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Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Gronau (Westf.)

Hebesätze Gronau (Westf.)

Kreis Borken · AGS 05554020 · 49.581 Einwohner
Amtliche Bezeichnung: Gronau (Westf.), Stadt

Gewerbesteuer
439 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
501 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
259 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

439 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Gronau (Westf.) aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 501 %. Der Median Kreis Borken liegt bei 417 %, die Differenz beträgt 22 Prozentpunkte.

Wie Gronau (Westf.) bundesweit einzuordnen ist

Gemessen an allen Hebesätzen bundesweit liegt Gronau (Westf.) im höchsten Fünftel. Denselben Satz von 439 % setzen bundesweit 4 Gemeinden fest. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 139 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 78-grösste von 396 Gemeinden des Landes.

Was die Quellen für Gronau (Westf.) ausweisen

Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.

Gewerbesteuer-Hebesatz Gronau (Westf.), je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Gronau (Westf.) 439 % Berichtsjahr 2024
Median Kreis Borken 417 % Berichtsjahr 2024 +22 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +59 Prozentpunkte

Von 17 Gemeinden im Kreis Borken mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Gronau (Westf.) auf Platz 13, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Mit der Grundsteuerreform hat sich zu diesem Datum die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird. Hebesätze der Grundsteuer davor und danach lassen sich nicht als Aussage über die Steuerlast vergleichen. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Wie die Umgebung von Gronau (Westf.) liegt

Gemeinden im Kreis Borken mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Gronau (Westf.) Grundsteuer B
Isselburg 440 % +1 Prozentpunkte 483 %
Gescher 444 % +5 Prozentpunkte 550 %
Legden 448 % +9 Prozentpunkte 458 %
Rhede 430 % −9 Prozentpunkte 625 %
Bocholt 458 % +19 Prozentpunkte 630 %

Was der Hebesatz in Gronau (Westf.) in Euro bedeutet

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Bei einem Hebesatz von 439 % ergibt das 14.673,58 Euro Gewerbesteuer im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.972,08 Euro weniger. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner.

Welche Satzung gilt

Die Hebesätze beruhen auf einer Satzung der Gemeinde Gronau (Westf.) nach § 16 GewStG und § 25 GrStG. Veröffentlicht wird sie amtlich; sie geht der Statistik vor.

Der Wortlaut der Satzung ist für Gronau (Westf.) noch nicht hinterlegt. Zuständig für Auskünfte ist die Gemeinde, für den Messbetrag das Finanzamt.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Gronau (Westf.)

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Gronau (Westf.)?

Der Hebesatz liegt bei 439 %, berichtsjahr 2024. Auf 120.000 Euro Gewerbeertrag entfallen damit 14.673,58 Euro Gewerbesteuer.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Gronau (Westf.)?

Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 501 % (Berichtsjahr 2024). Was daraus für ein einzelnes Grundstück folgt, ergibt sich erst aus dem Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.

Ist die Gewerbesteuer in Gronau (Westf.) hoch?

Der Median Kreis Borken liegt bei 417 %. Gronau (Westf.) liegt damit 22 Prozentpunkte darüber.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Über den Hebesatz entscheidet der Rat der Gemeinde Gronau (Westf.) per Satzung; der Messbetrag kommt vom Finanzamt.

Belege und Abrufdatum

Belege für die Hebesätze von Gronau (Westf.)
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.