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Hebesätze Osterheide
In Osterheide gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 350 %, berichtsjahr 2024. Die Grundsteuer B beträgt 375 %. Der Median Heidekreis liegt bei 400 %, die Differenz beträgt 50 Prozentpunkte.
Was der Wert für Osterheide bedeutet
Bundesweit betrachtet fällt Osterheide im zweiten Fünftel; der Satz von 350 % kommt insgesamt 880 mal vor. Innerhalb von Niedersachsen steht die Gemeinde auf Platz 41 von 941, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 289-größte von 941 Gemeinden des Landes.
Hebesätze in Osterheide nach Quelle
Mediane werden ausschließlich aus dem bundesweit einheitlichen Berichtsjahr gebildet. Ein aktuellerer Landeswert steht deshalb in derselben Tabelle, wird aber nicht gegen die Mediane gerechnet — zwei verschiedene Stände ergeben keinen Vergleich.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Osterheide | 350 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Heidekreis | 400 % | Berichtsjahr 2024 | −50 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −30 Prozentpunkte |
Von 23 Gemeinden im Heidekreis mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Osterheide auf Platz 3, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuerreform hat zum 1. Januar 2025 die Größe geändert, auf die der Hebesatz wirkt. Werte von davor und danach sind nicht gegeneinander zu rechnen. Die Gewerbesteuer ist unverändert vergleichbar.
Welche Gemeinden ähnlich liegen
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Osterheide | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Eickeloh | 360 % | +10 Prozentpunkte | 420 % |
| Grethem | 340 % | −10 Prozentpunkte | 410 % |
| Hademstorf | 340 % | −10 Prozentpunkte | 400 % |
| Häuslingen | 370 % | +20 Prozentpunkte | 420 % |
| Buchholz (Aller) | 375 % | +25 Prozentpunkte | 375 % |
Ein Rechenbeispiel für Osterheide
120.000 Euro Gewerbeertrag ergeben nach Freibetrag einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Mit dem Hebesatz von 350 % sind das 11.698,75 Euro jährlich. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.002,75 Euro mehr. Ob dieser Satz greift, hängt an der Betriebsstätte und nicht am eingetragenen Sitz. Der Rechner bildet den Weg mit diesem Hebesatz ab.
Wo der Hebesatz amtlich festgesetzt ist
Osterheide legt die Hebesätze durch eigene Satzung fest, gestützt auf § 16 GewStG und § 25 GrStG. Verbindlich ist die im Bekanntmachungsblatt veröffentlichte Fassung, nicht der Statistikwert.
Für Osterheide fehlt bislang der Verweis auf die Satzung im Wortlaut. Die Gemeindeverwaltung erteilt dazu Auskunft, das Finanzamt zum Steuermessbetrag.
Was Osterheide aus den Realsteuern einnimmt
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 308.988 Euro | 1.478 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 32.772 Euro | 157 Euro |
| Grundsteuer B | 101.661 Euro | 486 Euro |
| Grundsteuer A | 934 Euro | 4 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 209 | |
Osterheide nahm im Berichtsjahr 2024 je Einwohner 1.478 Euro an Gewerbesteuer ein und liegt damit über dem bundesweiten Median von 383 Euro. Im Land Niedersachsen liegt der Median bei 468 Euro.
Bei 209 Einwohnern hängt der Wert je Einwohner stark an einzelnen Betrieben und schwankt von Jahr zu Jahr; er eignet sich kaum für Vergleiche.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Osterheide
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Osterheide?
In Osterheide gilt ein Hebesatz von 350 % (Berichtsjahr 2024). Für 120.000 Euro Gewerbeertrag sind das 11.698,75 Euro jährlich.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Osterheide?
Für die Grundsteuer B gilt ein Hebesatz von 375 %, berichtsjahr 2024. Er wirkt auf den Messbetrag, nicht auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert.
Ist die Gewerbesteuer in Osterheide hoch?
Der Vergleichswert im Kreis beträgt 400 %. Osterheide liegt 50 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Gemeinde Osterheide durch Satzung. Den Steuermessbetrag setzt dagegen das Finanzamt fest.
Quellen und Stände
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Maßgeblich für die Festsetzung ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde, für den Steuermessbetrag der Bescheid des Finanzamts. Keine steuerliche Beratung. Regeln unter Methodik, Werkzeuge unter Gewerbesteuer berechnen.