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Niedersachsen Landkreis Hameln-Pyrmont

Gewerbesteuer-Hebesätze Landkreis Hameln-Pyrmont

Median
420 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
380 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
480 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
8
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Für die 8 Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont mit belegtem Wert ergibt sich ein Median von 420 %. Die Spanne von 380 % bis 480 % umfasst 100 Prozentpunkte, der bundesweite Median liegt bei 380 %.

Die Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 8 Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont, Median 420 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Bad Münder am Deister 17.595 380 % −40 Prozentpunkte 450 %
Hessisch Oldendorf 18.481 380 % −40 Prozentpunkte 380 %
Coppenbrügge, Flecken 7.145 410 % −10 Prozentpunkte 430 %
Salzhemmendorf, Flecken 9.356 410 % −10 Prozentpunkte 460 %
Bad Pyrmont 19.557 430 % +10 Prozentpunkte 430 %
Emmerthal 9.844 430 % +10 Prozentpunkte 460 %
Hameln 57.711 455 % +35 Prozentpunkte 600 %
Aerzen, Flecken 10.577 480 % +60 Prozentpunkte 538 %

Welche Gemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Bad Münder am Deister liegt mit 380 % am unteren Rand der 8 Gemeinden, Aerzen, Flecken mit 480 % am oberen. Die Spanne von 100 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 3.500 Euro Jahressteuer.

Wie ordnet sich der Landkreis Hameln-Pyrmont bundesweit ein?

Von den 8 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 6 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 2 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 420 % und damit 40 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Landkreis Hameln-Pyrmont damit auf Platz 255, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 31 von 37.

Wie viele Einwohner wohnen im Landkreis Hameln-Pyrmont über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Hameln-Pyrmont ist Hameln mit 57.711 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 455 %, also 35 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 65 Prozent der rund 150.266 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Hameln-Pyrmont?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 455 %. Über 8 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 380 % bis 600 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont eher günstig oder eher teuer?

Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Landkreis Hameln-Pyrmont folgendes Bild: 2 im mittleren Fünftel und 6 im höchsten Fünftel. Das höchste Fünftel ist am stärksten vertreten. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.

Welche Orte im Landkreis Hameln-Pyrmont treffen den Median?

Der Median des Landkreis Hameln-Pyrmont von 420 % wird am ehesten getroffen von Coppenbrügge, Flecken mit 410 %, Salzhemmendorf, Flecken mit 410 % und Bad Pyrmont mit 430 %. Die Randwerte der Tabelle sind dagegen Einzelfälle.

Wie schlägt sich der Hebesatz im Landkreis Hameln-Pyrmont auf die Steuer nieder?

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 12.701,50 Euro in Bad Münder am Deister und 16.044,00 Euro in Aerzen, Flecken. Zwischen beiden Gemeinden des Landkreis Hameln-Pyrmont liegen 3.342,50 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Landkreis Hameln-Pyrmont?

Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Landkreis Hameln-Pyrmont unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. Direkt darunter steht Landkreis Hildesheim mit 410 %, darüber folgt Landkreis Lüchow-Dannenberg mit 420 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Bad Münder am Deister mit 380 %. Der höchste Satz im Landkreis Hameln-Pyrmont liegt bei 480 % in Aerzen, Flecken; dazwischen liegen 100 Prozentpunkte.

Wie ordnet sich der Landkreis Hameln-Pyrmont bundesweit ein?

6 der 8 Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont setzen einen Hebesatz über dem Bundesmedian von 380 % fest, 0 liegen darunter.

Wie viele Einwohner wohnen im Landkreis Hameln-Pyrmont über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Hameln-Pyrmont ist Hameln. Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 455 % bei 57.711 Einwohnern.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Hameln-Pyrmont?

Sind die Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont eher günstig oder eher teuer?

Von den 8 Gemeinden des Landkreis Hameln-Pyrmont liegen 2 im mittleren Fünftel und 6 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Orte im Landkreis Hameln-Pyrmont treffen den Median?

Dem Kreismedian von 420 % am nächsten liegen Coppenbrügge, Flecken mit 410 %, Salzhemmendorf, Flecken mit 410 % und Bad Pyrmont mit 430 %.

Wie schlägt sich der Hebesatz im Landkreis Hameln-Pyrmont auf die Steuer nieder?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Landkreis Hameln-Pyrmont zwischen 12.701,50 Euro in Bad Münder am Deister und 16.044,00 Euro in Aerzen, Flecken.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.