Brandenburg› Landkreis Spree-Neiße
Gewerbesteuer-Hebesätze Landkreis Spree-Neiße
Zwischen 300 % und 400 % liegen die Gewerbesteuer-Hebesätze der 29 Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße. Der Median beträgt 350 % und damit 30 Prozentpunkte weniger als der bundesweite Wert von 380 %.
Die Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Tauer | 702 | 300 % | −50 Prozentpunkte | 300 % |
| Drehnow | 495 | 316 % | −34 Prozentpunkte | 375 % |
| Briesen | 803 | 320 % | −30 Prozentpunkte | 350 % |
| Burg (Spreewald) | 4.241 | 320 % | −30 Prozentpunkte | 410 % |
| Dissen-Striesow | 998 | 320 % | −30 Prozentpunkte | 400 % |
| Drachhausen | 765 | 320 % | −30 Prozentpunkte | 395 % |
| Schenkendöbern | 3.486 | 320 % | −30 Prozentpunkte | 400 % |
| Werben | 1.721 | 320 % | −30 Prozentpunkte | 410 % |
| Turnow-Preilack | 1.114 | 324 % | −26 Prozentpunkte | 381 % |
| Guben | 16.432 | 330 % | −20 Prozentpunkte | 405 % |
| Guhrow | 520 | 330 % | −20 Prozentpunkte | 393 % |
| Döbern | 3.132 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 430 % |
| Drebkau | 5.466 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Felixsee | 1.850 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 420 % |
| Forst (Lausitz) | 17.867 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 405 % |
| Groß Schacksdorf-Simmersdorf | 842 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 375 % |
| Jämlitz-Klein Düben | 449 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 380 % |
| Jänschwalde | 1.540 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 350 % |
| Kolkwitz | 9.420 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 330 % |
| Neiße-Malxetal | 1.599 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 374 % |
| Neuhausen/Spree | 4.963 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 430 % |
| Peitz | 4.416 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 394 % |
| Tschernitz | 1.187 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 430 % |
| Wiesengrund | 1.344 | 350 % | 0 Prozentpunkte | 385 % |
| Heinersbrück | 591 | 360 % | +10 Prozentpunkte | 389 % |
| Schmogrow-Fehrow | 810 | 360 % | +10 Prozentpunkte | 400 % |
| Spremberg | 21.591 | 360 % | +10 Prozentpunkte | 417 % |
| Welzow | 3.299 | 380 % | +30 Prozentpunkte | 389 % |
| Teichland | 1.092 | 400 % | +50 Prozentpunkte | 391 % |
Wie weit liegen die Hebesätze im Landkreis Spree-Neiße auseinander?
Zwischen Tauer mit 300 % und Teichland mit 400 % liegen 100 Prozentpunkte. Der Median der 29 Gemeinden beträgt 350 %; genau auf diesem Wert liegen 13 Gemeinden.
Ist die Gewerbesteuer im Landkreis Spree-Neiße hoch?
Von den 29 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 1 über dem bundesweiten Median von 380 %, 27 darunter und 1 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 350 % und damit 30 Prozentpunkte unter dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Landkreis Spree-Neiße damit auf Platz 83, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 13 von 14.
Zahlt man in den grossen Orten des Landkreis Spree-Neiße mehr?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreis Spree-Neiße ist Spremberg mit 21.591 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 360 %, also 10 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 24 Prozent der rund 112.735 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Spree-Neiße?
Die Grundsteuer B kommt auf einen Median von 394 %. Zwischen 300 % und 430 % liegen die 29 belegten Werte. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
Wo liegen die Gemeinden des Landkreis Spree-Neiße bundesweit?
Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Landkreis Spree-Neiße folgendes Bild: 11 im niedrigsten Fünftel, 16 im zweiten Fünftel, 1 im mittleren Fünftel und 1 im vierten Fünftel. Das zweite Fünftel ist am stärksten vertreten. Die Fünftel entsprechen den Farbstufen in der Tabelle.
Welche Orte im Landkreis Spree-Neiße treffen den Median?
Döbern mit 350 %, Drebkau mit 350 % und Felixsee mit 350 % liegen dem Kreismedian von 350 % am nächsten. Sie bilden den üblichen Bereich des Landkreis Spree-Neiße ab.
Was kostet die Differenz im Landkreis Spree-Neiße im Jahr?
Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 10.027,50 Euro in Tauer und 13.370,00 Euro in Teichland. Zwischen beiden Gemeinden des Landkreis Spree-Neiße liegen 3.342,50 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Häufige Fragen
Wie weit liegen die Hebesätze im Landkreis Spree-Neiße auseinander?
Die Hebesätze im Landkreis Spree-Neiße reichen von 300 % in Tauer bis 400 % in Teichland. Der Median der 29 Gemeinden beträgt 350 %.
Ist die Gewerbesteuer im Landkreis Spree-Neiße hoch?
Bundesweit liegt der Median bei 380 %, im Landkreis Spree-Neiße bei 350 %. Von 29 Gemeinden des Kreises liegen 1 darüber.
Zahlt man in den grossen Orten des Landkreis Spree-Neiße mehr?
In Spremberg, der grössten Gemeinde des Landkreis Spree-Neiße mit 21.591 Einwohnern, beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz 360 %.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Landkreis Spree-Neiße?
Im Landkreis Spree-Neiße beträgt der Median der Grundsteuer B 394 %, gemessen an 29 Gemeinden mit belegtem Wert.
Wo liegen die Gemeinden des Landkreis Spree-Neiße bundesweit?
Von den 29 Gemeinden des Landkreis Spree-Neiße liegen 11 im niedrigsten Fünftel, 16 im zweiten Fünftel, 1 im mittleren Fünftel und 1 im vierten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Welche Orte im Landkreis Spree-Neiße treffen den Median?
Dem Kreismedian von 350 % am nächsten liegen Döbern mit 350 %, Drebkau mit 350 % und Felixsee mit 350 %.
Was kostet die Differenz im Landkreis Spree-Neiße im Jahr?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Landkreis Spree-Neiße zwischen 10.027,50 Euro in Tauer und 13.370,00 Euro in Teichland.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.