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Niedersachsen Landkreis Hildesheim

Gewerbesteuer-Hebesätze Landkreis Hildesheim

Median
410 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
355 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
450 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
20
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

410 % beträgt der Median der Gewerbesteuer-Hebesätze im Landkreis Hildesheim. Der niedrigste Wert der 20 Gemeinden liegt bei 355 %, der höchste bei 450 %; bundesweit sind es 380 %.

Die Gemeinden im Landkreis Hildesheim

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 20 Gemeinden im Landkreis Hildesheim, Median 410 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Schellerten 7.987 355 % −55 Prozentpunkte 370 %
Holle 7.070 360 % −50 Prozentpunkte 400 %
Sarstedt 19.605 365 % −45 Prozentpunkte 400 %
Eime, Flecken 2.557 380 % −30 Prozentpunkte 390 %
Elze 9.077 380 % −30 Prozentpunkte 350 %
Giesen 9.795 380 % −30 Prozentpunkte 380 %
Bockenem 9.804 400 % −10 Prozentpunkte 460 %
Gronau (Leine) 10.782 400 % −10 Prozentpunkte 465 %
Nordstemmen 12.159 400 % −10 Prozentpunkte 420 %
Algermissen 8.078 410 % 0 Prozentpunkte 495 %
Bad Salzdetfurth 13.449 410 % 0 Prozentpunkte 540 %
Diekholzen 6.316 410 % 0 Prozentpunkte 440 %
Duingen, Flecken 4.924 410 % 0 Prozentpunkte 450 %
Harsum 11.526 410 % 0 Prozentpunkte 410 %
Söhlde 7.982 410 % 0 Prozentpunkte 420 %
Sibbesse 5.799 420 % +10 Prozentpunkte 440 %
Lamspringe 5.614 425 % +15 Prozentpunkte 460 %
Alfeld (Leine) 18.643 430 % +20 Prozentpunkte 530 %
Hildesheim 101.505 440 % +30 Prozentpunkte 650 %
Freden (Leine) 4.651 450 % +40 Prozentpunkte 500 %

Wo zahlt man im Landkreis Hildesheim am meisten Gewerbesteuer?

95 Prozentpunkte trennen die günstigste von der teuersten Gemeinde: Schellerten verlangt 355 %, Freden (Leine) 450 %. Dazwischen verteilen sich 18 weitere Gemeinden.

Liegt der Landkreis Hildesheim über oder unter dem Bundesmedian?

Von den 20 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 14 über dem bundesweiten Median von 380 %, 3 darunter und 3 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 410 % und damit 30 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Landkreis Hildesheim damit auf Platz 245, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 30 von 37.

Was gilt in der grössten Gemeinde des Landkreis Hildesheim?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Hildesheim ist Hildesheim mit 101.505 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 440 %, also 30 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 49 Prozent der rund 277.323 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Hildesheim?

Der Median der Grundsteuer B beträgt 440 %, gemessen an 20 Gemeinden. Die Randwerte liegen bei 350 % und 650 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Landkreis Hildesheim?

Gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze liegen von den 20 Gemeinden des Landkreis Hildesheim 3 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 3 im vierten Fünftel und 11 im höchsten Fünftel. Am stärksten besetzt ist damit das höchste Fünftel. Die Farbstufen in der Tabelle oben zeigen dieselbe Einteilung.

Welche Gemeinden im Landkreis Hildesheim sind typisch?

Dem Kreismedian von 410 % am nächsten kommen Algermissen mit 410 %, Bad Salzdetfurth mit 410 % und Diekholzen mit 410 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Landkreis Hildesheim der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.

Was bedeutet der Unterschied im Landkreis Hildesheim in Euro?

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. In Schellerten wären darauf 11.865,88 Euro Gewerbesteuer fällig, in Freden (Leine) 15.041,25 Euro. Der Unterschied im Landkreis Hildesheim beträgt damit 3.175,38 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Landkreis Hildesheim?

Direkt darunter steht Landkreis Wittmund mit 400 %, darüber folgt Landkreis Hameln-Pyrmont mit 420 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Wo zahlt man im Landkreis Hildesheim am meisten Gewerbesteuer?

Liegt der Landkreis Hildesheim über oder unter dem Bundesmedian?

Der Median im Landkreis Hildesheim beträgt 410 %, der bundesweite Median 380 %. 14 der 20 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.

Was gilt in der grössten Gemeinde des Landkreis Hildesheim?

Hildesheim ist mit 101.505 Einwohnern die grösste Gemeinde im Landkreis Hildesheim und setzt einen Gewerbesteuer-Hebesatz von 440 % fest.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Hildesheim?

Der Median der Grundsteuer B im Landkreis Hildesheim beträgt 440 %. Die Werte der 20 Gemeinden reichen von 350 % bis 650 %.

In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Landkreis Hildesheim?

Von den 20 Gemeinden des Landkreis Hildesheim liegen 3 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 3 im vierten Fünftel und 11 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Gemeinden im Landkreis Hildesheim sind typisch?

Dem Kreismedian von 410 % am nächsten liegen Algermissen mit 410 %, Bad Salzdetfurth mit 410 % und Diekholzen mit 410 %.

Was bedeutet der Unterschied im Landkreis Hildesheim in Euro?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Landkreis Hildesheim zwischen 11.865,88 Euro in Schellerten und 15.041,25 Euro in Freden (Leine).

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.