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Hebesätze Nieheim
Nieheim setzt den Gewerbesteuer-Hebesatz auf 417 % fest (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 501 %. Der Median Kreis Höxter liegt bei 424 %, die Differenz beträgt 7 Prozentpunkte.
Ist der Hebesatz in Nieheim hoch?
12 Gemeinden bundesweit setzen ebenfalls 417 % fest. Damit liegt Nieheim im höchsten Fünftel aller Hebesätze. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 55 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 392-größte von 396 Gemeinden des Landes.
Was die Quellen für Nieheim ausweisen
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Nieheim | 417 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Kreis Höxter | 424 % | Berichtsjahr 2024 | −7 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +37 Prozentpunkte |
Von 10 Gemeinden im Kreis Höxter mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Nieheim auf Platz 3, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Reform hat die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ausgetauscht. Zwei gleich hohe Hebesätze aus 2024 und 2025 beziehen sich damit auf verschiedene Größen. Bei der Gewerbesteuer besteht dieser Bruch nicht.
Wie die Umgebung von Nieheim liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Nieheim | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Beverungen | 418 % | +1 Prozentpunkte | 499 % |
| Steinheim | 416 % | −1 Prozentpunkte | 501 % |
| Marienmünster | 415 % | −2 Prozentpunkte | 493 % |
| Willebadessen | 422 % | +5 Prozentpunkte | 501 % |
| Brakel | 425 % | +8 Prozentpunkte | 520 % |
Was der Hebesatz in Nieheim in Euro bedeutet
Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Darauf wirkt der Hebesatz von 417 %, also 13.938,23 Euro Gewerbesteuer. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.236,73 Euro weniger. Maßgeblich ist die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; nachrechnen lässt sich das mit eigenen Zahlen im Gewerbesteuer-Rechner.
Welche Satzung gilt
Die Hebesätze beruhen auf einer Satzung der Gemeinde Nieheim nach § 16 GewStG und § 25 GrStG. Veröffentlicht wird sie amtlich; sie geht der Statistik vor.
Der Wortlaut der Satzung ist für Nieheim noch nicht hinterlegt. Zuständig für Auskünfte ist die Gemeinde, für den Messbetrag das Finanzamt.
Aufkommen der Realsteuern in Nieheim
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 2.921.593 Euro | 480 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 245.218 Euro | 40 Euro |
| Grundsteuer B | 931.396 Euro | 153 Euro |
| Grundsteuer A | 131.746 Euro | 22 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 6.081 | |
Je Einwohner flossen Nieheim im Berichtsjahr 2024 480 Euro Gewerbesteuer zu — über dem Median aller Gemeinden, der bei 383 Euro liegt. Im Land Nordrhein-Westfalen liegt der Median bei 742 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Nieheim
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Nieheim?
Der Hebesatz liegt bei 417 %, berichtsjahr 2024. Auf 120.000 Euro Gewerbeertrag entfallen damit 13.938,23 Euro Gewerbesteuer.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Nieheim?
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 501 % (Berichtsjahr 2024). Was daraus für ein einzelnes Grundstück folgt, ergibt sich erst aus dem Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.
Ist die Gewerbesteuer in Nieheim hoch?
Der Median Kreis Höxter liegt bei 424 %. Nieheim liegt damit 7 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Gemeinde Nieheim durch Satzung. Den Steuermessbetrag setzt dagegen das Finanzamt fest.
Woher die Werte stammen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.