Zum Inhalt springen
hebesatzatlas.de

Sachsen-Anhalt Landkreis Börde Niedere Börde

Hebesätze Niedere Börde

Landkreis Börde · AGS 15083390 · 7.002 Einwohner

Gewerbesteuer
400 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
575 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
450 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Der Gewerbesteuer-Hebesatz in Niedere Börde beträgt 400 % (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 575 %. Der Median Landkreis Börde liegt bei 350 %, die Differenz beträgt 50 Prozentpunkte.

Ist der Hebesatz in Niedere Börde hoch?

1.113 Gemeinden bundesweit setzen ebenfalls 400 % fest. Damit liegt Niedere Börde im vierten Fünftel aller Hebesätze. Innerhalb von Sachsen-Anhalt steht die Gemeinde auf Platz 177 von 218, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 94-grösste von 218 Gemeinden des Landes.

Die Werte für Niedere Börde im Überblick

Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.

Gewerbesteuer-Hebesatz Niedere Börde, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Niedere Börde 400 % Berichtsjahr 2024
Median Landkreis Börde 350 % Berichtsjahr 2024 +50 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +20 Prozentpunkte

Von 34 Gemeinden im Landkreis Börde mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Niedere Börde auf Platz 30, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Reform hat die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ausgetauscht. Zwei gleich hohe Hebesätze aus 2024 und 2025 beziehen sich damit auf verschiedene Grössen. Bei der Gewerbesteuer besteht dieser Bruch nicht.

Wie die Umgebung von Niedere Börde liegt

Gemeinden im Landkreis Börde mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Niedere Börde Grundsteuer B
Ausleben 400 % 0 Prozentpunkte 430 %
Wanzleben-Börde 400 % 0 Prozentpunkte 500 %
Ingersleben 380 % −20 Prozentpunkte 350 %
Sülzetal 380 % −20 Prozentpunkte 400 %
Kroppenstedt 375 % −25 Prozentpunkte 420 %

Was die Gewerbesteuer in Niedere Börde konkret kostet

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Darauf wirkt der Hebesatz von 400 %, also 13.370,00 Euro Gewerbesteuer. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 668,50 Euro weniger. Voraussetzung ist eine Betriebsstätte vor Ort; bei mehreren wird der Messbetrag zerlegt. Eigene Zahlen lassen sich im Gewerbesteuer-Rechner einsetzen.

Welche Satzung gilt

Festgesetzt werden die Hebesätze durch Satzung der Gemeinde Niedere Börde, auf Grundlage von § 16 GewStG und § 25 GrStG. Die Satzung wird im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Weicht sie von der hier ausgewiesenen Statistik ab, gilt die Satzung.

Ein Direktlink auf die geltende Hebesatzsatzung liegt für Niedere Börde noch nicht vor. Auskunft zur Festsetzung erteilt die Gemeindeverwaltung, zum Steuermessbetrag das zuständige Finanzamt.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Niedere Börde

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Niedere Börde?

Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 400 % (Berichtsjahr 2024). Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag ergibt das für ein Einzelunternehmen 13.370,00 Euro Gewerbesteuer im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Niedere Börde?

575 % beträgt der Hebesatz der Grundsteuer B (Berichtsjahr 2024). Massgeblich für den Einzelfall bleibt der Bescheid.

Ist die Gewerbesteuer in Niedere Börde hoch?

Der Median Landkreis Börde liegt bei 350 %. Niedere Börde liegt damit 50 Prozentpunkte darüber.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Niedere Börde legt den Hebesatz durch Satzung fest. Der zugrunde liegende Messbetrag wird vom Finanzamt festgesetzt.

Welche Quellen zugrunde liegen

Belege für die Hebesätze von Niedere Börde
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.