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Hessen Vogelsbergkreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Vogelsbergkreis

Median
400 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
357 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
457 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
19
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Für die 19 Gemeinden im Vogelsbergkreis mit belegtem Wert ergibt sich ein Median von 400 %. Die Spanne von 357 % bis 457 % umfasst 100 Prozentpunkte, der bundesweite Median liegt bei 380 %.

Die Gemeinden im Vogelsbergkreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 19 Gemeinden im Vogelsbergkreis, Median 400 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Wartenberg 3.904 357 % −43 Prozentpunkte 365 %
Antrifttal 1.818 380 % −20 Prozentpunkte 450 %
Grebenau 2.354 380 % −20 Prozentpunkte 465 %
Grebenhain 4.624 380 % −20 Prozentpunkte 550 %
Lautertal (Vogelsberg) 2.272 385 % −15 Prozentpunkte 457 %
Romrod 2.706 385 % −15 Prozentpunkte 385 %
Feldatal 2.400 395 % −5 Prozentpunkte 420 %
Freiensteinau 3.186 400 % 0 Prozentpunkte 365 %
Herbstein 4.668 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Kirtorf 3.187 400 % 0 Prozentpunkte 795 %
Lauterbach (Hessen) 13.835 400 % 0 Prozentpunkte 550 %
Mücke 9.502 400 % 0 Prozentpunkte 420 %
Schlitz 9.829 400 % 0 Prozentpunkte 625 %
Schotten 10.023 400 % 0 Prozentpunkte 687 %
Gemünden (Felda) 2.730 418 % +18 Prozentpunkte 402 %
Homberg (Ohm) 7.569 420 % +20 Prozentpunkte 580 %
Ulrichstein 3.010 420 % +20 Prozentpunkte 490 %
Alsfeld 15.997 425 % +25 Prozentpunkte 485 %
Schwalmtal 2.858 457 % +57 Prozentpunkte 425 %

Welche Gemeinde im Vogelsbergkreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Wartenberg liegt mit 357 % am unteren Rand der 19 Gemeinden, Schwalmtal mit 457 % am oberen. Die Spanne von 100 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 3.500 Euro Jahressteuer.

Ist die Gewerbesteuer im Vogelsbergkreis hoch?

Von den 19 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 15 über dem bundesweiten Median von 380 %, 1 darunter und 3 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 400 % und damit 20 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Vogelsbergkreis damit auf Platz 242, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 17 von 21.

Wie viele Einwohner wohnen im Vogelsbergkreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Vogelsbergkreis ist Alsfeld mit 15.997 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 425 %, also 25 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 30 Prozent der rund 106.472 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Vogelsbergkreis?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 457 %. Über 19 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 365 % bis 795 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Vogelsbergkreis eher günstig oder eher teuer?

Auf die bundesweiten Fünftel verteilen sich die 19 Gemeinden des Vogelsbergkreis wie folgt: 1 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 10 im vierten Fünftel und 5 im höchsten Fünftel. Am dichtesten besetzt ist das vierte Fünftel. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.

Welche Gemeinden des Vogelsbergkreis liegen im Mittelfeld?

Freiensteinau mit 400 %, Herbstein mit 400 % und Kirtorf mit 400 % liegen dem Kreismedian von 400 % am nächsten. Sie bilden den üblichen Bereich des Vogelsbergkreis ab.

Was kostet die Differenz im Vogelsbergkreis im Jahr?

Nimmt man 120.000 Euro Gewerbeertrag als Beispiel, liegt der Steuermessbetrag bei 3.342,50 Euro. Daraus folgen 11.932,73 Euro in Wartenberg und 15.275,23 Euro in Schwalmtal; die Spanne im Vogelsbergkreis kostet damit 3.342,50 Euro jährlich. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Vogelsbergkreis?

Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Vogelsbergkreis unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. Direkt darunter steht Schwalm-Eder-Kreis mit 400 %, darüber folgt Werra-Meißner-Kreis mit 405 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Vogelsbergkreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Wartenberg mit 357 %. Der höchste Satz im Vogelsbergkreis liegt bei 457 % in Schwalmtal; dazwischen liegen 100 Prozentpunkte.

Ist die Gewerbesteuer im Vogelsbergkreis hoch?

Bundesweit liegt der Median bei 380 %, im Vogelsbergkreis bei 400 %. Von 19 Gemeinden des Kreises liegen 15 darüber.

Wie viele Einwohner wohnen im Vogelsbergkreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Vogelsbergkreis ist Alsfeld. Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 425 % bei 15.997 Einwohnern.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Vogelsbergkreis?

Im Vogelsbergkreis beträgt der Median der Grundsteuer B 457 %, gemessen an 19 Gemeinden mit belegtem Wert.

Sind die Gemeinden im Vogelsbergkreis eher günstig oder eher teuer?

Von den 19 Gemeinden des Vogelsbergkreis liegen 1 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 10 im vierten Fünftel und 5 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Gemeinden des Vogelsbergkreis liegen im Mittelfeld?

Dem Kreismedian von 400 % am nächsten liegen Freiensteinau mit 400 %, Herbstein mit 400 % und Kirtorf mit 400 %.

Was kostet die Differenz im Vogelsbergkreis im Jahr?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Vogelsbergkreis zwischen 11.932,73 Euro in Wartenberg und 15.275,23 Euro in Schwalmtal.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.