Nordrhein-Westfalen› Rheinisch-Bergischer Kreis
Gewerbesteuer-Hebesätze Rheinisch-Bergischer Kreis
Für die 8 Gemeinden im Rheinisch-Bergischer Kreis mit belegtem Wert ergibt sich ein Median von 463 %. Die Spanne von 424 % bis 490 % umfasst 66 Prozentpunkte, der bundesweite Median liegt bei 380 %.
Die Gemeinden im Rheinisch-Bergischer Kreis
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Odenthal | 15.230 | 424 % | −39 Prozentpunkte | 790 % |
| Burscheid | 18.878 | 445 % | −18 Prozentpunkte | 501 % |
| Leichlingen (Rhld.) | 28.086 | 445 % | −18 Prozentpunkte | 750 % |
| Bergisch Gladbach | 112.598 | 460 % | −3 Prozentpunkte | 731 % |
| Overath | 27.455 | 465 % | +2 Prozentpunkte | 850 % |
| Kürten | 20.059 | 480 % | +17 Prozentpunkte | 675 % |
| Wermelskirchen | 34.913 | 480 % | +17 Prozentpunkte | 670 % |
| Rösrath | 28.836 | 490 % | +27 Prozentpunkte | 690 % |
Wo ist die Gewerbesteuer im Rheinisch-Bergischer Kreis am niedrigsten?
Den niedrigsten Gewerbesteuer-Hebesatz setzt Odenthal mit 424 % fest. Am oberen Ende steht Rösrath mit 490 %. Zwischen beiden liegen 66 Prozentpunkte, und alle 8 Gemeinden mit belegtem Wert verteilen sich auf diese Spanne.
Ist die Gewerbesteuer im Rheinisch-Bergischer Kreis hoch?
Von den 8 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 8 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 0 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 463 % und damit 83 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Rheinisch-Bergischer Kreis damit auf Platz 283, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 20 von 31.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Rheinisch-Bergischer Kreis aus?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Rheinisch-Bergischer Kreis ist Bergisch Gladbach mit 112.598 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 460 %, also 3 Prozentpunkte unter dem Kreismedian. Insgesamt leben 39 Prozent der rund 286.055 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Rheinisch-Bergischer Kreis?
Für die Grundsteuer B liegt der Median bei 711 %, über 8 Gemeinden mit belegtem Wert; die Werte reichen von 501 % bis 850 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
Wie verteilen sich die Hebesätze im Rheinisch-Bergischer Kreis?
Auf die bundesweiten Fünftel verteilen sich die 8 Gemeinden des Rheinisch-Bergischer Kreis wie folgt: 8 im höchsten Fünftel. Am dichtesten besetzt ist das höchste Fünftel.
Welche Gemeinden des Rheinisch-Bergischer Kreis liegen im Mittelfeld?
Overath mit 465 %, Bergisch Gladbach mit 460 % und Kürten mit 480 % liegen dem Kreismedian von 463 % am nächsten. Sie bilden den üblichen Bereich des Rheinisch-Bergischer Kreis ab.
Was kostet die Differenz im Rheinisch-Bergischer Kreis im Jahr?
Nimmt man 120.000 Euro Gewerbeertrag als Beispiel, liegt der Steuermessbetrag bei 3.342,50 Euro. Daraus folgen 14.172,20 Euro in Odenthal und 16.378,25 Euro in Rösrath; die Spanne im Rheinisch-Bergischer Kreis kostet damit 2.206,05 Euro jährlich. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Welche Kreise liegen nahe am Rheinisch-Bergischer Kreis?
In der nach dem Median geordneten Reihe der Kreise desselben Bundeslandes steht der Rheinisch-Bergischer Kreis zwischen zwei ähnlichen Werten. Direkt darunter steht Märkischer Kreis mit 450 %, darüber folgt Kreis Unna mit 478 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.
Häufige Fragen
Wo ist die Gewerbesteuer im Rheinisch-Bergischer Kreis am niedrigsten?
Odenthal setzt mit 424 % den niedrigsten Gewerbesteuer-Hebesatz im Rheinisch-Bergischer Kreis fest, Rösrath mit 490 % den höchsten. Die Spanne beträgt 66 Prozentpunkte.
Ist die Gewerbesteuer im Rheinisch-Bergischer Kreis hoch?
Bundesweit liegt der Median bei 380 %, im Rheinisch-Bergischer Kreis bei 463 %. Von 8 Gemeinden des Kreises liegen 8 darüber.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Rheinisch-Bergischer Kreis aus?
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Rheinisch-Bergischer Kreis?
Im Rheinisch-Bergischer Kreis beträgt der Median der Grundsteuer B 711 %, gemessen an 8 Gemeinden mit belegtem Wert.
Wie verteilen sich die Hebesätze im Rheinisch-Bergischer Kreis?
Von den 8 Gemeinden des Rheinisch-Bergischer Kreis liegen 8 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Welche Gemeinden des Rheinisch-Bergischer Kreis liegen im Mittelfeld?
Dem Kreismedian von 463 % am nächsten liegen Overath mit 465 %, Bergisch Gladbach mit 460 % und Kürten mit 480 %.
Was kostet die Differenz im Rheinisch-Bergischer Kreis im Jahr?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Rheinisch-Bergischer Kreis zwischen 14.172,20 Euro in Odenthal und 16.378,25 Euro in Rösrath.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.