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Sachsen-Anhalt Landkreis Börde

Gewerbesteuer-Hebesätze Landkreis Börde

Median
350 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
299 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
430 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
34
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Zwischen 299 % und 430 % liegen die Gewerbesteuer-Hebesätze der 34 Gemeinden im Landkreis Börde. Der Median beträgt 350 % und damit 30 Prozentpunkte weniger als der bundesweite Wert von 380 %.

Die Gemeinden im Landkreis Börde

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 34 Gemeinden im Landkreis Börde, Median 350 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Colbitz 3.293 299 % −51 Prozentpunkte 390 %
Angern 1.979 320 % −30 Prozentpunkte 336 %
Ummendorf 948 320 % −30 Prozentpunkte 355 %
Völpke 1.228 320 % −30 Prozentpunkte 400 %
Burgstall 1.504 324 % −26 Prozentpunkte 350 %
Westheide 1.710 325 % −25 Prozentpunkte 354 %
Altenhausen 1.047 330 % −20 Prozentpunkte 400 %
Barleben 9.245 330 % −20 Prozentpunkte 450 %
Beendorf 835 330 % −20 Prozentpunkte 330 %
Hötensleben 3.556 330 % −20 Prozentpunkte 370 %
Erxleben 2.802 340 % −10 Prozentpunkte 380 %
Sommersdorf 1.340 340 % −10 Prozentpunkte 400 %
Wolmirstedt 11.583 343 % −7 Prozentpunkte 420 %
Zielitz 1.851 343 % −7 Prozentpunkte 380 %
Bülstringen 895 350 % 0 Prozentpunkte 320 %
Calvörde 3.397 350 % 0 Prozentpunkte 375 %
Eilsleben 3.692 350 % 0 Prozentpunkte 350 %
Harbke 1.775 350 % 0 Prozentpunkte 390 %
Loitsche-Heinrichsberg 959 350 % 0 Prozentpunkte 345 %
Wefensleben 1.688 350 % 0 Prozentpunkte 370 %
Flechtingen 2.815 360 % +10 Prozentpunkte 400 %
Haldensleben 19.275 360 % +10 Prozentpunkte 380 %
Oebisfelde-Weferlingen 13.566 360 % +10 Prozentpunkte 375 %
Hohe Börde 18.799 361 % +11 Prozentpunkte 380 %
Am Großen Bruch 2.063 370 % +20 Prozentpunkte 430 %
Rogätz 2.172 370 % +20 Prozentpunkte 400 %
Kroppenstedt 1.392 375 % +25 Prozentpunkte 420 %
Ingersleben 1.333 380 % +30 Prozentpunkte 350 %
Sülzetal 8.911 380 % +30 Prozentpunkte 400 %
Ausleben 1.660 400 % +50 Prozentpunkte 430 %
Niedere Börde 7.002 400 % +50 Prozentpunkte 575 %
Wanzleben-Börde 13.867 400 % +50 Prozentpunkte 500 %
Gröningen 3.552 430 % +80 Prozentpunkte 440 %
Oschersleben (Bode) 19.376 430 % +80 Prozentpunkte 430 %

Wo zahlt man im Landkreis Börde am meisten Gewerbesteuer?

131 Prozentpunkte trennen die günstigste von der teuersten Gemeinde: Colbitz verlangt 299 %, Oschersleben (Bode) 430 %. Dazwischen verteilen sich 32 weitere Gemeinden.

Liegt der Landkreis Börde über oder unter dem Bundesmedian?

Von den 34 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 5 über dem bundesweiten Median von 380 %, 27 darunter und 2 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 350 % und damit 30 Prozentpunkte unter dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Landkreis Börde damit auf Platz 62, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 2 von 11.

Wie viele Einwohner wohnen im Landkreis Börde über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Börde ist Oschersleben (Bode) mit 19.376 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 %, also 80 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 68 Prozent der rund 171.110 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Börde?

Der Median der Grundsteuer B beträgt 385 %, gemessen an 34 Gemeinden. Die Randwerte liegen bei 320 % und 575 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Landkreis Börde?

Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Landkreis Börde folgendes Bild: 12 im niedrigsten Fünftel, 14 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 3 im vierten Fünftel und 2 im höchsten Fünftel. Das zweite Fünftel ist am stärksten vertreten. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.

Welche Orte im Landkreis Börde treffen den Median?

Dem Kreismedian von 350 % am nächsten kommen Bülstringen mit 350 %, Calvörde mit 350 % und Eilsleben mit 350 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Landkreis Börde der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.

Was bedeutet der Unterschied im Landkreis Börde in Euro?

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 9.994,08 Euro in Colbitz und 14.372,75 Euro in Oschersleben (Bode). Zwischen beiden Gemeinden des Landkreis Börde liegen 4.378,68 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Häufige Fragen

Wo zahlt man im Landkreis Börde am meisten Gewerbesteuer?

Liegt der Landkreis Börde über oder unter dem Bundesmedian?

Der Median im Landkreis Börde beträgt 350 %, der bundesweite Median 380 %. 5 der 34 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.

Wie viele Einwohner wohnen im Landkreis Börde über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Börde ist Oschersleben (Bode). Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 % bei 19.376 Einwohnern.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Börde?

Der Median der Grundsteuer B im Landkreis Börde beträgt 385 %. Die Werte der 34 Gemeinden reichen von 320 % bis 575 %.

In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Landkreis Börde?

Von den 34 Gemeinden des Landkreis Börde liegen 12 im niedrigsten Fünftel, 14 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 3 im vierten Fünftel und 2 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Orte im Landkreis Börde treffen den Median?

Dem Kreismedian von 350 % am nächsten liegen Bülstringen mit 350 %, Calvörde mit 350 % und Eilsleben mit 350 %.

Was bedeutet der Unterschied im Landkreis Börde in Euro?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Landkreis Börde zwischen 9.994,08 Euro in Colbitz und 14.372,75 Euro in Oschersleben (Bode).

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.