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Thüringen Unstrut-Hainich-Kreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Unstrut-Hainich-Kreis

Median
395 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
300 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
418 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
25
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

Der Median der Gewerbesteuer-Hebesätze im Unstrut-Hainich-Kreis beträgt 395 %, gemessen an 25 Gemeinden mit belegtem Wert. Die Werte reichen von 300 % bis 418 %; bundesweit sind es 380 %, also 15 Prozentpunkte weniger.

Die Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 30 Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis, Median 395 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Oppershausen 292 300 % −95 Prozentpunkte 390 %
Herbsleben 2.912 357 % −38 Prozentpunkte 389 %
Blankenburg 161 395 % 0 Prozentpunkte 389 %
Haussömmern 214 395 % 0 Prozentpunkte 389 %
Hornsömmern 153 395 % 0 Prozentpunkte 389 %
Kammerforst 811 395 % 0 Prozentpunkte 390 %
Kirchheilingen 787 395 % 0 Prozentpunkte 390 %
Körner 1.630 395 % 0 Prozentpunkte 404 %
Kutzleben 593 395 % 0 Prozentpunkte 389 %
Marolterode 309 395 % 0 Prozentpunkte 405 %
Mittelsömmern 202 395 % 0 Prozentpunkte 389 %
Südeichsfeld 6.504 395 % 0 Prozentpunkte 389 %
Sundhausen 368 395 % 0 Prozentpunkte 405 %
Tottleben 134 395 % 0 Prozentpunkte 390 %
Unstruttal 3.026 395 % 0 Prozentpunkte 390 %
Vogtei 4.272 395 % 0 Prozentpunkte 390 %
Bad Tennstedt 2.498 400 % +5 Prozentpunkte 389 %
Ballhausen 819 400 % +5 Prozentpunkte 390 %
Bruchstedt 279 400 % +5 Prozentpunkte 400 %
Großvargula 705 400 % +5 Prozentpunkte 400 %
Urleben 380 400 % +5 Prozentpunkte 400 %
Bad Langensalza 17.284 404 % +9 Prozentpunkte 420 %
Nottertal-Heilinger Höhen 5.745 406 % +11 Prozentpunkte 440 %
Unstrut-Hainich 5.190 410 % +15 Prozentpunkte 410 %
Mühlhausen/Thüringen 35.998 418 % +23 Prozentpunkte 449 %
Anrode 3.190
Dünwald 2.276
Menteroda 1.912
Rodeberg 2.056
Schönstedt 1.319

Welche Gemeinde im Unstrut-Hainich-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Oppershausen liegt mit 300 % am unteren Rand der 25 Gemeinden, Mühlhausen/Thüringen mit 418 % am oberen. Die Spanne von 118 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 4.130 Euro Jahressteuer.

Ist die Gewerbesteuer im Unstrut-Hainich-Kreis hoch?

Von den 25 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 23 über dem bundesweiten Median von 380 %, 2 darunter und 0 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 395 % und damit 15 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Unstrut-Hainich-Kreis damit auf Platz 219, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 14 von 17.

Wie viele Einwohner wohnen im Unstrut-Hainich-Kreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Unstrut-Hainich-Kreis ist Mühlhausen/Thüringen mit 35.998 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 418 %, also 23 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 75 Prozent der rund 91.266 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Unstrut-Hainich-Kreis?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 390 %. Über 25 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 389 % bis 449 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Unstrut-Hainich-Kreis folgendes Bild: 1 im niedrigsten Fünftel, 1 im zweiten Fünftel, 19 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel. Das vierte Fünftel ist am stärksten vertreten. Dieselbe Einteilung liegt der Einfärbung der Tabelle zugrunde.

Welche Orte im Unstrut-Hainich-Kreis treffen den Median?

Blankenburg mit 395 %, Haussömmern mit 395 % und Hornsömmern mit 395 % liegen dem Kreismedian von 395 % am nächsten. Sie bilden den üblichen Bereich des Unstrut-Hainich-Kreis ab.

Was kostet die Differenz im Unstrut-Hainich-Kreis im Jahr?

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 10.027,50 Euro in Oppershausen und 13.971,65 Euro in Mühlhausen/Thüringen. Zwischen beiden Gemeinden des Unstrut-Hainich-Kreis liegen 3.944,15 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Für 5 Gemeinden des Unstrut-Hainich-Kreis liegt kein belegter Gewerbesteuer-Hebesatz vor. Sie stehen in der Tabelle ohne Wert und gehen in Median und Spannweite nicht ein.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Unstrut-Hainich-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Oppershausen mit 300 %. Der höchste Satz im Unstrut-Hainich-Kreis liegt bei 418 % in Mühlhausen/Thüringen; dazwischen liegen 118 Prozentpunkte.

Ist die Gewerbesteuer im Unstrut-Hainich-Kreis hoch?

Bundesweit liegt der Median bei 380 %, im Unstrut-Hainich-Kreis bei 395 %. Von 25 Gemeinden des Kreises liegen 23 darüber.

Wie viele Einwohner wohnen im Unstrut-Hainich-Kreis über dem Kreismedian?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Unstrut-Hainich-Kreis ist Mühlhausen/Thüringen. Dort gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 418 % bei 35.998 Einwohnern.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Unstrut-Hainich-Kreis?

Im Unstrut-Hainich-Kreis beträgt der Median der Grundsteuer B 390 %, gemessen an 25 Gemeinden mit belegtem Wert.

Sind die Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Von den 25 Gemeinden des Unstrut-Hainich-Kreis liegen 1 im niedrigsten Fünftel, 1 im zweiten Fünftel, 19 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Orte im Unstrut-Hainich-Kreis treffen den Median?

Dem Kreismedian von 395 % am nächsten liegen Blankenburg mit 395 %, Haussömmern mit 395 % und Hornsömmern mit 395 %.

Was kostet die Differenz im Unstrut-Hainich-Kreis im Jahr?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Unstrut-Hainich-Kreis zwischen 10.027,50 Euro in Oppershausen und 13.971,65 Euro in Mühlhausen/Thüringen.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.