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Nordrhein-Westfalen Märkischer Kreis Schalksmühle

Hebesätze Schalksmühle

Märkischer Kreis · AGS 05962056 · 10.268 Einwohner

Gewerbesteuer
437 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
455 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
240 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Für Schalksmühle ist ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 437 % festgesetzt (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 455 %. Der Median Märkischer Kreis liegt bei 450 %, die Differenz beträgt 13 Prozentpunkte.

Wie Schalksmühle bundesweit einzuordnen ist

Gemessen an allen Hebesätzen bundesweit liegt Schalksmühle im höchsten Fünftel. Denselben Satz von 437 % setzen bundesweit 3 Gemeinden fest. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 134 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 342-grösste von 396 Gemeinden des Landes.

Schalksmühle im Zahlenvergleich

Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.

Gewerbesteuer-Hebesatz Schalksmühle, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Schalksmühle 437 % Berichtsjahr 2024
Median Märkischer Kreis 450 % Berichtsjahr 2024 −13 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +57 Prozentpunkte

Von 15 Gemeinden im Märkischer Kreis mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Schalksmühle auf Platz 2, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Mit der Grundsteuerreform hat sich zu diesem Datum die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird. Hebesätze der Grundsteuer davor und danach lassen sich nicht als Aussage über die Steuerlast vergleichen. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Wie die Umgebung von Schalksmühle liegt

Gemeinden im Märkischer Kreis mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Schalksmühle Grundsteuer B
Halver 450 % +13 Prozentpunkte 550 %
Herscheid 450 % +13 Prozentpunkte 680 %
Kierspe 450 % +13 Prozentpunkte 537 %
Meinerzhagen 450 % +13 Prozentpunkte 575 %
Neuenrade 450 % +13 Prozentpunkte 600 %

Gewerbesteuer in Schalksmühle an einem Beispiel

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Bei einem Hebesatz von 437 % ergibt das 14.606,73 Euro Gewerbesteuer im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.905,23 Euro weniger. Wer mehrere Standorte hat, muss die Zerlegung beachten; der Sitz ist dafür ohne Belang. Der Gewerbesteuer-Rechner rechnet mit eigenen Werten.

Welche Satzung gilt

Zuständig für die Festsetzung ist Schalksmühle selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist massgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.

Ein Link auf die Satzung fehlt für Schalksmühle noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Schalksmühle

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Schalksmühle?

437 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 14.606,73 Euro Steuer im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Schalksmühle?

Schalksmühle setzt die Grundsteuer B auf 455 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.

Ist die Gewerbesteuer in Schalksmühle hoch?

Im Vergleich zum Median Märkischer Kreis von 450 % liegt Schalksmühle 13 Prozentpunkte darunter.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Die Gemeinde Schalksmühle durch Satzung. Den Steuermessbetrag setzt dagegen das Finanzamt fest.

Woraus sich die Angaben ergeben

Belege für die Hebesätze von Schalksmühle
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.