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Sachsen-Anhalt Landkreis Stendal Wust-Fischbeck

Hebesätze Wust-Fischbeck

Landkreis Stendal · AGS 15090631 · 1.211 Einwohner

Gewerbesteuer
330 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
402 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
300 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

Wust-Fischbeck setzt den Gewerbesteuer-Hebesatz auf 330 % fest (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 402 %. Der Median Landkreis Stendal liegt bei 350 %, die Differenz beträgt 20 Prozentpunkte.

Wie Wust-Fischbeck bundesweit einzuordnen ist

Gemessen an allen Hebesätzen bundesweit liegt Wust-Fischbeck im niedrigsten Fünftel. Denselben Satz von 330 % setzen bundesweit 429 Gemeinden fest. Innerhalb von Sachsen-Anhalt steht die Gemeinde auf Platz 24 von 218, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 174-grösste von 218 Gemeinden des Landes.

Wust-Fischbeck im Zahlenvergleich

Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.

Gewerbesteuer-Hebesatz Wust-Fischbeck, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Wust-Fischbeck 330 % Berichtsjahr 2024
Median Landkreis Stendal 350 % Berichtsjahr 2024 −20 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 −50 Prozentpunkte

Von 25 Gemeinden im Landkreis Stendal mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Wust-Fischbeck auf Platz 6, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Mit der Grundsteuerreform hat sich zu diesem Datum die Bemessungsgrundlage geändert, auf die der Hebesatz angewandt wird. Hebesätze der Grundsteuer davor und danach lassen sich nicht als Aussage über die Steuerlast vergleichen. Für die Gewerbesteuer gilt diese Einschränkung nicht.

Wie die Umgebung von Wust-Fischbeck liegt

Gemeinden im Landkreis Stendal mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Wust-Fischbeck Grundsteuer B
Aland 325 % −5 Prozentpunkte 354 %
Altmärkische Wische 323 % −7 Prozentpunkte 345 %
Schönhausen (Elbe) 340 % +10 Prozentpunkte 380 %
Zehrental 320 % −10 Prozentpunkte 300 %
Bismark (Altmark) 315 % −15 Prozentpunkte 375 %

Gewerbesteuer in Wust-Fischbeck an einem Beispiel

Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag kommt nach Abzug des Freibetrags von 24.500 Euro auf einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Bei einem Hebesatz von 330 % ergibt das 11.030,25 Euro Gewerbesteuer im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.671,25 Euro mehr. Maßgeblich ist die Betriebsstätte, nicht der Firmensitz; nachrechnen lässt sich das im Gewerbesteuer-Rechner.

Welche Satzung gilt

Zuständig für die Festsetzung ist Wust-Fischbeck selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist massgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.

Ein Link auf die Satzung fehlt für Wust-Fischbeck noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Wust-Fischbeck

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Wust-Fischbeck?

330 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 11.030,25 Euro Steuer im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Wust-Fischbeck?

402 % beträgt der Hebesatz der Grundsteuer B (Berichtsjahr 2024). Massgeblich für den Einzelfall bleibt der Bescheid.

Ist die Gewerbesteuer in Wust-Fischbeck hoch?

Der Median Landkreis Stendal liegt bei 350 %. Wust-Fischbeck liegt damit 20 Prozentpunkte darunter.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Wust-Fischbeck. Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.

Woher die Werte stammen

Belege für die Hebesätze von Wust-Fischbeck
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.