Rheinland-Pfalz › Rhein-Hunsrück-Kreis ›Hahn
Hebesätze Hahn
In Hahn gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 397 %, berichtsjahr 2024. Die Grundsteuer B beträgt 471 %. Der Median Rhein-Hunsrück-Kreis liegt bei 380 %, die Differenz beträgt 17 Prozentpunkte.
Was der Wert für Hahn bedeutet
Bundesweit betrachtet fällt Hahn im vierten Fünftel; der Satz von 397 % kommt insgesamt 2 mal vor. Innerhalb von Rheinland-Pfalz steht die Gemeinde auf Platz 1.704 von 2.301, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 1.889-größte von 2.301 Gemeinden des Landes.
Hahn im Zahlenvergleich
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Hahn | 397 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Rhein-Hunsrück-Kreis | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +17 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +17 Prozentpunkte |
Von 137 Gemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Hahn auf Platz 126, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuerreform hat zum 1. Januar 2025 die Größe geändert, auf die der Hebesatz wirkt. Werte von davor und danach sind nicht gegeneinander zu rechnen. Die Gewerbesteuer ist unverändert vergleichbar.
Wie die Umgebung von Hahn liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Hahn | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Külz (Hunsrück) | 395 % | −2 Prozentpunkte | 465 % |
| Lautzenhausen | 395 % | −2 Prozentpunkte | 470 % |
| Unzenberg | 395 % | −2 Prozentpunkte | 465 % |
| Mühlpfad | 400 % | +3 Prozentpunkte | 455 % |
| Rödelhausen | 400 % | +3 Prozentpunkte | 465 % |
Gewerbesteuer in Hahn an einem Beispiel
120.000 Euro Gewerbeertrag ergeben nach Freibetrag einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Mit dem Hebesatz von 397 % sind das 13.269,73 Euro jährlich. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 568,23 Euro weniger. Ob dieser Satz greift, hängt an der Betriebsstätte und nicht am eingetragenen Sitz. Der Rechner bildet den Weg mit diesem Hebesatz ab.
Welche Satzung gilt
Zuständig für die Festsetzung ist Hahn selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist maßgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.
Ein Link auf die Satzung fehlt für Hahn noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.
Aufkommen der Realsteuern in Hahn
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 429.323 Euro | 4.718 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 37.872 Euro | 416 Euro |
| Grundsteuer B | 83.008 Euro | 912 Euro |
| Grundsteuer A | 5.280 Euro | 58 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 91 | |
Je Einwohner flossen Hahn im Berichtsjahr 2024 4.718 Euro Gewerbesteuer zu — über dem Median aller Gemeinden, der bei 383 Euro liegt. Im Land Rheinland-Pfalz liegt der Median bei 212 Euro.
Bei 91 Einwohnern hängt der Wert je Einwohner stark an einzelnen Betrieben und schwankt von Jahr zu Jahr; er eignet sich kaum für Vergleiche.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Hahn
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Hahn?
Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 397 % (Berichtsjahr 2024). Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag ergibt das für ein Einzelunternehmen 13.269,73 Euro Gewerbesteuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Hahn?
Für die Grundsteuer B gilt ein Hebesatz von 471 %, berichtsjahr 2024. Er wirkt auf den Messbetrag, nicht auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert.
Ist die Gewerbesteuer in Hahn hoch?
Gemessen am Median Rhein-Hunsrück-Kreis von 380 % liegt der Satz von Hahn 17 Prozentpunkte darüber.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Hahn. Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.
Quellen und Stände
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.