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Gewerbesteuer-Hebesätze Schwalm-Eder-Kreis
Zwischen 360 % und 450 % liegen die Gewerbesteuer-Hebesätze der 27 Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis. Der Median beträgt 400 % und damit 20 Prozentpunkte mehr als der bundesweite Wert von 380 %.
Die Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt | 14.907 | 360 % | −40 Prozentpunkte | 400 % |
| Guxhagen | 5.475 | 360 % | −40 Prozentpunkte | 365 % |
| Frielendorf, Marktflecken | 7.262 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 365 % |
| Körle | 3.072 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 600 % |
| Neuental | 3.035 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 475 % |
| Niedenstein | 5.518 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 500 % |
| Oberaula | 3.270 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 500 % |
| Schwalmstadt, Konfirmationsstadt | 18.404 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 420 % |
| Schwarzenborn | 1.235 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 390 % |
| Wabern | 7.475 | 380 % | −20 Prozentpunkte | 330 % |
| Gilserberg | 2.949 | 390 % | −10 Prozentpunkte | 394 % |
| Homberg (Efze), Reformationsstadt | 14.306 | 390 % | −10 Prozentpunkte | 450 % |
| Bad Zwesten | 3.840 | 400 % | 0 Prozentpunkte | 580 % |
| Jesberg | 2.180 | 400 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Morschen | 3.208 | 400 % | 0 Prozentpunkte | 690 % |
| Neukirchen | 6.962 | 400 % | 0 Prozentpunkte | 440 % |
| Schrecksbach | 3.008 | 400 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Borken (Hessen) | 12.543 | 420 % | +20 Prozentpunkte | 500 % |
| Edermünde | 7.466 | 420 % | +20 Prozentpunkte | 465 % |
| Melsungen | 13.848 | 420 % | +20 Prozentpunkte | 450 % |
| Willingshausen | 4.811 | 420 % | +20 Prozentpunkte | 580 % |
| Felsberg | 10.692 | 425 % | +25 Prozentpunkte | 660 % |
| Gudensberg | 9.968 | 430 % | +30 Prozentpunkte | 450 % |
| Knüllwald | 4.465 | 440 % | +40 Prozentpunkte | 480 % |
| Malsfeld | 4.087 | 440 % | +40 Prozentpunkte | 450 % |
| Ottrau | 2.161 | 450 % | +50 Prozentpunkte | 495 % |
| Spangenberg, Liebenbachstadt | 6.079 | 450 % | +50 Prozentpunkte | 625 % |
Wo zahlt man im Schwalm-Eder-Kreis am meisten Gewerbesteuer?
90 Prozentpunkte trennen die günstigste von der teuersten Gemeinde: Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt verlangt 360 %, Spangenberg, Liebenbachstadt 450 %. Dazwischen verteilen sich 25 weitere Gemeinden.
Wie ordnet sich der Schwalm-Eder-Kreis bundesweit ein?
Von den 27 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 17 über dem bundesweiten Median von 380 %, 2 darunter und 8 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 400 % und damit 20 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Schwalm-Eder-Kreis damit auf Platz 241, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 16 von 21.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Schwalm-Eder-Kreis aus?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Schwalm-Eder-Kreis ist Schwalmstadt, Konfirmationsstadt mit 18.404 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 380 %, also 20 Prozentpunkte unter dem Kreismedian. Insgesamt leben 42 Prozent der rund 182.226 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Schwalm-Eder-Kreis?
Der Median der Grundsteuer B beträgt 450 %, gemessen an 27 Gemeinden. Die Randwerte liegen bei 330 % und 690 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreis?
Im Schwalm-Eder-Kreis entfallen 2 im zweiten Fünftel, 8 im mittleren Fünftel, 7 im vierten Fünftel und 10 im höchsten Fünftel auf die fünf bundesweiten Fünftel. Die meisten Gemeinden finden sich im höchste Fünftel.
Was ist im Schwalm-Eder-Kreis der übliche Hebesatz?
Der Median des Schwalm-Eder-Kreis von 400 % wird am ehesten getroffen von Bad Zwesten mit 400 %, Jesberg mit 400 % und Morschen mit 400 %. Die Randwerte der Tabelle sind dagegen Einzelfälle.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Schwalm-Eder-Kreis auf die Steuer nieder?
Für ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag beläuft sich der Steuermessbetrag auf 3.342,50 Euro. In Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt sind 12.033,00 Euro fällig, in Spangenberg, Liebenbachstadt 15.041,25 Euro. Das sind 3.008,25 Euro Unterschied im Schwalm-Eder-Kreis. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Welche Kreise liegen nahe am Schwalm-Eder-Kreis?
Direkt darunter steht Odenwaldkreis mit 400 %, darüber folgt Vogelsbergkreis mit 400 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.
Häufige Fragen
Wo zahlt man im Schwalm-Eder-Kreis am meisten Gewerbesteuer?
Wie ordnet sich der Schwalm-Eder-Kreis bundesweit ein?
17 der 27 Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis setzen einen Hebesatz über dem Bundesmedian von 380 % fest, 2 liegen darunter.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Schwalm-Eder-Kreis aus?
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Schwalm-Eder-Kreis?
In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreis?
Von den 27 Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreis liegen 2 im zweiten Fünftel, 8 im mittleren Fünftel, 7 im vierten Fünftel und 10 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Was ist im Schwalm-Eder-Kreis der übliche Hebesatz?
Dem Kreismedian von 400 % am nächsten liegen Bad Zwesten mit 400 %, Jesberg mit 400 % und Morschen mit 400 %.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Schwalm-Eder-Kreis auf die Steuer nieder?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Schwalm-Eder-Kreis zwischen 12.033,00 Euro in Fritzlar, Dom- und Kaiserstadt und 15.041,25 Euro in Spangenberg, Liebenbachstadt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.