Zum Inhalt springen
hebesatzatlas.de

Nordrhein-Westfalen Kreis Soest Wickede (Ruhr)

Hebesätze Wickede (Ruhr)

Kreis Soest · AGS 05974056 · 12.993 Einwohner

Gewerbesteuer
485 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
690 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
325 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Der Gewerbesteuer-Hebesatz in Wickede (Ruhr) beträgt 485 % (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 690 %. Der Median Kreis Soest liegt bei 447 %, die Differenz beträgt 38 Prozentpunkte.

Wie Wickede (Ruhr) bundesweit einzuordnen ist

Gemessen an allen Hebesätzen bundesweit liegt Wickede (Ruhr) im höchsten Fünftel. Denselben Satz von 485 % setzen bundesweit 11 Gemeinden fest. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 282 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 296-grösste von 396 Gemeinden des Landes.

Hebesätze in Wickede (Ruhr) nach Quelle

Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.

Gewerbesteuer-Hebesatz Wickede (Ruhr), je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Wickede (Ruhr) 485 % Berichtsjahr 2024
Median Kreis Soest 447 % Berichtsjahr 2024 +38 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +105 Prozentpunkte

Von 14 Gemeinden im Kreis Soest mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Wickede (Ruhr) auf Platz 13, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Mit der Grundsteuerreform hat sich zu diesem Datum die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird. Hebesätze der Grundsteuer davor und danach lassen sich nicht als Aussage über die Steuerlast vergleichen. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Gemeinden nahe am Wert von Wickede (Ruhr)

Gemeinden im Kreis Soest mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Wickede (Ruhr) Grundsteuer B
Möhnesee 485 % 0 Prozentpunkte 591 %
Welver 470 % −15 Prozentpunkte 799 %
Geseke 460 % −25 Prozentpunkte 590 %
Warstein 460 % −25 Prozentpunkte 730 %
Erwitte 450 % −35 Prozentpunkte 519 %

Ein Rechenbeispiel für Wickede (Ruhr)

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Bei einem Hebesatz von 485 % ergibt das 16.211,13 Euro Gewerbesteuer im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 3.509,63 Euro weniger. Voraussetzung ist eine Betriebsstätte vor Ort; bei mehreren wird der Messbetrag zerlegt. Eigene Zahlen lassen sich im Gewerbesteuer-Rechner einsetzen.

Auf welcher Grundlage festgesetzt wird

Wickede (Ruhr) legt die Hebesätze durch eigene Satzung fest, gestützt auf § 16 GewStG und § 25 GrStG. Verbindlich ist die im Bekanntmachungsblatt veröffentlichte Fassung, nicht der Statistikwert.

Für Wickede (Ruhr) fehlt bislang der Verweis auf die Satzung im Wortlaut. Die Gemeindeverwaltung erteilt dazu Auskunft, das Finanzamt zum Steuermessbetrag.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Wickede (Ruhr)

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Wickede (Ruhr)?

In Wickede (Ruhr) gilt ein Hebesatz von 485 % (Berichtsjahr 2024). Für 120.000 Euro Gewerbeertrag sind das 16.211,13 Euro jährlich.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Wickede (Ruhr)?

Für die Grundsteuer B gilt ein Hebesatz von 690 %, berichtsjahr 2024. Er wirkt auf den Messbetrag, nicht auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert.

Ist die Gewerbesteuer in Wickede (Ruhr) hoch?

Gemessen am Median Kreis Soest von 447 % liegt der Satz von Wickede (Ruhr) 38 Prozentpunkte darüber.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Über den Hebesatz entscheidet der Rat der Gemeinde Wickede (Ruhr) per Satzung; der Messbetrag kommt vom Finanzamt.

Welche Quellen zugrunde liegen

Belege für die Hebesätze von Wickede (Ruhr)
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.