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Gewerbesteuer-Hebesätze Werra-Meißner-Kreis
16 Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis weisen einen belegten Gewerbesteuer-Hebesatz aus. Ihr Median liegt bei 405 %, der niedrigste Wert bei 380 %, der höchste bei 480 %. Zum bundesweiten Median von 380 % ergibt das 25 Prozentpunkte Abstand.
Die Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Herleshausen | 2.789 | 380 % | −25 Prozentpunkte | 600 % |
| Weißenborn | 963 | 380 % | −25 Prozentpunkte | 500 % |
| Hessisch Lichtenau | 12.558 | 390 % | −15 Prozentpunkte | 590 % |
| Bad Sooden-Allendorf | 8.458 | 400 % | −5 Prozentpunkte | 800 % |
| Berkatal | 1.516 | 400 % | −5 Prozentpunkte | 400 % |
| Neu-Eichenberg | 1.810 | 400 % | −5 Prozentpunkte | 760 % |
| Sontra | 7.653 | 400 % | −5 Prozentpunkte | 550 % |
| Wehretal | 5.011 | 400 % | −5 Prozentpunkte | 520 % |
| Großalmerode | 6.285 | 410 % | +5 Prozentpunkte | 560 % |
| Meißner | 2.950 | 410 % | +5 Prozentpunkte | 480 % |
| Witzenhausen | 15.054 | 420 % | +15 Prozentpunkte | 655 % |
| Eschwege | 19.539 | 430 % | +25 Prozentpunkte | 595 % |
| Wanfried | 4.218 | 440 % | +35 Prozentpunkte | 730 % |
| Meinhard | 4.605 | 450 % | +45 Prozentpunkte | 650 % |
| Waldkappel | 4.252 | 450 % | +45 Prozentpunkte | 650 % |
| Ringgau | 2.891 | 480 % | +75 Prozentpunkte | 960 % |
Welche Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?
Herleshausen liegt mit 380 % am unteren Rand der 16 Gemeinden, Ringgau mit 480 % am oberen. Die Spanne von 100 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 3.500 Euro Jahressteuer.
Liegt der Werra-Meißner-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?
Von den 16 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 14 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 2 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 405 % und damit 25 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Werra-Meißner-Kreis damit auf Platz 244, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 18 von 21.
Wie viele Einwohner wohnen im Werra-Meißner-Kreis über dem Kreismedian?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Werra-Meißner-Kreis ist Eschwege mit 19.539 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 %, also 25 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 59 Prozent der rund 100.552 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Werra-Meißner-Kreis?
Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 598 %. Über 16 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 400 % bis 960 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
Sind die Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis eher günstig oder eher teuer?
Gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze liegen von den 16 Gemeinden des Werra-Meißner-Kreis 2 im mittleren Fünftel, 6 im vierten Fünftel und 8 im höchsten Fünftel. Am stärksten besetzt ist damit das höchste Fünftel. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.
Welche Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis sind typisch?
Dem Kreismedian von 405 % am nächsten kommen Bad Sooden-Allendorf mit 400 %, Berkatal mit 400 % und Neu-Eichenberg mit 400 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Werra-Meißner-Kreis der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.
Was bedeutet der Unterschied im Werra-Meißner-Kreis in Euro?
Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. In Herleshausen wären darauf 12.701,50 Euro Gewerbesteuer fällig, in Ringgau 16.044,00 Euro. Der Unterschied im Werra-Meißner-Kreis beträgt damit 3.342,50 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Welche Kreise liegen nahe am Werra-Meißner-Kreis?
Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Werra-Meißner-Kreis unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. Direkt darunter steht Vogelsbergkreis mit 400 %, darüber folgt Landkreis Gießen mit 420 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.
Häufige Fragen
Welche Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?
Am wenigsten verlangt Herleshausen mit 380 %. Der höchste Satz im Werra-Meißner-Kreis liegt bei 480 % in Ringgau; dazwischen liegen 100 Prozentpunkte.
Liegt der Werra-Meißner-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?
Der Median im Werra-Meißner-Kreis beträgt 405 %, der bundesweite Median 380 %. 14 der 16 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.
Wie viele Einwohner wohnen im Werra-Meißner-Kreis über dem Kreismedian?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Werra-Meißner-Kreis ist Eschwege. Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 % bei 19.539 Einwohnern.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Werra-Meißner-Kreis?
Der Median der Grundsteuer B im Werra-Meißner-Kreis beträgt 598 %. Die Werte der 16 Gemeinden reichen von 400 % bis 960 %.
Sind die Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis eher günstig oder eher teuer?
Von den 16 Gemeinden des Werra-Meißner-Kreis liegen 2 im mittleren Fünftel, 6 im vierten Fünftel und 8 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Welche Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis sind typisch?
Dem Kreismedian von 405 % am nächsten liegen Bad Sooden-Allendorf mit 400 %, Berkatal mit 400 % und Neu-Eichenberg mit 400 %.
Was bedeutet der Unterschied im Werra-Meißner-Kreis in Euro?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Werra-Meißner-Kreis zwischen 12.701,50 Euro in Herleshausen und 16.044,00 Euro in Ringgau.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.