Sachsen-Anhalt› Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Gewerbesteuer-Hebesätze Landkreis Anhalt-Bitterfeld
378 % beträgt der Median der Gewerbesteuer-Hebesätze im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Der niedrigste Wert der 10 Gemeinden liegt bei 350 %, der höchste bei 400 %; bundesweit sind es 380 %.
Die Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Muldestausee | 11.650 | 350 % | −28 Prozentpunkte | 400 % |
| Raguhn-Jeßnitz | 8.850 | 350 % | −28 Prozentpunkte | 360 % |
| Südliches Anhalt | 13.139 | 350 % | −28 Prozentpunkte | 400 % |
| Sandersdorf-Brehna | 14.380 | 360 % | −18 Prozentpunkte | 380 % |
| Aken (Elbe) | 7.401 | 375 % | −3 Prozentpunkte | 422 % |
| Zerbst/Anhalt | 21.429 | 380 % | +2 Prozentpunkte | 400 % |
| Zörbig | 9.165 | 380 % | +2 Prozentpunkte | 390 % |
| Bitterfeld-Wolfen | 37.713 | 400 % | +22 Prozentpunkte | 390 % |
| Köthen (Anhalt) | 25.136 | 400 % | +22 Prozentpunkte | 480 % |
| Osternienburger Land | 8.324 | 400 % | +22 Prozentpunkte | 450 % |
Wo zahlt man im Landkreis Anhalt-Bitterfeld am meisten Gewerbesteuer?
50 Prozentpunkte trennen die günstigste von der teuersten Gemeinde: Muldestausee verlangt 350 %, Osternienburger Land 400 %. Dazwischen verteilen sich 8 weitere Gemeinden.
Wie ordnet sich der Landkreis Anhalt-Bitterfeld bundesweit ein?
Von den 10 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 3 über dem bundesweiten Median von 380 %, 5 darunter und 2 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 378 % und damit 2 Prozentpunkte unter dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Landkreis Anhalt-Bitterfeld damit auf Platz 131, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 8 von 11.
Welcher Hebesatz gilt im Hauptort des Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist Bitterfeld-Wolfen mit 37.713 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 400 %, also 22 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 65 Prozent der rund 157.187 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
Der Median der Grundsteuer B beträgt 400 %, gemessen an 10 Gemeinden. Die Randwerte liegen bei 360 % und 480 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld entfallen 4 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel und 3 im vierten Fünftel auf die fünf bundesweiten Fünftel. Die meisten Gemeinden finden sich im zweite Fünftel.
Was ist im Landkreis Anhalt-Bitterfeld der übliche Hebesatz?
Der Median des Landkreis Anhalt-Bitterfeld von 378 % wird am ehesten getroffen von Zerbst/Anhalt mit 380 %, Zörbig mit 380 % und Aken (Elbe) mit 375 %. Die Randwerte der Tabelle sind dagegen Einzelfälle.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld auf die Steuer nieder?
Für ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag beläuft sich der Steuermessbetrag auf 3.342,50 Euro. In Muldestausee sind 11.698,75 Euro fällig, in Osternienburger Land 13.370,00 Euro. Das sind 1.671,25 Euro Unterschied im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Häufige Fragen
Wo zahlt man im Landkreis Anhalt-Bitterfeld am meisten Gewerbesteuer?
Wie ordnet sich der Landkreis Anhalt-Bitterfeld bundesweit ein?
3 der 10 Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld setzen einen Hebesatz über dem Bundesmedian von 380 % fest, 5 liegen darunter.
Welcher Hebesatz gilt im Hauptort des Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
Von den 10 Gemeinden des Landkreis Anhalt-Bitterfeld liegen 4 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel und 3 im vierten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Was ist im Landkreis Anhalt-Bitterfeld der übliche Hebesatz?
Dem Kreismedian von 378 % am nächsten liegen Zerbst/Anhalt mit 380 %, Zörbig mit 380 % und Aken (Elbe) mit 375 %.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld auf die Steuer nieder?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Landkreis Anhalt-Bitterfeld zwischen 11.698,75 Euro in Muldestausee und 13.370,00 Euro in Osternienburger Land.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.