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Nordrhein-Westfalen Kreis Wesel Voerde (Niederrhein)

Hebesätze Voerde (Niederrhein)

Kreis Wesel · AGS 05170044 · 36.185 Einwohner
Amtliche Bezeichnung: Voerde (Niederrhein), Stadt

Gewerbesteuer
470 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
690 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
300 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Für Voerde (Niederrhein) ist ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 470 % festgesetzt (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 690 %. Der Median Kreis Wesel liegt bei 490 %, die Differenz beträgt 20 Prozentpunkte.

Ist der Hebesatz in Voerde (Niederrhein) hoch?

29 Gemeinden bundesweit setzen ebenfalls 470 % fest. Damit liegt Voerde (Niederrhein) im höchsten Fünftel aller Hebesätze. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 234 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 117-grösste von 396 Gemeinden des Landes.

Was die Quellen für Voerde (Niederrhein) ausweisen

Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.

Gewerbesteuer-Hebesatz Voerde (Niederrhein), je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Voerde (Niederrhein) 470 % Berichtsjahr 2024
Median Kreis Wesel 490 % Berichtsjahr 2024 −20 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +90 Prozentpunkte

Von 13 Gemeinden im Kreis Wesel mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Voerde (Niederrhein) auf Platz 6, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Reform hat die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ausgetauscht. Zwei gleich hohe Hebesätze aus 2024 und 2025 beziehen sich damit auf verschiedene Grössen. Bei der Gewerbesteuer besteht dieser Bruch nicht.

Gemeinden nahe am Wert von Voerde (Niederrhein)

Gemeinden im Kreis Wesel mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Voerde (Niederrhein) Grundsteuer B
Wesel 468 % −2 Prozentpunkte 690 %
Dinslaken 460 % −10 Prozentpunkte 648 %
Hamminkeln 452 % −18 Prozentpunkte 650 %
Kamp-Lintfort 490 % +20 Prozentpunkte 765 %
Moers 495 % +25 Prozentpunkte 813 %

Was der Hebesatz in Voerde (Niederrhein) in Euro bedeutet

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Darauf wirkt der Hebesatz von 470 %, also 15.709,75 Euro Gewerbesteuer. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 3.008,25 Euro weniger. Wer mehrere Standorte hat, muss die Zerlegung beachten; der Sitz ist dafür ohne Belang. Der Gewerbesteuer-Rechner rechnet mit eigenen Werten.

Auf welcher Grundlage festgesetzt wird

Die Hebesätze beruhen auf einer Satzung der Gemeinde Voerde (Niederrhein) nach § 16 GewStG und § 25 GrStG. Veröffentlicht wird sie amtlich; sie geht der Statistik vor.

Der Wortlaut der Satzung ist für Voerde (Niederrhein) noch nicht hinterlegt. Zuständig für Auskünfte ist die Gemeinde, für den Messbetrag das Finanzamt.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Voerde (Niederrhein)

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Voerde (Niederrhein)?

470 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 15.709,75 Euro Steuer im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Voerde (Niederrhein)?

Voerde (Niederrhein) setzt die Grundsteuer B auf 690 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.

Ist die Gewerbesteuer in Voerde (Niederrhein) hoch?

Im Vergleich zum Median Kreis Wesel von 490 % liegt Voerde (Niederrhein) 20 Prozentpunkte darunter.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Über den Hebesatz entscheidet der Rat der Gemeinde Voerde (Niederrhein) per Satzung; der Messbetrag kommt vom Finanzamt.

Woraus sich die Angaben ergeben

Belege für die Hebesätze von Voerde (Niederrhein)
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.