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Nordrhein-Westfalen Rheinisch-Bergischer Kreis Kürten

Hebesätze Kürten

Rheinisch-Bergischer Kreis · AGS 05378012 · 20.059 Einwohner

Gewerbesteuer
480 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
675 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
320 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

In Kürten gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 480 %, berichtsjahr 2024. Die Grundsteuer B beträgt 675 %. Der Median Rheinisch-Bergischer Kreis liegt bei 463 %, die Differenz beträgt 17 Prozentpunkte.

Wie Kürten bundesweit einzuordnen ist

Gemessen an allen Hebesätzen bundesweit liegt Kürten im höchsten Fünftel. Denselben Satz von 480 % setzen bundesweit 37 Gemeinden fest. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 260 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 212-grösste von 396 Gemeinden des Landes.

Die Werte für Kürten im Überblick

Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.

Gewerbesteuer-Hebesatz Kürten, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Kürten 480 % Berichtsjahr 2024
Median Rheinisch-Bergischer Kreis 463 % Berichtsjahr 2024 +17 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +100 Prozentpunkte

Von 8 Gemeinden im Rheinisch-Bergischer Kreis mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Kürten auf Platz 6, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Mit der Grundsteuerreform hat sich zu diesem Datum die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird. Hebesätze der Grundsteuer davor und danach lassen sich nicht als Aussage über die Steuerlast vergleichen. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Gemeinden nahe am Wert von Kürten

Gemeinden im Rheinisch-Bergischer Kreis mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Kürten Grundsteuer B
Wermelskirchen 480 % 0 Prozentpunkte 670 %
Rösrath 490 % +10 Prozentpunkte 690 %
Overath 465 % −15 Prozentpunkte 850 %
Bergisch Gladbach 460 % −20 Prozentpunkte 731 %
Burscheid 445 % −35 Prozentpunkte 501 %

Was die Gewerbesteuer in Kürten konkret kostet

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Bei einem Hebesatz von 480 % ergibt das 16.044,00 Euro Gewerbesteuer im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 3.342,50 Euro weniger. Ob dieser Satz greift, hängt an der Betriebsstätte und nicht am eingetragenen Sitz. Der Rechner bildet den Weg mit eigenen Werten ab.

Auf welcher Grundlage festgesetzt wird

Festgesetzt werden die Hebesätze durch Satzung der Gemeinde Kürten, auf Grundlage von § 16 GewStG und § 25 GrStG. Die Satzung wird im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Weicht sie von der hier ausgewiesenen Statistik ab, gilt die Satzung.

Ein Direktlink auf die geltende Hebesatzsatzung liegt für Kürten noch nicht vor. Auskunft zur Festsetzung erteilt die Gemeindeverwaltung, zum Steuermessbetrag das zuständige Finanzamt.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Kürten

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Kürten?

In Kürten gilt ein Hebesatz von 480 % (Berichtsjahr 2024). Für 120.000 Euro Gewerbeertrag sind das 16.044,00 Euro jährlich.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Kürten?

675 % beträgt der Hebesatz der Grundsteuer B (Berichtsjahr 2024). Massgeblich für den Einzelfall bleibt der Bescheid.

Ist die Gewerbesteuer in Kürten hoch?

Der Vergleichswert im Kreis beträgt 463 %. Kürten liegt 17 Prozentpunkte darüber.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Kürten. Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.

Quellen und Stände

Belege für die Hebesätze von Kürten
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.