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Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Isselburg

Hebesätze Isselburg

Kreis Borken · AGS 05554032 · 11.156 Einwohner
Amtliche Bezeichnung: Isselburg, Stadt

Gewerbesteuer
440 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
483 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
256 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

In Isselburg gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 440 %, berichtsjahr 2024. Die Grundsteuer B beträgt 483 %. Der Median Kreis Borken liegt bei 417 %, die Differenz beträgt 23 Prozentpunkte.

Wie Isselburg bundesweit einzuordnen ist

Gemessen an allen Hebesätzen bundesweit liegt Isselburg im höchsten Fünftel. Denselben Satz von 440 % setzen bundesweit 77 Gemeinden fest. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 142 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 327-grösste von 396 Gemeinden des Landes.

Die Werte für Isselburg im Überblick

Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.

Gewerbesteuer-Hebesatz Isselburg, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Isselburg 440 % Berichtsjahr 2024
Median Kreis Borken 417 % Berichtsjahr 2024 +23 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +60 Prozentpunkte

Von 17 Gemeinden im Kreis Borken mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Isselburg auf Platz 14, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Mit der Grundsteuerreform hat sich zu diesem Datum die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird. Hebesätze der Grundsteuer davor und danach lassen sich nicht als Aussage über die Steuerlast vergleichen. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Wie die Umgebung von Isselburg liegt

Gemeinden im Kreis Borken mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Isselburg Grundsteuer B
Gronau (Westf.) 439 % −1 Prozentpunkte 501 %
Gescher 444 % +4 Prozentpunkte 550 %
Legden 448 % +8 Prozentpunkte 458 %
Rhede 430 % −10 Prozentpunkte 625 %
Bocholt 458 % +18 Prozentpunkte 630 %

Was die Gewerbesteuer in Isselburg konkret kostet

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Bei einem Hebesatz von 440 % ergibt das 14.707,00 Euro Gewerbesteuer im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 2.005,50 Euro weniger. Ob dieser Satz greift, hängt an der Betriebsstätte und nicht am eingetragenen Sitz. Der Rechner bildet den Weg mit eigenen Werten ab.

Welche Satzung gilt

Festgesetzt werden die Hebesätze durch Satzung der Gemeinde Isselburg, auf Grundlage von § 16 GewStG und § 25 GrStG. Die Satzung wird im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Weicht sie von der hier ausgewiesenen Statistik ab, gilt die Satzung.

Ein Direktlink auf die geltende Hebesatzsatzung liegt für Isselburg noch nicht vor. Auskunft zur Festsetzung erteilt die Gemeindeverwaltung, zum Steuermessbetrag das zuständige Finanzamt.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Isselburg

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Isselburg?

In Isselburg gilt ein Hebesatz von 440 % (Berichtsjahr 2024). Für 120.000 Euro Gewerbeertrag sind das 14.707,00 Euro jährlich.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Isselburg?

Isselburg setzt die Grundsteuer B auf 483 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.

Ist die Gewerbesteuer in Isselburg hoch?

Isselburg liegt 23 Prozentpunkte darüber, gemessen am Median Kreis Borken von 417 %.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Zuständig ist Isselburg selbst, und zwar durch Satzung. Für den Steuermessbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Quellen und Stände

Belege für die Hebesätze von Isselburg
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.