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Thüringen Ilm-Kreis

Gewerbesteuer-Hebesätze Ilm-Kreis

Median
400 %
Berichtsjahr 2024
Niedrigster Wert
380 %
Berichtsjahr 2024
Höchster Wert
450 %
Berichtsjahr 2024
Gemeinden mit belegtem Wert
16
jede mit eigener Seite
Kurz beantwortet

16 Gemeinden im Ilm-Kreis weisen einen belegten Gewerbesteuer-Hebesatz aus. Ihr Median liegt bei 400 %, der niedrigste Wert bei 380 %, der höchste bei 450 %. Zum bundesweiten Median von 380 % ergibt das 20 Prozentpunkte Abstand.

Die Gemeinden im Ilm-Kreis

Gewerbesteuer- und Grundsteuer-B-Hebesätze der 16 Gemeinden im Ilm-Kreis, Median 400 %, Stand Berichtsjahr 2024
GemeindeEinwohner GewerbesteuerZum Kreismedian Grundsteuer B
Amt Wachsenburg 8.061 380 % −20 Prozentpunkte 375 %
Großbreitenbach 5.988 395 % −5 Prozentpunkte 389 %
Bösleben-Wüllersleben 619 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Dornheim 562 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Elleben 887 400 % 0 Prozentpunkte 500 %
Elxleben 555 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Geratal 8.803 400 % 0 Prozentpunkte 389 %
Martinroda 1.180 400 % 0 Prozentpunkte 389 %
Osthausen-Wülfershausen 523 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Plaue 1.986 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Stadtilm 8.344 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Witzleben 627 400 % 0 Prozentpunkte 400 %
Arnstadt 27.711 420 % +20 Prozentpunkte 420 %
Elgersburg 1.203 420 % +20 Prozentpunkte 420 %
Ilmenau 38.730 420 % +20 Prozentpunkte 440 %
Alkersleben 303 450 % +50 Prozentpunkte 400 %

Welche Gemeinde im Ilm-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Amt Wachsenburg liegt mit 380 % am unteren Rand der 16 Gemeinden, Alkersleben mit 450 % am oberen. Die Spanne von 70 Prozentpunkten entscheidet bei einem Steuermessbetrag von 3.500 Euro über rund 2.450 Euro Jahressteuer.

Wie ordnet sich der Ilm-Kreis bundesweit ein?

Von den 16 Gemeinden mit belegtem Wert liegen 15 über dem bundesweiten Median von 380 %, 0 darunter und 1 genau darauf. Der Kreismedian beträgt 400 % und damit 20 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Unter den 294 Kreisen mit belegten Werten steht der Ilm-Kreis damit auf Platz 224, von unten gezählt, innerhalb des eigenen Bundeslandes auf Platz 16 von 17.

Zahlt man in den grossen Orten des Ilm-Kreis mehr?

Die einwohnerstärkste Gemeinde des Ilm-Kreis ist Ilmenau mit 38.730 Einwohnern und einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 420 %, also 20 Prozentpunkte über dem Kreismedian. Insgesamt leben 64 Prozent der rund 106.082 erfassten Einwohner des Kreises in Gemeinden, deren Hebesatz über dem Kreismedian liegt.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Ilm-Kreis?

Bei der Grundsteuer B beträgt der mittlere Satz 400 %. Über 16 Gemeinden hinweg reicht die Spanne von 375 % bis 500 %. Diese Angaben stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform; ein Vergleich mit Werten ab dem 1. Januar 2025 lässt keinen Schluss auf die Steuerlast zu.

Sind die Gemeinden im Ilm-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Ordnet man die Gemeinden nach der bundesweiten Verteilung ein, ergibt sich für den Ilm-Kreis folgendes Bild: 1 im mittleren Fünftel, 11 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel. Das vierte Fünftel ist am stärksten vertreten. Die Fünftel entsprechen den Farbstufen in der Tabelle.

Welche Orte im Ilm-Kreis treffen den Median?

Der Median des Ilm-Kreis von 400 % wird am ehesten getroffen von Bösleben-Wüllersleben mit 400 %, Dornheim mit 400 % und Elleben mit 400 %. Die Randwerte der Tabelle sind dagegen Einzelfälle.

Wie schlägt sich der Hebesatz im Ilm-Kreis auf die Steuer nieder?

Rechnet man mit 120.000 Euro Gewerbeertrag, ergibt sich ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Die Gewerbesteuer beträgt dann 12.701,50 Euro in Amt Wachsenburg und 15.041,25 Euro in Alkersleben. Zwischen beiden Gemeinden des Ilm-Kreis liegen 2.339,75 Euro im Jahr. Maßgeblich ist allerdings die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; bestehen mehrere, wird der Messbetrag nach den §§ 28 ff. GewStG zerlegt.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Ilm-Kreis verlangt am wenigsten Gewerbesteuer?

Am wenigsten verlangt Amt Wachsenburg mit 380 %. Der höchste Satz im Ilm-Kreis liegt bei 450 % in Alkersleben; dazwischen liegen 70 Prozentpunkte.

Wie ordnet sich der Ilm-Kreis bundesweit ein?

15 der 16 Gemeinden im Ilm-Kreis setzen einen Hebesatz über dem Bundesmedian von 380 % fest, 0 liegen darunter.

Zahlt man in den grossen Orten des Ilm-Kreis mehr?

In Ilmenau, der grössten Gemeinde des Ilm-Kreis mit 38.730 Einwohnern, beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz 420 %.

Wie hoch ist die Grundsteuer B im Ilm-Kreis?

Sind die Gemeinden im Ilm-Kreis eher günstig oder eher teuer?

Von den 16 Gemeinden des Ilm-Kreis liegen 1 im mittleren Fünftel, 11 im vierten Fünftel und 4 im höchsten Fünftel, gemessen an der bundesweiten Verteilung aller Hebesätze.

Welche Orte im Ilm-Kreis treffen den Median?

Dem Kreismedian von 400 % am nächsten liegen Bösleben-Wüllersleben mit 400 %, Dornheim mit 400 % und Elleben mit 400 %.

Wie schlägt sich der Hebesatz im Ilm-Kreis auf die Steuer nieder?

Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag liegt die Gewerbesteuer im Ilm-Kreis zwischen 12.701,50 Euro in Amt Wachsenburg und 15.041,25 Euro in Alkersleben.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuer-B-Werte in dieser Tabelle stammen aus der Zeit vor der Grundsteuerreform. Zum 1. Januar 2025 hat sich die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird; aus einem Vergleich mit späteren Werten folgt keine Aussage über die Steuerlast. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Quellen

Belege für die Werte auf dieser Seite
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde. Keine steuerliche Beratung — siehe Methodik und Rechner.