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Hebesätze Neuenbürg
In Neuenbürg gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 360 %, berichtsjahr 2024. Die Grundsteuer B beträgt 360 %. Der Median Enzkreis liegt bei 340 %, die Differenz beträgt 20 Prozentpunkte.
Wo Neuenbürg im Vergleich steht
Der Wert von 360 % ordnet Neuenbürg im zweiten Fünftel der bundesweiten Verteilung ein; 513 weitere Gemeinden setzen genau denselben Satz fest. Innerhalb von Baden-Württemberg steht die Gemeinde auf Platz 540 von 1.101, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 312-größte von 1.101 Gemeinden des Landes.
Welche Stände für Neuenbürg vorliegen
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Neuenbürg | 360 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Enzkreis | 340 % | Berichtsjahr 2024 | +20 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −20 Prozentpunkte |
Von 28 Gemeinden im Enzkreis mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Neuenbürg auf Platz 21, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Zum 1. Januar 2025 trat die Grundsteuerreform in Kraft. Seither wirkt der Hebesatz auf eine andere Bemessungsgrundlage; ältere und neuere Werte sagen deshalb nichts über die Veränderung der Steuerlast. Die Gewerbesteuer ist davon nicht betroffen.
Wie die Umgebung von Neuenbürg liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Neuenbürg | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Engelsbrand | 360 % | 0 Prozentpunkte | 360 % |
| Königsbach-Stein | 360 % | 0 Prozentpunkte | 330 % |
| Maulbronn | 360 % | 0 Prozentpunkte | 350 % |
| Eisingen | 350 % | −10 Prozentpunkte | 340 % |
| Illingen | 370 % | +10 Prozentpunkte | 320 % |
Wie viel Gewerbesteuer in Neuenbürg anfällt
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag bleibt nach dem Freibetrag von 24.500 Euro ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Der Hebesatz von 360 % macht daraus 12.033,00 Euro im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 668,50 Euro mehr. Ob dieser Satz greift, hängt an der Betriebsstätte und nicht am eingetragenen Sitz. Der Rechner bildet den Weg mit diesem Hebesatz ab.
Welche Satzung gilt
Grundlage der Festsetzung sind § 16 GewStG und § 25 GrStG. Beschlossen wird sie vom Rat der Gemeinde Neuenbürg und im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Bei Abweichung zur Statistik gilt die Satzung.
Die Satzung von Neuenbürg ist hier noch nicht verlinkt. Sie ist über das Ortsrecht der Gemeinde erreichbar; Fragen zum Messbetrag beantwortet das Finanzamt.
Was Neuenbürg aus den Realsteuern einnimmt
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 3.869.302 Euro | 474 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 463.345 Euro | 57 Euro |
| Grundsteuer B | 987.490 Euro | 121 Euro |
| Grundsteuer A | 68.034 Euro | 8 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 8.162 | |
Neuenbürg nahm im Berichtsjahr 2024 je Einwohner 474 Euro an Gewerbesteuer ein und liegt damit über dem bundesweiten Median von 383 Euro. Im Land Baden-Württemberg liegt der Median bei 518 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Neuenbürg
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Neuenbürg?
Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 360 % (Berichtsjahr 2024). Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag ergibt das für ein Einzelunternehmen 12.033,00 Euro Gewerbesteuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Neuenbürg?
Die Grundsteuer B liegt bei 360 % (Berichtsjahr 2024). Wie hoch die Steuer für ein konkretes Grundstück ausfällt, hängt vom festgestellten Grundsteuerwert ab.
Ist die Gewerbesteuer in Neuenbürg hoch?
Neuenbürg liegt 20 Prozentpunkte darüber, gemessen am Median Enzkreis von 340 %.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Über den Hebesatz entscheidet der Rat der Gemeinde Neuenbürg per Satzung; der Messbetrag kommt vom Finanzamt.
Quellen und Stände
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.