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Hebesätze Erkrath
420 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Erkrath aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 652 %. Der Median Kreis Mettmann liegt bei 424 %, die Differenz beträgt 4 Prozentpunkte.
Wie Erkrath bundesweit einzuordnen ist
Gemessen an allen Hebesätzen bundesweit liegt Erkrath im höchsten Fünftel. Denselben Satz von 420 % setzen bundesweit 243 Gemeinden fest. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 81 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 93-größte von 396 Gemeinden des Landes.
Welche Stände für Erkrath vorliegen
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Erkrath | 420 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Kreis Mettmann | 424 % | Berichtsjahr 2024 | −4 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +40 Prozentpunkte |
Von 10 Gemeinden im Kreis Mettmann mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Erkrath auf Platz 5, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Mit der Grundsteuerreform hat sich zu diesem Datum die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird. Hebesätze der Grundsteuer davor und danach lassen sich nicht als Aussage über die Steuerlast vergleichen. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.
Wie die Umgebung von Erkrath liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Erkrath | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Haan | 427 % | +7 Prozentpunkte | 510 % |
| Ratingen | 410 % | −10 Prozentpunkte | 440 % |
| Hilden | 400 % | −20 Prozentpunkte | 580 % |
| Wülfrath | 440 % | +20 Prozentpunkte | 720 % |
| Heiligenhaus | 475 % | +55 Prozentpunkte | 680 % |
Wie viel Gewerbesteuer in Erkrath anfällt
Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Bei einem Hebesatz von 420 % ergibt das 14.038,50 Euro Gewerbesteuer im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.337,00 Euro weniger. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner für diese Gemeinde.
Welche Satzung gilt
Grundlage der Festsetzung sind § 16 GewStG und § 25 GrStG. Beschlossen wird sie vom Rat der Gemeinde Erkrath und im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Bei Abweichung zur Statistik gilt die Satzung.
Die Satzung von Erkrath ist hier noch nicht verlinkt. Sie ist über das Ortsrecht der Gemeinde erreichbar; Fragen zum Messbetrag beantwortet das Finanzamt.
Was Erkrath aus den Realsteuern einnimmt
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 46.497.238 Euro | 1.064 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 3.870.603 Euro | 89 Euro |
| Grundsteuer B | 12.484.780 Euro | 286 Euro |
| Grundsteuer A | 28.668 Euro | 1 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 43.706 | |
Erkrath nahm im Berichtsjahr 2024 je Einwohner 1.064 Euro an Gewerbesteuer ein und liegt damit über dem bundesweiten Median von 383 Euro. Im Land Nordrhein-Westfalen liegt der Median bei 742 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Erkrath
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Erkrath?
420 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 14.038,50 Euro Steuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Erkrath?
Die Grundsteuer B liegt bei 652 % (Berichtsjahr 2024). Wie hoch die Steuer für ein konkretes Grundstück ausfällt, hängt vom festgestellten Grundsteuerwert ab.
Ist die Gewerbesteuer in Erkrath hoch?
Der Median Kreis Mettmann liegt bei 424 %. Erkrath liegt damit 4 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Erkrath. Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.