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Nordrhein-Westfalen Kreis Coesfeld Senden

Hebesätze Senden

Kreis Coesfeld · AGS 05558044 · 20.810 Einwohner

Gewerbesteuer
430 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
501 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
260 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Der Gewerbesteuer-Hebesatz in Senden beträgt 430 % (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 501 %. Der Median Kreis Coesfeld liegt bei 440 %, die Differenz beträgt 10 Prozentpunkte.

Wie Senden zum Landesdurchschnitt liegt

Senden liegt im höchsten Fünftel der bundesweiten Hebesätze. 91 Gemeinden kommen auf denselben Wert von 430 %. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 112 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 202-grösste von 396 Gemeinden des Landes.

Senden im Zahlenvergleich

Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.

Gewerbesteuer-Hebesatz Senden, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Senden 430 % Berichtsjahr 2024
Median Kreis Coesfeld 440 % Berichtsjahr 2024 −10 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +50 Prozentpunkte

Von 11 Gemeinden im Kreis Coesfeld mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Senden auf Platz 3, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Seit dem 1. Januar 2025 gilt bei der Grundsteuer eine neue Bemessungsgrundlage. Ein Vergleich mit früheren Hebesätzen ergibt deshalb keine Aussage über die Belastung. Für die Gewerbesteuer bleibt der Vergleich aussagekräftig.

Wie die Umgebung von Senden liegt

Gemeinden im Kreis Coesfeld mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Senden Grundsteuer B
Dülmen 435 % +5 Prozentpunkte 550 %
Havixbeck 435 % +5 Prozentpunkte 581 %
Billerbeck 440 % +10 Prozentpunkte 447 %
Ascheberg 413 % −17 Prozentpunkte 481 %
Coesfeld 450 % +20 Prozentpunkte 550 %

Gewerbesteuer in Senden an einem Beispiel

Für ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag beträgt der Steuermessbetrag 3.342,50 Euro. Bei 430 % Hebesatz sind 14.372,75 Euro im Jahr fällig. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.671,25 Euro weniger. Voraussetzung ist eine Betriebsstätte vor Ort; bei mehreren wird der Messbetrag zerlegt. Eigene Zahlen lassen sich im Gewerbesteuer-Rechner einsetzen.

Welche Satzung gilt

Zuständig für die Festsetzung ist Senden selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist massgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.

Ein Link auf die Satzung fehlt für Senden noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Senden

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Senden?

430 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 14.372,75 Euro Steuer im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Senden?

501 % beträgt der Hebesatz der Grundsteuer B (Berichtsjahr 2024). Massgeblich für den Einzelfall bleibt der Bescheid.

Ist die Gewerbesteuer in Senden hoch?

Senden liegt 10 Prozentpunkte darunter, gemessen am Median Kreis Coesfeld von 440 %.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Zuständig ist Senden selbst, und zwar durch Satzung. Für den Steuermessbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Welche Quellen zugrunde liegen

Belege für die Hebesätze von Senden
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.