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Hessen Hochtaunuskreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Hochtaunuskreis

Median
380 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
357 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
410 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
13
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Der Median der Gewerbesteuer-Hebesätze im Hochtaunuskreis beträgt 380 %, gemessen an 13 Gemeinden mit belegtem Wert. Die Werte reichen von 357 % bis 410 %; bundesweit liegt der Median auf demselben Wert.

Die Gemeinden im Hochtaunuskreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 13 Gemeinden im Hochtaunuskreis, Median 380 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Kronberg im Taunus 18.420 357 % −23 Prozentpunkte 470 %
Usingen 14.882 357 % −23 Prozentpunkte 605 %
Schmitten im Taunus 9.685 360 % −20 Prozentpunkte 660 %
Weilrod 6.680 360 % −20 Prozentpunkte 450 %
Glashütten 5.414 380 % 0 Prozentpunkte 725 %
Grävenwiesbach 5.353 380 % 0 Prozentpunkte 690 %
Königstein im Taunus 16.825 380 % 0 Prozentpunkte 540 %
Neu-Anspach 14.602 380 % 0 Prozentpunkte 758 %
Wehrheim 9.379 388 % +8 Prozentpunkte 479 %
Steinbach (Taunus) 10.821 395 % +15 Prozentpunkte 900 %
Bad Homburg v.d.Höhe 55.053 400 % +20 Prozentpunkte 690 %
Friedrichsdorf 25.623 400 % +20 Prozentpunkte 595 %
Oberursel (Taunus) 47.004 410 % +30 Prozentpunkte 947 %

Welche Gemeinde im Hochtaunuskreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Kronberg im Taunus liegt mit 357 % am unteren Rand der 13 Gemeinden, Oberursel (Taunus) mit 410 % am oberen. Die Spanne von 53 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 1.855 Euro Jahressteuer.

Wie viele Gemeinden im Hochtaunuskreis liegen über dem Bundeswert?

Von den 13 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 5 über dem bundesweiten Median von 380 %, 4 darunter und 4 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 380 % und damit genau so viel wie bundesweit. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Hochtaunuskreis damit auf Platz 134, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 2 von 21.

Welcher Hebesatz gilt im Hauptort des Hochtaunuskreis?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Hochtaunuskreis ist Bad Homburg v.d.Höhe mit 55.053 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 400 %, also 20 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 62 Prozent der rund 239.741 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Hochtaunuskreis?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 660 %. Über 13 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 450 % bis 947 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Hochtaunuskreis eher günstig oder eher teuer?

Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Hochtaunuskreis folgendes Bild: 4 im zweiten Fünftel, 4 im mittleren Fünftel, 4 im vierten Fünftel und 1 im höchsten Fünftel. Das zweite Fünftel ist am stärksten vertreten.

Welche Orte im Hochtaunuskreis treffen den Median?

Nahe am Kreismedian von 380 % liegen Glashütten mit 380 %, Grävenwiesbach mit 380 % und Königstein im Taunus mit 380 %. Diese drei geben ein realistischeres Bild des Hochtaunuskreis als Höchst- und Tiefstwert.

Wie viel macht die Spanne im Hochtaunuskreis aus?

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 11.932,73 Euro in Kronberg im Taunus und 13.704,25 Euro in Oberursel (Taunus). Zwischen beiden Gemeinden des Hochtaunuskreis liegen 1.771,53 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Hochtaunuskreis?

Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Hochtaunuskreis unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. Direkt darunter steht Main-Taunus-Kreis mit 360 %, darüber folgt Lahn-Dill-Kreis mit 380 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Hochtaunuskreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Kronberg im Taunus mit 357 %. Der höchste Satz im Hochtaunuskreis liegt bei 410 % in Oberursel (Taunus); dazwischen liegen 53 Prozentpunkte.

Wie viele Gemeinden im Hochtaunuskreis liegen über dem Bundeswert?

Der Hochtaunuskreis kommt auf einen Median von 380 %. Bundesweit sind es 380 %, der Abstand beträgt 0 Prozentpunkte.

Welcher Hebesatz gilt im Hauptort des Hochtaunuskreis?

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Hochtaunuskreis?

Sind die Gemeinden im Hochtaunuskreis eher günstig oder eher teuer?

Von den 13 Gemeinden des Hochtaunuskreis liegen 4 im zweiten Fünftel, 4 im mittleren Fünftel, 4 im vierten Fünftel und 1 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Orte im Hochtaunuskreis treffen den Median?

Dem Kreismedian von 380 % am nächsten liegen Glashütten mit 380 %, Grävenwiesbach mit 380 % und Königstein im Taunus mit 380 %.

Wie viel macht die Spanne im Hochtaunuskreis aus?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Hochtaunuskreis zwischen 11.932,73 Euro in Kronberg im Taunus und 13.704,25 Euro in Oberursel (Taunus).

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.