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Sachsen-Anhalt Salzlandkreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Salzlandkreis

Median
390 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
200 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
430 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
21
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Zwischen 200 % und 430 % liegen die Gewerbesteuer-Hebesätze der 21 Gemeinden im Salzlandkreis. Der Median beträgt 390 % und damit 10 Prozentpunkte mehr als der bundesweite Wert von 380 %.

Die Gemeinden im Salzlandkreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 21 Gemeinden im Salzlandkreis, Median 390 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Giersleben 959 200 % −190 Prozentpunkte 338 %
Alsleben (Saale) 2.624 350 % −40 Prozentpunkte 480 %
Bördeaue 1.800 351 % −39 Prozentpunkte 402 %
Güsten 4.076 360 % −30 Prozentpunkte 442 %
Börde-Hakel 3.040 361 % −29 Prozentpunkte 416 %
Hecklingen 6.958 361 % −29 Prozentpunkte 411 %
Seeland 7.765 368 % −22 Prozentpunkte 402 %
Bördeland 7.520 369 % −21 Prozentpunkte 399 %
Ilberstedt 1.008 370 % −20 Prozentpunkte 380 %
Könnern 8.118 380 % −10 Prozentpunkte 430 %
Barby 8.141 390 % 0 Prozentpunkte 450 %
Borne 1.163 390 % 0 Prozentpunkte 450 %
Calbe (Saale) 8.267 390 % 0 Prozentpunkte 430 %
Egeln 3.205 390 % 0 Prozentpunkte 450 %
Nienburg (Saale) 6.010 390 % 0 Prozentpunkte 450 %
Plötzkau 1.257 390 % 0 Prozentpunkte 450 %
Bernburg (Saale) 32.576 395 % +5 Prozentpunkte 420 %
Schönebeck (Elbe) 30.326 400 % +10 Prozentpunkte 420 %
Wolmirsleben 1.337 400 % +10 Prozentpunkte 402 %
Aschersleben 26.630 430 % +40 Prozentpunkte 420 %
Staßfurt, Salzstadt 24.368 430 % +40 Prozentpunkte 420 %

Wie weit liegen die Hebesätze im Salzlandkreis auseinander?

Zwischen Giersleben mit 200 % und Staßfurt, Salzstadt mit 430 % liegen 230 Prozentpunkte. Der Median der 21 Gemeinden beträgt 390 %; genau auf diesem Wert liegen 6 Gemeinden.

Wie viele Gemeinden im Salzlandkreis liegen über dem Bundeswert?

Von den 21 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 11 über dem bundesweiten Median von 380 %, 9 darunter und 1 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 390 % und damit 10 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Salzlandkreis damit auf Platz 198, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 10 von 11.

Wie viele Einwohner wohnen im Salzlandkreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Salzlandkreis ist Bernburg (Saale) mit 32.576 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 395 %, also 5 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 62 Prozent der rund 187.148 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Salzlandkreis?

Die Grundsteuer B kommt auf einen Median von 420 %. Zwischen 338 % und 480 % liegen die 21 belegten Werte. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Wo liegen die Gemeinden des Salzlandkreis bundesweit?

Im Salzlandkreis entfallen 1 im niedrigsten Fünftel, 8 im zweiten Fünftel, 1 im mittleren Fünftel, 9 im vierten Fünftel und 2 im höchsten Fünftel auf die fünf bundesweiten Fünftel. Die meisten Gemeinden finden sich im vierte Fünftel. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.

Was ist im Salzlandkreis der übliche Hebesatz?

Nahe am Kreismedian von 390 % liegen Barby mit 390 %, Borne mit 390 % und Calbe (Saale) mit 390 %. Diese drei geben ein realistischeres Bild des Salzlandkreis als Höchst- und Tiefstwert.

Wie viel macht die Spanne im Salzlandkreis aus?

Für ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag beläuft sich der Steuermessbetrag auf 3.342,50 Euro. In Giersleben sind 6.685,00 Euro fällig, in Staßfurt, Salzstadt 14.372,75 Euro. Das sind 7.687,75 Euro Unterschied im Salzlandkreis. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Häufige Fragen

Wie weit liegen die Hebesätze im Salzlandkreis auseinander?

Die Hebesätze im Salzlandkreis reichen von 200 % in Giersleben bis 430 % in Staßfurt, Salzstadt. Der Median der 21 Gemeinden beträgt 390 %.

Wie viele Gemeinden im Salzlandkreis liegen über dem Bundeswert?

Der Salzlandkreis kommt auf einen Median von 390 %. Bundesweit sind es 380 %, der Abstand beträgt 10 Prozentpunkte.

Wie viele Einwohner wohnen im Salzlandkreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Salzlandkreis ist Bernburg (Saale). Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 395 % bei 32.576 Einwohnern.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Salzlandkreis?

Wo liegen die Gemeinden des Salzlandkreis bundesweit?

Von den 21 Gemeinden des Salzlandkreis liegen 1 im niedrigsten Fünftel, 8 im zweiten Fünftel, 1 im mittleren Fünftel, 9 im vierten Fünftel und 2 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Was ist im Salzlandkreis der übliche Hebesatz?

Dem Kreismedian von 390 % am nächsten liegen Barby mit 390 %, Borne mit 390 % und Calbe (Saale) mit 390 %.

Wie viel macht die Spanne im Salzlandkreis aus?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Salzlandkreis zwischen 6.685,00 Euro in Giersleben und 14.372,75 Euro in Staßfurt, Salzstadt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.