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Hebesätze Neunkirchen
460 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Neunkirchen aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 450 %. Der Median Landkreis Neunkirchen liegt bei 450 %, die Differenz beträgt 10 Prozentpunkte.
Ist der Hebesatz in Neunkirchen hoch?
43 Gemeinden bundesweit setzen ebenfalls 460 % fest. Damit liegt Neunkirchen im höchsten Fünftel aller Hebesätze. Innerhalb von Saarland steht die Gemeinde auf Platz 46 von 52, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 2-größte von 52 Gemeinden des Landes.
Die Werte für Neunkirchen im Überblick
Vergleichswerte stammen immer aus einem einheitlichen Berichtsjahr. Liegt ein neuerer Landeswert vor, erscheint er in der Tabelle, bleibt aber aus der Differenzrechnung heraus.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Neunkirchen | 460 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Neunkirchen | 450 % | Berichtsjahr 2024 | +10 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +80 Prozentpunkte |
Von 7 Gemeinden im Landkreis Neunkirchen mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Neunkirchen auf Platz 6, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Reform hat die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ausgetauscht. Zwei gleich hohe Hebesätze aus 2024 und 2025 beziehen sich damit auf verschiedene Größen. Bei der Gewerbesteuer besteht dieser Bruch nicht.
Vergleichbare Gemeinden in der Nähe
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Neunkirchen | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Ottweiler | 455 % | −5 Prozentpunkte | 495 % |
| Merchweiler | 450 % | −10 Prozentpunkte | 490 % |
| Illingen | 445 % | −15 Prozentpunkte | 420 % |
| Eppelborn | 425 % | −35 Prozentpunkte | 470 % |
| Schiffweiler | 500 % | +40 Prozentpunkte | 500 % |
Was die Gewerbesteuer in Neunkirchen konkret kostet
Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Darauf wirkt der Hebesatz von 460 %, also 15.375,50 Euro Gewerbesteuer. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 2.674,00 Euro weniger. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner für diese Gemeinde.
Wo die Festsetzung für Neunkirchen nachzulesen ist
Festgesetzt werden die Hebesätze durch Satzung der Gemeinde Neunkirchen, auf Grundlage von § 16 GewStG und § 25 GrStG. Die Satzung wird im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Weicht sie von der hier ausgewiesenen Statistik ab, gilt die Satzung.
Ein Direktlink auf die geltende Hebesatzsatzung liegt für Neunkirchen noch nicht vor. Auskunft zur Festsetzung erteilt die Gemeindeverwaltung, zum Steuermessbetrag das zuständige Finanzamt.
Aufkommen der Realsteuern in Neunkirchen
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 26.390.153 Euro | 557 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 2.007.945 Euro | 42 Euro |
| Grundsteuer B | 7.297.161 Euro | 154 Euro |
| Grundsteuer A | 16.507 Euro | 0 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 47.344 | |
Je Einwohner flossen Neunkirchen im Berichtsjahr 2024 557 Euro Gewerbesteuer zu — über dem Median aller Gemeinden, der bei 383 Euro liegt. Im Land Saarland liegt der Median bei 362 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Neunkirchen
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Neunkirchen?
Neunkirchen setzt 460 % fest (Berichtsjahr 2024). Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag zahlt daraus 15.375,50 Euro im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Neunkirchen?
Neunkirchen setzt die Grundsteuer B auf 450 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.
Ist die Gewerbesteuer in Neunkirchen hoch?
Neunkirchen liegt 10 Prozentpunkte darüber, gemessen am Median Landkreis Neunkirchen von 450 %.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Zuständig ist Neunkirchen selbst, und zwar durch Satzung. Für den Steuermessbetrag ist das Finanzamt zuständig.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
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