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Hebesätze Melle
405 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Melle aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 365 %. Der Median Landkreis Osnabrück liegt bei 393 %, die Differenz beträgt 12 Prozentpunkte.
Wo Melle im Vergleich steht
Der Wert von 405 % ordnet Melle im höchsten Fünftel der bundesweiten Verteilung ein; 54 weitere Gemeinden setzen genau denselben Satz fest. Innerhalb von Niedersachsen steht die Gemeinde auf Platz 643 von 941, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 24-grösste von 941 Gemeinden des Landes.
Die Werte für Melle im Überblick
Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Melle | 405 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Osnabrück | 393 % | Berichtsjahr 2024 | +12 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +25 Prozentpunkte |
Von 34 Gemeinden im Landkreis Osnabrück mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Melle auf Platz 31, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Zum 1. Januar 2025 trat die Grundsteuerreform in Kraft. Seither wirkt der Hebesatz auf eine andere Bemessungsgrundlage; ältere und neuere Werte sagen deshalb nichts über die Veränderung der Steuerlast. Die Gewerbesteuer ist davon nicht betroffen.
Gemeinden nahe am Wert von Melle
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Melle | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Bad Iburg | 400 % | −5 Prozentpunkte | 400 % |
| Belm | 400 % | −5 Prozentpunkte | 410 % |
| Bissendorf | 400 % | −5 Prozentpunkte | 380 % |
| Eggermühlen | 400 % | −5 Prozentpunkte | 400 % |
| Merzen | 400 % | −5 Prozentpunkte | 380 % |
Was die Gewerbesteuer in Melle konkret kostet
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag bleibt nach dem Freibetrag von 24.500 Euro ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Der Hebesatz von 405 % macht daraus 13.537,13 Euro im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 835,63 Euro weniger. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner.
Auf welcher Grundlage festgesetzt wird
Festgesetzt werden die Hebesätze durch Satzung der Gemeinde Melle, auf Grundlage von § 16 GewStG und § 25 GrStG. Die Satzung wird im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Weicht sie von der hier ausgewiesenen Statistik ab, gilt die Satzung.
Ein Direktlink auf die geltende Hebesatzsatzung liegt für Melle noch nicht vor. Auskunft zur Festsetzung erteilt die Gemeindeverwaltung, zum Steuermessbetrag das zuständige Finanzamt.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Melle
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Melle?
Melle setzt 405 % fest (Berichtsjahr 2024). Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag zahlt daraus 13.537,13 Euro im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Melle?
Die Grundsteuer B liegt bei 365 % (Berichtsjahr 2024). Wie hoch die Steuer für ein konkretes Grundstück ausfällt, hängt vom festgestellten Grundsteuerwert ab.
Ist die Gewerbesteuer in Melle hoch?
Im Vergleich zum Median Landkreis Osnabrück von 393 % liegt Melle 12 Prozentpunkte darüber.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Gemeinde Melle durch Satzung. Den Steuermessbetrag setzt dagegen das Finanzamt fest.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.