Nordrhein-Westfalen› Kreis Olpe
Gewerbesteuer-Hebesätze Kreis Olpe
7 Gemeinden im Kreis Olpe weisen einen belegten Gewerbesteuer-Hebesatz aus. Ihr Median liegt bei 440 %, der niedrigste Wert bei 405 %, der höchste bei 489 %. Zum bundesweiten Median von 380 % ergibt das 60 Prozentpunkte Abstand.
Die Gemeinden im Kreis Olpe
| Gemeinde | Einwohner | Gewerbesteuer | Zum Kreismedian | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|---|
| Attendorn | 24.375 | 405 % | −35 Prozentpunkte | 425 % |
| Wenden | 19.522 | 417 % | −23 Prozentpunkte | 400 % |
| Olpe | 24.900 | 435 % | −5 Prozentpunkte | 493 % |
| Kirchhundem | 11.438 | 440 % | 0 Prozentpunkte | 560 % |
| Lennestadt | 25.434 | 440 % | 0 Prozentpunkte | 501 % |
| Finnentrop | 16.928 | 442 % | +2 Prozentpunkte | 514 % |
| Drolshagen | 11.700 | 489 % | +49 Prozentpunkte | 629 % |
Welche Spanne umfassen die Hebesätze im Kreis Olpe?
Am oberen Ende der Skala steht Drolshagen mit 489 %, am unteren Attendorn mit 405 %. Auf dem Median von 440 % liegen 2 der 7 Gemeinden.
Ist die Gewerbesteuer im Kreis Olpe hoch?
Von den 7 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 7 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 0 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 440 % und damit 60 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Kreis Olpe damit auf Platz 270, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 12 von 31.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Kreis Olpe aus?
Die einwohnerstärkste Gemeinde des Kreis Olpe ist Lennestadt mit 25.434 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 440 %, also genau auf dem Kreismedian. Insgesamt leben 21 Prozent der rund 134.297 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Kreis Olpe?
Von 400 % bis 629 % reichen die Grundsteuer-B-Hebesätze; der Median der 7 Gemeinden liegt bei 501 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.
Wie breit streuen die Sätze im Kreis Olpe?
Auf die bundesweiten Fünftel verteilen sich die 7 Gemeinden des Kreis Olpe wie folgt: 7 im höchsten Fünftel. Am dichtesten besetzt ist das höchste Fünftel.
Welche Gemeinden des Kreis Olpe liegen im Mittelfeld?
Kirchhundem mit 440 %, Lennestadt mit 440 % und Finnentrop mit 442 % liegen dem Kreismedian von 440 % am nächsten. Sie bilden den üblichen Bereich des Kreis Olpe ab.
Was kostet die Differenz im Kreis Olpe im Jahr?
Nimmt man 120.000 Euro Gewerbeertrag als Beispiel, liegt der Steuermessbetrag bei 3.342,50 Euro. Daraus folgen 13.537,13 Euro in Attendorn und 16.344,83 Euro in Drolshagen; die Spanne im Kreis Olpe kostet damit 2.807,70 Euro jährlich. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.
Welche Kreise liegen nahe am Kreis Olpe?
Direkt darunter steht Kreis Coesfeld mit 440 %, darüber folgt Kreis Viersen mit 440 %. Die vollständige Reihe steht auf der Landesübersicht.
Häufige Fragen
Welche Spanne umfassen die Hebesätze im Kreis Olpe?
Ist die Gewerbesteuer im Kreis Olpe hoch?
Bundesweit liegt der Median bei 380 %, im Kreis Olpe bei 440 %. Von 7 Gemeinden des Kreises liegen 7 darüber.
Wie wirkt sich die Einwohnerzahl im Kreis Olpe aus?
Wie hoch ist die Grundsteuer B im Kreis Olpe?
Im Kreis Olpe beträgt der Median der Grundsteuer B 501 %, gemessen an 7 Gemeinden mit belegtem Wert.
Wie breit streuen die Sätze im Kreis Olpe?
Von den 7 Gemeinden des Kreis Olpe liegen 7 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.
Welche Gemeinden des Kreis Olpe liegen im Mittelfeld?
Dem Kreismedian von 440 % am nächsten liegen Kirchhundem mit 440 %, Lennestadt mit 440 % und Finnentrop mit 442 %.
Was kostet die Differenz im Kreis Olpe im Jahr?
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Kreis Olpe zwischen 13.537,13 Euro in Attendorn und 16.344,83 Euro in Drolshagen.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Quellen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.