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Hessen Main-Taunus-Kreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Main-Taunus-Kreis

Median
360 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
330 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
395 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
12
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

360 % beträgt der Median der Gewerbesteuer-Hebesätze im Main-Taunus-Kreis. Der niedrigste Wert der 12 Gemeinden liegt bei 330 %, der höchste bei 395 %; bundesweit sind es 380 %.

Die Gemeinden im Main-Taunus-Kreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 12 Gemeinden im Main-Taunus-Kreis, Median 360 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Eschborn 22.021 330 % −30 Prozentpunkte 140 %
Bad Soden am Taunus 23.367 357 % −3 Prozentpunkte 632 %
Eppstein 13.870 360 % 0 Prozentpunkte 680 %
Kelkheim (Taunus) 29.197 360 % 0 Prozentpunkte 520 %
Kriftel 11.089 360 % 0 Prozentpunkte 550 %
Schwalbach am Taunus 15.507 360 % 0 Prozentpunkte 400 %
Sulzbach (Taunus) 9.279 360 % 0 Prozentpunkte 365 %
Hochheim am Main 18.457 365 % +5 Prozentpunkte 540 %
Hattersheim am Main 28.428 370 % +10 Prozentpunkte 590 %
Hofheim am Taunus 40.217 370 % +10 Prozentpunkte 510 %
Liederbach am Taunus 8.821 370 % +10 Prozentpunkte 550 %
Flörsheim am Main 21.835 395 % +35 Prozentpunkte 550 %

Welche Gemeinde im Main-Taunus-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Eschborn liegt mit 330 % am unteren Rand der 12 Gemeinden, Flörsheim am Main mit 395 % am oberen. Die Spanne von 65 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 2.275 Euro Jahressteuer.

Liegt der Main-Taunus-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?

Von den 12 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 1 über dem bundesweiten Median von 380 %, 11 darunter und 0 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 360 % und damit 20 Prozentpunkte unter dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Main-Taunus-Kreis damit auf Platz 109, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 1 von 21.

Zahlt man in den grossen Orten des Main-Taunus-Kreis mehr?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Main-Taunus-Kreis ist Hofheim am Taunus mit 40.217 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 370 %, also 10 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 49 Prozent der rund 242.088 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Main-Taunus-Kreis?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 545 %. Über 12 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 140 % bis 680 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Main-Taunus-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Main-Taunus-Kreis folgendes Bild: 1 im niedrigsten Fünftel, 10 im zweiten Fünftel und 1 im vierten Fünftel. Das zweite Fünftel ist am stärksten vertreten. Die Fünftel entsprechen den Farbstufen in der Tabelle.

Welche Orte im Main-Taunus-Kreis treffen den Median?

Dem Kreismedian von 360 % am nächsten kommen Eppstein mit 360 %, Kelkheim (Taunus) mit 360 % und Kriftel mit 360 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Main-Taunus-Kreis der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.

Was bedeutet der Unterschied im Main-Taunus-Kreis in Euro?

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 11.030,25 Euro in Eschborn und 13.202,88 Euro in Flörsheim am Main. Zwischen beiden Gemeinden des Main-Taunus-Kreis liegen 2.172,63 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Main-Taunus-Kreis?

Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Main-Taunus-Kreis unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. darüber folgt Hochtaunuskreis mit 380 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Main-Taunus-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Eschborn mit 330 %. Der höchste Satz im Main-Taunus-Kreis liegt bei 395 % in Flörsheim am Main; dazwischen liegen 65 Prozentpunkte.

Liegt der Main-Taunus-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?

Der Median im Main-Taunus-Kreis beträgt 360 %, der bundesweite Median 380 %. 1 der 12 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.

Zahlt man in den grossen Orten des Main-Taunus-Kreis mehr?

In Hofheim am Taunus, der grössten Gemeinde des Main-Taunus-Kreis mit 40.217 Einwohnern, beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz 370 %.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Main-Taunus-Kreis?

Der Median der Grundsteuer B im Main-Taunus-Kreis beträgt 545 %. Die Werte der 12 Gemeinden reichen von 140 % bis 680 %.

Sind die Gemeinden im Main-Taunus-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Von den 12 Gemeinden des Main-Taunus-Kreis liegen 1 im niedrigsten Fünftel, 10 im zweiten Fünftel und 1 im vierten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Orte im Main-Taunus-Kreis treffen den Median?

Dem Kreismedian von 360 % am nächsten liegen Eppstein mit 360 %, Kelkheim (Taunus) mit 360 % und Kriftel mit 360 %.

Was bedeutet der Unterschied im Main-Taunus-Kreis in Euro?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Main-Taunus-Kreis zwischen 11.030,25 Euro in Eschborn und 13.202,88 Euro in Flörsheim am Main.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.