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Hebesätze Bad Lippspringe
Der Gewerbesteuer-Hebesatz in Bad Lippspringe beträgt 416 % (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 501 %. Der Median Kreis Paderborn liegt bei 418 %, die Differenz beträgt 2 Prozentpunkte.
Wo Bad Lippspringe im Vergleich steht
Der Wert von 416 % ordnet Bad Lippspringe im höchsten Fünftel der bundesweiten Verteilung ein; 25 weitere Gemeinden setzen genau denselben Satz fest. Innerhalb von Nordrhein-Westfalen steht die Gemeinde auf Platz 30 von 396, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 245-größte von 396 Gemeinden des Landes.
Hebesätze in Bad Lippspringe nach Quelle
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Bad Lippspringe | 416 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Kreis Paderborn | 418 % | Berichtsjahr 2024 | −2 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +36 Prozentpunkte |
Von 10 Gemeinden im Kreis Paderborn mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Bad Lippspringe auf Platz 3, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Zum 1. Januar 2025 trat die Grundsteuerreform in Kraft. Seither wirkt der Hebesatz auf eine andere Bemessungsgrundlage; ältere und neuere Werte sagen deshalb nichts über die Veränderung der Steuerlast. Die Gewerbesteuer ist davon nicht betroffen.
Wie die Umgebung von Bad Lippspringe liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Bad Lippspringe | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Delbrück | 416 % | 0 Prozentpunkte | 501 % |
| Borchen | 418 % | +2 Prozentpunkte | 501 % |
| Büren | 418 % | +2 Prozentpunkte | 514 % |
| Hövelhof | 414 % | −2 Prozentpunkte | 479 % |
| Paderborn | 418 % | +2 Prozentpunkte | 501 % |
Ein Rechenbeispiel für Bad Lippspringe
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag bleibt nach dem Freibetrag von 24.500 Euro ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Der Hebesatz von 416 % macht daraus 13.904,80 Euro im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.203,30 Euro weniger. Voraussetzung ist eine Betriebsstätte vor Ort; bei mehreren wird der Messbetrag zerlegt. Eigene Zahlen lassen sich im Gewerbesteuer-Rechner einsetzen.
Welche Satzung gilt
Bad Lippspringe legt die Hebesätze durch eigene Satzung fest, gestützt auf § 16 GewStG und § 25 GrStG. Verbindlich ist die im Bekanntmachungsblatt veröffentlichte Fassung, nicht der Statistikwert.
Für Bad Lippspringe fehlt bislang der Verweis auf die Satzung im Wortlaut. Die Gemeindeverwaltung erteilt dazu Auskunft, das Finanzamt zum Steuermessbetrag.
Was Bad Lippspringe aus den Realsteuern einnimmt
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 5.383.722 Euro | 312 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 452.950 Euro | 26 Euro |
| Grundsteuer B | 2.689.132 Euro | 156 Euro |
| Grundsteuer A | 32.894 Euro | 2 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 17.252 | |
Bad Lippspringe nahm im Berichtsjahr 2024 je Einwohner 312 Euro an Gewerbesteuer ein und liegt damit unter dem bundesweiten Median von 383 Euro. Im Land Nordrhein-Westfalen liegt der Median bei 742 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Bad Lippspringe
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Bad Lippspringe?
Der Hebesatz liegt bei 416 %, berichtsjahr 2024. Auf 120.000 Euro Gewerbeertrag entfallen damit 13.904,80 Euro Gewerbesteuer.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Bad Lippspringe?
Bad Lippspringe setzt die Grundsteuer B auf 501 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.
Ist die Gewerbesteuer in Bad Lippspringe hoch?
Im Vergleich zum Median Kreis Paderborn von 418 % liegt Bad Lippspringe 2 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Zuständig ist Bad Lippspringe selbst, und zwar durch Satzung. Für den Steuermessbetrag ist das Finanzamt zuständig.
Welche Quellen zugrunde liegen
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.