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Sachsen-Anhalt Landkreis Altmarkkreis Salzwedel Kalbe (Milde)

Hebesätze Kalbe (Milde)

Landkreis Altmarkkreis Salzwedel · AGS 15081240 · 7.432 Einwohner
Amtliche Bezeichnung: Kalbe (Milde), Stadt

Gewerbesteuer
340 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
350 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
320 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Kalbe (Milde) setzt den Gewerbesteuer-Hebesatz auf 340 % fest (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 350 %. Der Median Landkreis Altmarkkreis Salzwedel liegt bei 345 %, die Differenz beträgt 5 Prozentpunkte.

Was der Wert für Kalbe (Milde) bedeutet

Bundesweit betrachtet fällt Kalbe (Milde) im niedrigsten Fünftel; der Satz von 340 % kommt insgesamt 545 mal vor. Innerhalb von Sachsen-Anhalt steht die Gemeinde auf Platz 31 von 218, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 91-grösste von 218 Gemeinden des Landes.

Welche Stände für Kalbe (Milde) vorliegen

Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.

Gewerbesteuer-Hebesatz Kalbe (Milde), je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Kalbe (Milde) 340 % Berichtsjahr 2024
Median Landkreis Altmarkkreis Salzwedel 345 % Berichtsjahr 2024 −5 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 −40 Prozentpunkte

Von 13 Gemeinden im Landkreis Altmarkkreis Salzwedel mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Kalbe (Milde) auf Platz 6, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuerreform hat zum 1. Januar 2025 die Grösse geändert, auf die der Hebesatz wirkt. Werte von davor und danach sind nicht gegeneinander zu rechnen. Die Gewerbesteuer ist unverändert vergleichbar.

Gemeinden nahe am Wert von Kalbe (Milde)

Gemeinden im Landkreis Altmarkkreis Salzwedel mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Kalbe (Milde) Grundsteuer B
Diesdorf, Flecken 345 % +5 Prozentpunkte 370 %
Arendsee (Altmark) 350 % +10 Prozentpunkte 411 %
Beetzendorf 350 % +10 Prozentpunkte 380 %
Dähre 330 % −10 Prozentpunkte 340 %
Klötze 350 % +10 Prozentpunkte 380 %

Wie viel Gewerbesteuer in Kalbe (Milde) anfällt

120.000 Euro Gewerbeertrag ergeben nach Freibetrag einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Mit dem Hebesatz von 340 % sind das 11.364,50 Euro jährlich. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.337,00 Euro mehr. Maßgeblich ist die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; nachrechnen lässt sich das im Gewerbesteuer-Rechner.

Auf welcher Grundlage festgesetzt wird

Grundlage der Festsetzung sind § 16 GewStG und § 25 GrStG. Beschlossen wird sie vom Rat der Gemeinde Kalbe (Milde) und im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Bei Abweichung zur Statistik gilt die Satzung.

Die Satzung von Kalbe (Milde) ist hier noch nicht verlinkt. Sie ist über das Ortsrecht der Gemeinde erreichbar; Fragen zum Messbetrag beantwortet das Finanzamt.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Kalbe (Milde)

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Kalbe (Milde)?

340 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 11.364,50 Euro Steuer im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Kalbe (Milde)?

Für die Grundsteuer B gilt ein Hebesatz von 350 %, berichtsjahr 2024. Er wirkt auf den Messbetrag, nicht auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert.

Ist die Gewerbesteuer in Kalbe (Milde) hoch?

Kalbe (Milde) liegt 5 Prozentpunkte darunter, gemessen am Median Landkreis Altmarkkreis Salzwedel von 345 %.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Kalbe (Milde). Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.

Woher die Werte stammen

Belege für die Hebesätze von Kalbe (Milde)
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.