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Hebesätze Wiesengrund
Wiesengrund setzt den Gewerbesteuer-Hebesatz auf 350 % fest (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 385 %. Der Median Landkreis Spree-Neiße liegt bei 350 % und damit auf demselben Wert.
Ist der Hebesatz in Wiesengrund hoch?
880 Gemeinden bundesweit setzen ebenfalls 350 % fest. Damit liegt Wiesengrund im zweiten Fünftel aller Hebesätze. Innerhalb von Brandenburg steht die Gemeinde auf Platz 312 von 413, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 234-größte von 413 Gemeinden des Landes.
Hebesätze in Wiesengrund nach Quelle
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Wiesengrund | 350 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Spree-Neiße | 350 % | Berichtsjahr 2024 | 0 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −30 Prozentpunkte |
Von 29 Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Wiesengrund auf Platz 12, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Reform hat die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ausgetauscht. Zwei gleich hohe Hebesätze aus 2024 und 2025 beziehen sich damit auf verschiedene Größen. Bei der Gewerbesteuer besteht dieser Bruch nicht.
Wie die Umgebung von Wiesengrund liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Wiesengrund | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Döbern | 350 % | 0 Prozentpunkte | 430 % |
| Drebkau | 350 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Felixsee | 350 % | 0 Prozentpunkte | 420 % |
| Forst (Lausitz) | 350 % | 0 Prozentpunkte | 405 % |
| Groß Schacksdorf-Simmersdorf | 350 % | 0 Prozentpunkte | 375 % |
Ein Rechenbeispiel für Wiesengrund
Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Darauf wirkt der Hebesatz von 350 %, also 11.698,75 Euro Gewerbesteuer. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.002,75 Euro mehr. Maßgeblich ist die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; nachrechnen lässt sich das mit eigenen Zahlen im Gewerbesteuer-Rechner.
Welche Satzung gilt
Wiesengrund legt die Hebesätze durch eigene Satzung fest, gestützt auf § 16 GewStG und § 25 GrStG. Verbindlich ist die im Bekanntmachungsblatt veröffentlichte Fassung, nicht der Statistikwert.
Für Wiesengrund fehlt bislang der Verweis auf die Satzung im Wortlaut. Die Gemeindeverwaltung erteilt dazu Auskunft, das Finanzamt zum Steuermessbetrag.
Was Wiesengrund aus den Realsteuern einnimmt
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 122.421 Euro | 91 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 12.242 Euro | 9 Euro |
| Grundsteuer B | 117.942 Euro | 88 Euro |
| Grundsteuer A | 21.200 Euro | 16 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 1.338 | |
Wiesengrund nahm im Berichtsjahr 2024 je Einwohner 91 Euro an Gewerbesteuer ein und liegt damit unter dem bundesweiten Median von 383 Euro. Im Land Brandenburg liegt der Median bei 290 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Wiesengrund
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Wiesengrund?
Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 350 % (Berichtsjahr 2024). Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag ergibt das für ein Einzelunternehmen 11.698,75 Euro Gewerbesteuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Wiesengrund?
Für die Grundsteuer B gilt ein Hebesatz von 385 %, berichtsjahr 2024. Er wirkt auf den Messbetrag, nicht auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert.
Ist die Gewerbesteuer in Wiesengrund hoch?
Wiesengrund liegt genau darauf, gemessen am Median Landkreis Spree-Neiße von 350 %.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Wiesengrund. Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.
Woher die Werte stammen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.