Zum Inhalt springen
hebesatzatlas.de

Hessen Werra-Meißner-Kreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Werra-Meißner-Kreis

Median
405 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
380 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
480 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
16
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

16 Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis weisen einen belegten Gewerbesteuer-Hebesatz aus. Ihr Median liegt bei 405 %, der niedrigste Wert bei 380 %, der höchste bei 480 %. Zum bundesweiten Median von 380 % ergibt das 25 Prozentpunkte Abstand.

Die Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 16 Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis, Median 405 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Herleshausen 2.789 380 % −25 Prozentpunkte 600 %
Weißenborn 963 380 % −25 Prozentpunkte 500 %
Hessisch Lichtenau 12.558 390 % −15 Prozentpunkte 590 %
Bad Sooden-Allendorf 8.458 400 % −5 Prozentpunkte 800 %
Berkatal 1.516 400 % −5 Prozentpunkte 400 %
Neu-Eichenberg 1.810 400 % −5 Prozentpunkte 760 %
Sontra 7.653 400 % −5 Prozentpunkte 550 %
Wehretal 5.011 400 % −5 Prozentpunkte 520 %
Großalmerode 6.285 410 % +5 Prozentpunkte 560 %
Meißner 2.950 410 % +5 Prozentpunkte 480 %
Witzenhausen 15.054 420 % +15 Prozentpunkte 655 %
Eschwege 19.539 430 % +25 Prozentpunkte 595 %
Wanfried 4.218 440 % +35 Prozentpunkte 730 %
Meinhard 4.605 450 % +45 Prozentpunkte 650 %
Waldkappel 4.252 450 % +45 Prozentpunkte 650 %
Ringgau 2.891 480 % +75 Prozentpunkte 960 %

Welche Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Herleshausen liegt mit 380 % am unteren Rand der 16 Gemeinden, Ringgau mit 480 % am oberen. Die Spanne von 100 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 3.500 Euro Jahressteuer.

Liegt der Werra-Meißner-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?

Von den 16 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 14 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 2 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 405 % und damit 25 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Werra-Meißner-Kreis damit auf Platz 244, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 18 von 21.

Wie viele Einwohner wohnen im Werra-Meißner-Kreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Werra-Meißner-Kreis ist Eschwege mit 19.539 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 %, also 25 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 59 Prozent der rund 100.552 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Werra-Meißner-Kreis?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 598 %. Über 16 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 400 % bis 960 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze liegen von den 16 Gemeinden des Werra-Meißner-Kreis 2 im mittleren Fünftel, 6 im vierten Fünftel und 8 im höchsten Fünftel. Am stärksten besetzt ist damit das höchste Fünftel. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.

Welche Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis sind typisch?

Dem Kreismedian von 405 % am nächsten kommen Bad Sooden-Allendorf mit 400 %, Berkatal mit 400 % und Neu-Eichenberg mit 400 %. Diese Gemeinden zeigen, was im Werra-Meißner-Kreis der übliche Satz ist, während die Randwerte den Ausreissern gehören.

Was bedeutet der Unterschied im Werra-Meißner-Kreis in Euro?

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. In Herleshausen wären darauf 12.701,50 Euro Gewerbesteuer fällig, in Ringgau 16.044,00 Euro. Der Unterschied im Werra-Meißner-Kreis beträgt damit 3.342,50 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Werra-Meißner-Kreis?

Ordnet man die Kreise des Bundeslandes nach ihrem Median, hat der Werra-Meißner-Kreis unmittelbare Nachbarn mit nahe beieinanderliegenden Sätzen. Direkt darunter steht Vogelsbergkreis mit 400 %, darüber folgt Landkreis Gießen mit 420 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Herleshausen mit 380 %. Der höchste Satz im Werra-Meißner-Kreis liegt bei 480 % in Ringgau; dazwischen liegen 100 Prozentpunkte.

Liegt der Werra-Meißner-Kreis über oder unter dem Bundesmedian?

Der Median im Werra-Meißner-Kreis beträgt 405 %, der bundesweite Median 380 %. 14 der 16 Gemeinden liegen über dem Bundeswert.

Wie viele Einwohner wohnen im Werra-Meißner-Kreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Werra-Meißner-Kreis ist Eschwege. Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 430 % bei 19.539 Einwohnern.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Werra-Meißner-Kreis?

Der Median der Grundsteuer B im Werra-Meißner-Kreis beträgt 598 %. Die Werte der 16 Gemeinden reichen von 400 % bis 960 %.

Sind die Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Von den 16 Gemeinden des Werra-Meißner-Kreis liegen 2 im mittleren Fünftel, 6 im vierten Fünftel und 8 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis sind typisch?

Dem Kreismedian von 405 % am nächsten liegen Bad Sooden-Allendorf mit 400 %, Berkatal mit 400 % und Neu-Eichenberg mit 400 %.

Was bedeutet der Unterschied im Werra-Meißner-Kreis in Euro?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Werra-Meißner-Kreis zwischen 12.701,50 Euro in Herleshausen und 16.044,00 Euro in Ringgau.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.