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Hebesätze Aislingen
320 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Aislingen aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 380 %. Der Median Landkreis Dillingen a.d.Donau liegt bei 320 % und damit auf demselben Wert.
Ist der Hebesatz in Aislingen hoch?
435 Gemeinden bundesweit setzen ebenfalls 320 % fest. Damit liegt Aislingen im niedrigsten Fünftel aller Hebesätze. Innerhalb von Bayern steht die Gemeinde auf Platz 301 von 2.056, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 1.736-größte von 2.056 Gemeinden des Landes.
Aislingen im Zahlenvergleich
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Aislingen | 320 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Dillingen a.d.Donau | 320 % | Berichtsjahr 2024 | 0 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −60 Prozentpunkte |
Von 27 Gemeinden im Landkreis Dillingen a.d.Donau mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Aislingen auf Platz 11, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Reform hat die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ausgetauscht. Zwei gleich hohe Hebesätze aus 2024 und 2025 beziehen sich damit auf verschiedene Größen. Bei der Gewerbesteuer besteht dieser Bruch nicht.
Wie die Umgebung von Aislingen liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Aislingen | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Bächingen a.d.Brenz | 320 % | 0 Prozentpunkte | 330 % |
| Buttenwiesen | 320 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Dillingen a.d.Donau | 320 % | 0 Prozentpunkte | 350 % |
| Finningen | 320 % | 0 Prozentpunkte | 320 % |
| Gundelfingen a.d.Donau | 320 % | 0 Prozentpunkte | 385 % |
Gewerbesteuer in Aislingen an einem Beispiel
Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Darauf wirkt der Hebesatz von 320 %, also 10.696,00 Euro Gewerbesteuer. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 2.005,50 Euro mehr. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner für diese Gemeinde.
Welche Satzung gilt
Zuständig für die Festsetzung ist Aislingen selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist maßgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.
Ein Link auf die Satzung fehlt für Aislingen noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.
Was Aislingen aus den Realsteuern einnimmt
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 1.069.892 Euro | 805 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 113.793 Euro | 86 Euro |
| Grundsteuer B | 127.047 Euro | 96 Euro |
| Grundsteuer A | 38.958 Euro | 29 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 1.329 | |
Aislingen nahm im Berichtsjahr 2024 je Einwohner 805 Euro an Gewerbesteuer ein und liegt damit über dem bundesweiten Median von 383 Euro. Im Land Bayern liegt der Median bei 453 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Aislingen
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Aislingen?
320 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 10.696,00 Euro Steuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Aislingen?
Die Grundsteuer B liegt bei 380 % (Berichtsjahr 2024). Wie hoch die Steuer für ein konkretes Grundstück ausfällt, hängt vom festgestellten Grundsteuerwert ab.
Ist die Gewerbesteuer in Aislingen hoch?
Der Median Landkreis Dillingen a.d.Donau liegt bei 320 %. Aislingen liegt damit genau darauf.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Aislingen. Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.