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Niedersachsen › Landkreis Friesland ›Sande

Hebesätze Sande

Landkreis Friesland · AGS 03455014 · 8.645 Einwohner

Gewerbesteuer
500 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
650 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
650 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Der Gewerbesteuer-Hebesatz in Sande beträgt 500 % (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 650 %. Der Median Landkreis Friesland liegt bei 450 %, die Differenz beträgt 50 Prozentpunkte.

Was der Wert für Sande bedeutet

Bundesweit betrachtet fällt Sande im höchsten Fünftel; der Satz von 500 % kommt insgesamt 25 mal vor. Innerhalb von Niedersachsen steht die Gemeinde auf Platz 937 von 941, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 246-größte von 941 Gemeinden des Landes.

Sande im Zahlenvergleich

Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.

Gewerbesteuer-Hebesatz Sande, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Sande 500 % Berichtsjahr 2024 —
Median Landkreis Friesland 450 % Berichtsjahr 2024 +50 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +120 Prozentpunkte

Von 8 Gemeinden im Landkreis Friesland mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Sande auf Platz 8, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuerreform hat zum 1. Januar 2025 die Größe geändert, auf die der Hebesatz wirkt. Werte von davor und danach sind nicht gegeneinander zu rechnen. Die Gewerbesteuer ist unverändert vergleichbar.

Gemeinden nahe am Wert von Sande

Gemeinden im Landkreis Friesland mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Sande Grundsteuer B
Schortens 480 % −20 Prozentpunkte 480 %
Jever 460 % −40 Prozentpunkte 460 %
Bockhorn 450 % −50 Prozentpunkte 490 %
Varel 450 % −50 Prozentpunkte 450 %
Wangerland 450 % −50 Prozentpunkte 450 %

Gewerbesteuer in Sande an einem Beispiel

120.000 Euro Gewerbeertrag ergeben nach Freibetrag einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Mit dem Hebesatz von 500 % sind das 16.712,50 Euro jährlich. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 4.011,00 Euro weniger. Voraussetzung ist eine Betriebsstätte vor Ort; bei mehreren wird der Messbetrag zerlegt. Eigene Zahlen lassen sich im Gewerbesteuer-Rechner einsetzen.

Auf welcher Grundlage festgesetzt wird

Zuständig für die Festsetzung ist Sande selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist maßgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.

Ein Link auf die Satzung fehlt für Sande noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Wie viel Gewerbesteuer in Sande tatsächlich eingeht

Istaufkommen der Realsteuern in Sande, Berichtsjahr 2024
MerkmalBetragje Einwohner
Gewerbesteuer5.070.443 Euro588 Euro
davon Gewerbesteuerumlage354.931 Euro41 Euro
Grundsteuer B1.794.601 Euro208 Euro
Grundsteuer A142.123 Euro16 Euro
Einwohner am 31.12.20248.619

Auf jeden Einwohner entfielen in Sande im Berichtsjahr 2024 588 Euro Gewerbesteuer. Der Median über alle Gemeinden beträgt 383 Euro; Sande liegt über diesem Wert. Im Land Niedersachsen liegt der Median bei 468 Euro.

Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Sande

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Sande?

Sande setzt 500 % fest (Berichtsjahr 2024). Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag zahlt daraus 16.712,50 Euro im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Sande?

Für die Grundsteuer B gilt ein Hebesatz von 650 %, berichtsjahr 2024. Er wirkt auf den Messbetrag, nicht auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert.

Ist die Gewerbesteuer in Sande hoch?

Der Median Landkreis Friesland liegt bei 450 %. Sande liegt damit 50 Prozentpunkte darüber.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Zuständig ist Sande selbst, und zwar durch Satzung. Für den Steuermessbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Welche Quellen zugrunde liegen

Belege für die Hebesätze von Sande
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.