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Hebesätze Schönefeld
240 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Schönefeld aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 380 %. Der Median Landkreis Dahme-Spreewald liegt bei 320 %, die Differenz beträgt 80 Prozentpunkte.
Wo Schönefeld im Vergleich steht
Der Wert von 240 % ordnet Schönefeld im niedrigsten Fünftel der bundesweiten Verteilung ein; 7 weitere Gemeinden setzen genau denselben Satz fest. Innerhalb von Brandenburg steht die Gemeinde auf Platz 1 von 413, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 31-größte von 413 Gemeinden des Landes.
Hebesätze in Schönefeld nach Quelle
Stände werden nicht vermischt. Der Median bezieht sich auf das bundesweit einheitliche Berichtsjahr, ein aktuellerer Wert steht separat und ohne Differenzangabe.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Schönefeld | 240 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Dahme-Spreewald | 320 % | Berichtsjahr 2024 | −80 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −140 Prozentpunkte |
Von 37 Gemeinden im Landkreis Dahme-Spreewald mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Schönefeld auf Platz 1, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Zum 1. Januar 2025 trat die Grundsteuerreform in Kraft. Seither wirkt der Hebesatz auf eine andere Bemessungsgrundlage; ältere und neuere Werte sagen deshalb nichts über die Veränderung der Steuerlast. Die Gewerbesteuer ist davon nicht betroffen.
Gemeinden nahe am Wert von Schönefeld
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Schönefeld | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Schwerin | 275 % | +35 Prozentpunkte | 400 % |
| Bersteland | 300 % | +60 Prozentpunkte | 405 % |
| Byhleguhre-Byhlen | 300 % | +60 Prozentpunkte | 430 % |
| Jamlitz | 300 % | +60 Prozentpunkte | 377 % |
| Märkische Heide | 300 % | +60 Prozentpunkte | 415 % |
Ein Rechenbeispiel für Schönefeld
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag bleibt nach dem Freibetrag von 24.500 Euro ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Der Hebesatz von 240 % macht daraus 8.022,00 Euro im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 4.679,50 Euro mehr. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner für diese Gemeinde.
Auf welcher Grundlage festgesetzt wird
Schönefeld legt die Hebesätze durch eigene Satzung fest, gestützt auf § 16 GewStG und § 25 GrStG. Verbindlich ist die im Bekanntmachungsblatt veröffentlichte Fassung, nicht der Statistikwert.
Für Schönefeld fehlt bislang der Verweis auf die Satzung im Wortlaut. Die Gemeindeverwaltung erteilt dazu Auskunft, das Finanzamt zum Steuermessbetrag.
Aufkommen der Realsteuern in Schönefeld
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 136.892.417 Euro | 7.147 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 19.963.477 Euro | 1.042 Euro |
| Grundsteuer B | 5.030.906 Euro | 263 Euro |
| Grundsteuer A | 36.497 Euro | 2 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 19.154 | |
Je Einwohner flossen Schönefeld im Berichtsjahr 2024 7.147 Euro Gewerbesteuer zu — über dem Median aller Gemeinden, der bei 383 Euro liegt. Im Land Brandenburg liegt der Median bei 290 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Schönefeld
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Schönefeld?
240 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 8.022,00 Euro Steuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Schönefeld?
Schönefeld setzt die Grundsteuer B auf 380 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.
Ist die Gewerbesteuer in Schönefeld hoch?
Gemessen am Median Landkreis Dahme-Spreewald von 320 % liegt der Satz von Schönefeld 80 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Gemeinde Schönefeld durch Satzung. Den Steuermessbetrag setzt dagegen das Finanzamt fest.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Für die Festsetzung ist die Gemeinde zuständig, für den Messbetrag das Finanzamt. Keine steuerliche Beratung. Herkunft der Zahlen: Methodik. Eigene Werte einsetzen: Rechner.