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Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Vorpommern-Greifswald Schmatzin

Hebesätze Schmatzin

Landkreis Vorpommern-Greifswald · AGS 13075125 · 293 Einwohner

Gewerbesteuer
410 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer B
439 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer A
400 %
Berichtsjahr 2024
Grundsteuer C
Wird nicht erhoben
baureife unbebaute Grundstücke
Kurz beantwortet

410 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Schmatzin aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 439 %. Der Median Landkreis Vorpommern-Greifswald liegt bei 390 %, die Differenz beträgt 20 Prozentpunkte.

Wie Schmatzin zum Landesdurchschnitt liegt

Schmatzin liegt im höchsten Fünftel der bundesweiten Hebesätze. 177 Gemeinden kommen auf denselben Wert von 410 %. Innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern steht die Gemeinde auf Platz 697 von 724, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 640-grösste von 726 Gemeinden des Landes.

Hebesätze in Schmatzin nach Quelle

Mediane werden ausschließlich aus dem bundesweit einheitlichen Berichtsjahr gebildet. Ein aktuellerer Landeswert steht deshalb in derselben Tabelle, wird aber nicht gegen die Mediane gerechnet — zwei verschiedene Stände ergeben keinen Vergleich.

Gewerbesteuer-Hebesatz Schmatzin, je Quelle mit eigenem Stand
BezugHebesatz StandGemeinde minus Bezug
Schmatzin 410 % Berichtsjahr 2024
Median Landkreis Vorpommern-Greifswald 390 % Berichtsjahr 2024 +20 Prozentpunkte
Bundesmedian 380 % Berichtsjahr 2024 +30 Prozentpunkte

Von 138 Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Schmatzin auf Platz 130, von unten gezählt.

Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Seit dem 1. Januar 2025 gilt bei der Grundsteuer eine neue Bemessungsgrundlage. Ein Vergleich mit früheren Hebesätzen ergibt deshalb keine Aussage über die Belastung. Für die Gewerbesteuer bleibt der Vergleich aussagekräftig.

Welche Gemeinden ähnlich liegen

Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit ähnlichem Hebesatz, Berichtsjahr 2024
GemeindeGewerbesteuer Differenz zu Schmatzin Grundsteuer B
Ahlbeck 400 % −10 Prozentpunkte 430 %
Altwarp, Fischerdorf 400 % −10 Prozentpunkte 430 %
Altwigshagen 400 % −10 Prozentpunkte 420 %
Bergholz 400 % −10 Prozentpunkte 412 %
Blankensee 400 % −10 Prozentpunkte 450 %

Ein Rechenbeispiel für Schmatzin

Für ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag beträgt der Steuermessbetrag 3.342,50 Euro. Bei 410 % Hebesatz sind 13.704,25 Euro im Jahr fällig. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 1.002,75 Euro weniger. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner.

Wo der Hebesatz amtlich festgesetzt ist

Schmatzin legt die Hebesätze durch eigene Satzung fest, gestützt auf § 16 GewStG und § 25 GrStG. Verbindlich ist die im Bekanntmachungsblatt veröffentlichte Fassung, nicht der Statistikwert.

Für Schmatzin fehlt bislang der Verweis auf die Satzung im Wortlaut. Die Gemeindeverwaltung erteilt dazu Auskunft, das Finanzamt zum Steuermessbetrag.

Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Schmatzin

Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Schmatzin?

Schmatzin setzt 410 % fest (Berichtsjahr 2024). Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag zahlt daraus 13.704,25 Euro im Jahr.

Wie hoch ist die Grundsteuer B in Schmatzin?

Schmatzin setzt die Grundsteuer B auf 439 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.

Ist die Gewerbesteuer in Schmatzin hoch?

Gemessen am Median Landkreis Vorpommern-Greifswald von 390 % liegt der Satz von Schmatzin 20 Prozentpunkte darüber.

Wer setzt den Hebesatz fest?

Die Gemeinde Schmatzin durch Satzung. Den Steuermessbetrag setzt dagegen das Finanzamt fest.

Belege und Abrufdatum

Belege für die Hebesätze von Schmatzin
QuelleStandAbgerufen
Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) Berichtsjahr 2024 10. September 2026

Maßgeblich für die Festsetzung ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde, für den Steuermessbetrag der Bescheid des Finanzamts. Keine steuerliche Beratung. Regeln unter Methodik, Werkzeuge unter Gewerbesteuer berechnen.