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Baden-Württemberg Landkreis Tübingen

Gewerbesteuer-Hebesätze Landkreis Tübingen

Median
370 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
340 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
410 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
15
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

15 Gemeinden im Landkreis Tübingen weisen einen belegten Gewerbesteuer-Hebesatz aus. Ihr Median liegt bei 370 %, der niedrigste Wert bei 340 %, der höchste bei 410 %. Zum bundesweiten Median von 380 % ergibt das 10 Prozentpunkte Abstand.

Die Gemeinden im Landkreis Tübingen

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 15 Gemeinden im Landkreis Tübingen, Median 370 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Dußlingen 6.320 340 % −30 Prozentpunkte 340 %
Hirrlingen 3.188 340 % −30 Prozentpunkte 320 %
Dettenhausen 5.477 350 % −20 Prozentpunkte 360 %
Neustetten 3.777 350 % −20 Prozentpunkte 320 %
Bodelshausen 5.888 360 % −10 Prozentpunkte 360 %
Gomaringen 9.239 360 % −10 Prozentpunkte 410 %
Rottenburg am Neckar 44.360 360 % −10 Prozentpunkte 400 %
Ammerbuch 11.379 370 % 0 Prozentpunkte 380 %
Nehren 4.593 370 % 0 Prozentpunkte 370 %
Mössingen 20.803 380 % +10 Prozentpunkte 380 %
Ofterdingen 5.432 380 % +10 Prozentpunkte 380 %
Starzach 4.363 380 % +10 Prozentpunkte 550 %
Tübingen 92.434 390 % +20 Prozentpunkte 660 %
Kirchentellinsfurt 5.693 410 % +40 Prozentpunkte 360 %
Kusterdingen 8.783 410 % +40 Prozentpunkte 500 %

Welche Spanne umfassen die Hebesätze im Landkreis Tübingen?

Am oberen Ende der Skala steht Kusterdingen mit 410 %, am unteren Dußlingen mit 340 %. Auf dem Median von 370 % liegen 2 der 15 Gemeinden.

Ist die Gewerbesteuer im Landkreis Tübingen hoch?

Von den 15 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 3 über dem bundesweiten Median von 380 %, 9 darunter und 3 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 370 % und damit 10 Prozentpunkte unter dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Landkreis Tübingen damit auf Platz 126, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 28 von 35.

Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Landkreis Tübingen aus?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Tübingen ist Tübingen mit 92.434 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 390 %, also 20 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 59 Prozent der rund 231.729 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Tübingen?

Von 320 % bis 660 % reichen die Grundsteuer-B-Hebesätze; der Median der 15 Gemeinden liegt bei 380 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Wie breit streuen die Sätze im Landkreis Tübingen?

Auf die bundesweiten Fünftel verteilen sich die 15 Gemeinden des Landkreis Tübingen wie folgt: 2 im niedrigsten Fünftel, 7 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 1 im vierten Fünftel und 2 im höchsten Fünftel. Am dichtesten besetzt ist das zweite Fünftel.

Welche Gemeinden des Landkreis Tübingen liegen im Mittelfeld?

Ammerbuch mit 370 %, Nehren mit 370 % und Bodelshausen mit 360 % liegen dem Kreismedian von 370 % am nächsten. Sie bilden den üblichen Bereich des Landkreis Tübingen ab.

Was kostet die Differenz im Landkreis Tübingen im Jahr?

Nimmt man 120.000 Euro Gewerbeertrag als Beispiel, liegt der Steuermessbetrag bei 3.342,50 Euro. Daraus folgen 11.364,50 Euro in Dußlingen und 13.704,25 Euro in Kusterdingen; die Spanne im Landkreis Tübingen kostet damit 2.339,75 Euro jährlich. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Welche Kreise liegen nahe am Landkreis Tübingen?

Direkt darunter steht Landkreis Heidenheim mit 370 %, darüber folgt Main-Tauber-Kreis mit 370 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.

Häufige Fragen

Welche Spanne umfassen die Hebesätze im Landkreis Tübingen?

Ist die Gewerbesteuer im Landkreis Tübingen hoch?

Bundesweit liegt der Median bei 380 %, im Landkreis Tübingen bei 370 %. Von 15 Gemeinden des Kreises liegen 3 darüber.

Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Landkreis Tübingen aus?

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Tübingen?

Im Landkreis Tübingen beträgt der Median der Grundsteuer B 380 %, gemessen an 15 Gemeinden mit belegtem Wert.

Wie breit streuen die Sätze im Landkreis Tübingen?

Von den 15 Gemeinden des Landkreis Tübingen liegen 2 im niedrigsten Fünftel, 7 im zweiten Fünftel, 3 im mittleren Fünftel, 1 im vierten Fünftel und 2 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Gemeinden des Landkreis Tübingen liegen im Mittelfeld?

Dem Kreismedian von 370 % am nächsten liegen Ammerbuch mit 370 %, Nehren mit 370 % und Bodelshausen mit 360 %.

Was kostet die Differenz im Landkreis Tübingen im Jahr?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Landkreis Tübingen zwischen 11.364,50 Euro in Dußlingen und 13.704,25 Euro in Kusterdingen.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.