkreis der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.
Was bedeutet der Unterschied im Burgenlandkreis in Euro?
Für ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag beläuft sich der Steuermessbetrag auf 3.342,50 Euro. In Lützen sind 8.022,00 Euro fällig, in Stößen 17.381,00 Euro. Das sind 9.359,00 Euro Unterschied im Burgenlandkreis. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Häufige Fragen
Wo ist die Gewerbesteuer im Burgenlandkreis am niedrigsten?
Lützen setzt mit 240 % den niedrigsten Gewerbesteuer-Hebesatz im Burgenlandkreis fest, Stößen mit 520 % den höchsten. Die Spanne beträgt 280 Prozentpunkte.
Liegt der Burgenlandkreis über oder unter dem Bundesmedian?
Der Median im Burgenlandkreis beträgt 351 %, der bundesweite Median 380 %. 9 der 33 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Burgenlandkreis aus?
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Burgenlandkreis?
Der Median der Grundsteuer B im Burgenlandkreis beträgt 386 %. Die Werte der 33 Gemeinden reichen von 300 % bis 450 %.
Wie verteilen sich die Hebesätze im Burgenlandkreis?
Von den 33 Gemeinden des Burgenlandkreis liegen 8 im niedrigsten Fünftel, 11 im zweiten Fünftel, 5 im mittleren Fünftel, 5 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Was ist im Burgenlandkreis der übliche Hebesatz?
Dem Kreismedian von 351 % am nächsten liegen Karsdorf mit 351 %, Balgstädt mit 350 % und Goseck mit 350 %.
Was bedeutet der Unterschied im Burgenlandkreis in Euro?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Burgenlandkreis zwischen 8.022,00 Euro in Lützen und 17.381,00 Euro in Stößen.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.