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Gewerbesteuer-Hebesätze Lahn-Dill-Kreis
Für die 23 Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis mit belegtem Wert ergibt sich ein Median von 380 %. Die Spanne von 355 % bis 427 % umfasst 72 Prozentpunkte, der bundesweite Median liegt bei 380 %.
Die Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Haiger | 19.567 | 355 % | −25 Prozentpunkte | 365 % |
| Lahnau | 8.277 | 357 % | −23 Prozentpunkte | 365 % |
| Waldsolms | 4.837 | 357 % | −23 Prozentpunkte | 365 % |
| Bischoffen | 3.331 | 360 % | −20 Prozentpunkte | 365 % |
| Dietzhölztal | 5.674 | 365 % | −15 Prozentpunkte | 365 % |
| Driedorf | 5.131 | 365 % | −15 Prozentpunkte | 370 % |
| Greifenstein | 6.571 | 365 % | −15 Prozentpunkte | 370 % |
| Dillenburg, Oranienstadt | 23.560 | 366 % | −14 Prozentpunkte | 460 % |
| Breitscheid | 4.795 | 370 % | −10 Prozentpunkte | 370 % |
| Ehringshausen | 9.520 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 420 % |
| Eschenburg | 10.065 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Herborn | 20.803 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 413 % |
| Hohenahr | 4.892 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 365 % |
| Mittenaar | 4.759 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 365 % |
| Schöffengrund | 6.508 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 550 % |
| Siegbach | 2.499 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 420 % |
| Solms | 13.899 | 380 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Wetzlar | 53.751 | 390 % | +10 Prozentpunkte | 780 % |
| Aßlar | 13.835 | 400 % | +20 Prozentpunkte | 600 % |
| Braunfels | 11.079 | 400 % | +20 Prozentpunkte | 550 % |
| Hüttenberg | 10.915 | 400 % | +20 Prozentpunkte | 660 % |
| Sinn | 6.497 | 400 % | +20 Prozentpunkte | 610 % |
| Leun | 5.801 | 427 % | +47 Prozentpunkte | 425 % |
Wo zahlt man im Lahn-Dill-Kreis am meisten Gewerbesteuer?
72 Prozentpunkte trennen die günstigste von der teuersten Gemeinde: Haiger verlangt 355 %, Leun 427 %. Dazwischen verteilen sich 21 weitere Gemeinden.
Wie ordnet sich der Lahn-Dill-Kreis bundesweit ein?
Von den 23 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 6 über dem bundesweiten Median von 380 %, 9 darunter und 8 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 380 % und damit genau so viel wie bundesweit. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Lahn-Dill-Kreis damit auf Platz 139, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 3 von 21.
Welcher Hebesatz gilt im Hauptort des Lahn-Dill-Kreis?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Lahn-Dill-Kreis ist Wetzlar mit 53.751 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 390 %, also 10 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 40 Prozent der rund 256.566 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Lahn-Dill-Kreis?
Der Median der Grundsteuer B beträgt 400 %, gemessen an 23 Gemeinden. Die Randwerte liegen bei 365 % und 780 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Lahn-Dill-Kreis?
Die 23 Gemeinden des Lahn-Dill-Kreis verteilen sich bundesweit betrachtet so: 9 im zweiten Fünftel, 8 im mittleren Fünftel, 5 im vierten Fünftel und 1 im höchsten Fünftel. Der Schwerpunkt liegt im zweite Fünftel.
Wo liegt der Lahn-Dill-Kreis in der Mitte?
Der Median des Lahn-Dill-Kreis von 380 % wird am ehesten getroffen von Ehringshausen mit 380 %, Eschenburg mit 380 % und Herborn mit 380 %. Die Randwerte der Tabelle sind dagegen Einzelfälle.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Lahn-Dill-Kreis auf die Steuer nieder?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag bleibt nach dem Freibetrag von 24.500 Euro ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Daraus werden in Haiger 11.865,88 Euro, in Leun dagegen 14.272,48 Euro — im Lahn-Dill-Kreis also 2.406,60 Euro Unterschied pro Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Welche Kreise liegen nahe am Lahn-Dill-Kreis?
Direkt darunter steht Hochtaunuskreis mit 380 %, darüber folgt Landkreis Bergstraße mit 380 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.
Häufige Fragen
Wo zahlt man im Lahn-Dill-Kreis am meisten Gewerbesteuer?
Wie ordnet sich der Lahn-Dill-Kreis bundesweit ein?
6 der 23 Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis setzen einen Hebesatz über dem Bundesmedian von 380 % fest, 9 liegen darunter.
Welcher Hebesatz gilt im Hauptort des Lahn-Dill-Kreis?
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Lahn-Dill-Kreis?
In welchem Bereich liegen die meisten Gemeinden des Lahn-Dill-Kreis?
Von den 23 Gemeinden des Lahn-Dill-Kreis liegen 9 im zweiten Fünftel, 8 im mittleren Fünftel, 5 im vierten Fünftel und 1 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Wo liegt der Lahn-Dill-Kreis in der Mitte?
Dem Kreismedian von 380 % am nächsten liegen Ehringshausen mit 380 %, Eschenburg mit 380 % und Herborn mit 380 %.
Wie schlägt sich der Hebesatz im Lahn-Dill-Kreis auf die Steuer nieder?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Lahn-Dill-Kreis zwischen 11.865,88 Euro in Haiger und 14.272,48 Euro in Leun.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.