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Hebesätze Steinhöfel
300 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Steinhöfel aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 405 %. Der Median Landkreis Oder-Spree liegt bei 320 %, die Differenz beträgt 20 Prozentpunkte.
Was der Wert für Steinhöfel bedeutet
Bundesweit betrachtet fällt Steinhöfel im niedrigsten Fünftel; der Satz von 300 % kommt insgesamt 243 mal vor. Innerhalb von Brandenburg steht die Gemeinde auf Platz 7 von 413, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 129-größte von 413 Gemeinden des Landes.
Was die Quellen für Steinhöfel ausweisen
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Steinhöfel | 300 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Oder-Spree | 320 % | Berichtsjahr 2024 | −20 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −80 Prozentpunkte |
Von 37 Gemeinden im Landkreis Oder-Spree mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Steinhöfel auf Platz 1, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuerreform hat zum 1. Januar 2025 die Größe geändert, auf die der Hebesatz wirkt. Werte von davor und danach sind nicht gegeneinander zu rechnen. Die Gewerbesteuer ist unverändert vergleichbar.
Wie die Umgebung von Steinhöfel liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Steinhöfel | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Bad Saarow | 300 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Berkenbrück | 300 % | 0 Prozentpunkte | 360 % |
| Briesen (Mark) | 300 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Brieskow-Finkenheerd | 300 % | 0 Prozentpunkte | 350 % |
| Groß Lindow | 300 % | 0 Prozentpunkte | 350 % |
Was der Hebesatz in Steinhöfel in Euro bedeutet
120.000 Euro Gewerbeertrag ergeben nach Freibetrag einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Mit dem Hebesatz von 300 % sind das 10.027,50 Euro jährlich. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 2.674,00 Euro mehr. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner für diese Gemeinde.
Welche Satzung gilt
Die Hebesätze beruhen auf einer Satzung der Gemeinde Steinhöfel nach § 16 GewStG und § 25 GrStG. Veröffentlicht wird sie amtlich; sie geht der Statistik vor.
Der Wortlaut der Satzung ist für Steinhöfel noch nicht hinterlegt. Zuständig für Auskünfte ist die Gemeinde, für den Messbetrag das Finanzamt.
Aufkommen der Realsteuern in Steinhöfel
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 1.004.314 Euro | 230 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 117.170 Euro | 27 Euro |
| Grundsteuer B | 424.159 Euro | 97 Euro |
| Grundsteuer A | 107.656 Euro | 25 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 4.374 | |
Je Einwohner flossen Steinhöfel im Berichtsjahr 2024 230 Euro Gewerbesteuer zu — unter dem Median aller Gemeinden, der bei 383 Euro liegt. Im Land Brandenburg liegt der Median bei 290 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Steinhöfel
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Steinhöfel?
300 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 10.027,50 Euro Steuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Steinhöfel?
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 405 % (Berichtsjahr 2024). Was daraus für ein einzelnes Grundstück folgt, ergibt sich erst aus dem Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.
Ist die Gewerbesteuer in Steinhöfel hoch?
Im Vergleich zum Median Landkreis Oder-Spree von 320 % liegt Steinhöfel 20 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Über den Hebesatz entscheidet der Rat der Gemeinde Steinhöfel per Satzung; der Messbetrag kommt vom Finanzamt.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.