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Hebesätze Fritzlar
360 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Fritzlar aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 400 %. Der Median Schwalm-Eder-Kreis liegt bei 400 %, die Differenz beträgt 40 Prozentpunkte.
Ist der Hebesatz in Fritzlar hoch?
514 Gemeinden bundesweit setzen ebenfalls 360 % fest. Damit liegt Fritzlar im zweiten Fünftel aller Hebesätze. Innerhalb von Hessen steht die Gemeinde auf Platz 34 von 421, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 95-größte von 422 Gemeinden des Landes.
Fritzlar im Zahlenvergleich
Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Fritzlar | 360 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Schwalm-Eder-Kreis | 400 % | Berichtsjahr 2024 | −40 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −20 Prozentpunkte |
Von 27 Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Fritzlar auf Platz 1, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Reform hat die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ausgetauscht. Zwei gleich hohe Hebesätze aus 2024 und 2025 beziehen sich damit auf verschiedene Größen. Bei der Gewerbesteuer besteht dieser Bruch nicht.
Gemeinden nahe am Wert von Fritzlar
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Fritzlar | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Guxhagen | 360 % | 0 Prozentpunkte | 365 % |
| Frielendorf | 380 % | +20 Prozentpunkte | 365 % |
| Körle | 380 % | +20 Prozentpunkte | 600 % |
| Neuental | 380 % | +20 Prozentpunkte | 475 % |
| Niedenstein | 380 % | +20 Prozentpunkte | 500 % |
Gewerbesteuer in Fritzlar an einem Beispiel
Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Darauf wirkt der Hebesatz von 360 %, also 12.033,00 Euro Gewerbesteuer. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 668,50 Euro mehr. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner für diese Gemeinde.
Auf welcher Grundlage festgesetzt wird
Zuständig für die Festsetzung ist Fritzlar selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist maßgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.
Ein Link auf die Satzung fehlt für Fritzlar noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.
Wie viel Gewerbesteuer in Fritzlar tatsächlich eingeht
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 7.550.389 Euro | 521 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 734.066 Euro | 51 Euro |
| Grundsteuer B | 1.810.199 Euro | 125 Euro |
| Grundsteuer A | 109.665 Euro | 8 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 14.493 | |
Auf jeden Einwohner entfielen in Fritzlar im Berichtsjahr 2024 521 Euro Gewerbesteuer. Der Median über alle Gemeinden beträgt 383 Euro; Fritzlar liegt über diesem Wert. Im Land Hessen liegt der Median bei 443 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Fritzlar
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Fritzlar?
360 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 12.033,00 Euro Steuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Fritzlar?
Für die Grundsteuer B gilt ein Hebesatz von 400 %, berichtsjahr 2024. Er wirkt auf den Messbetrag, nicht auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert.
Ist die Gewerbesteuer in Fritzlar hoch?
Der Median Schwalm-Eder-Kreis liegt bei 400 %. Fritzlar liegt damit 40 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Über den Hebesatz entscheidet der Rat der Gemeinde Fritzlar per Satzung; der Messbetrag kommt vom Finanzamt.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.