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Hebesätze Schaprode
In Schaprode gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 250 %, berichtsjahr 2024. Die Grundsteuer B beträgt 300 %. Der Median Landkreis Vorpommern-Rügen liegt bei 375 %, die Differenz beträgt 125 Prozentpunkte.
Wo Schaprode im Vergleich steht
Der Wert von 250 % ordnet Schaprode im niedrigsten Fünftel der bundesweiten Verteilung ein; 15 weitere Gemeinden setzen genau denselben Satz fest. Innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern steht die Gemeinde auf Platz 1 von 724, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 543-größte von 726 Gemeinden des Landes.
Was die Quellen für Schaprode ausweisen
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Schaprode | 250 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Vorpommern-Rügen | 375 % | Berichtsjahr 2024 | −125 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | −130 Prozentpunkte |
Von 101 Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Rügen mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Schaprode auf Platz 1, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Zum 1. Januar 2025 trat die Grundsteuerreform in Kraft. Seither wirkt der Hebesatz auf eine andere Bemessungsgrundlage; ältere und neuere Werte sagen deshalb nichts über die Veränderung der Steuerlast. Die Gewerbesteuer ist davon nicht betroffen.
Wie die Umgebung von Schaprode liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Schaprode | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Insel Hiddensee | 250 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Buschvitz | 300 % | +50 Prozentpunkte | 400 % |
| Gingst | 300 % | +50 Prozentpunkte | 520 % |
| Glowe | 300 % | +50 Prozentpunkte | 350 % |
| Neuenkirchen | 300 % | +50 Prozentpunkte | 500 % |
Was der Hebesatz in Schaprode in Euro bedeutet
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag bleibt nach dem Freibetrag von 24.500 Euro ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Der Hebesatz von 250 % macht daraus 8.356,25 Euro im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 4.345,25 Euro mehr. Ob dieser Satz greift, hängt an der Betriebsstätte und nicht am eingetragenen Sitz. Der Rechner bildet den Weg mit diesem Hebesatz ab.
Welche Satzung gilt
Die Hebesätze beruhen auf einer Satzung der Gemeinde Schaprode nach § 16 GewStG und § 25 GrStG. Veröffentlicht wird sie amtlich; sie geht der Statistik vor.
Der Wortlaut der Satzung ist für Schaprode noch nicht hinterlegt. Zuständig für Auskünfte ist die Gemeinde, für den Messbetrag das Finanzamt.
Was Schaprode aus den Realsteuern einnimmt
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 252.484 Euro | 620 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 35.348 Euro | 87 Euro |
| Grundsteuer B | 47.387 Euro | 116 Euro |
| Grundsteuer A | 13.848 Euro | 34 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 407 | |
Schaprode nahm im Berichtsjahr 2024 je Einwohner 620 Euro an Gewerbesteuer ein und liegt damit über dem bundesweiten Median von 383 Euro. Im Land Mecklenburg-Vorpommern liegt der Median bei 284 Euro.
Bei 407 Einwohnern hängt der Wert je Einwohner stark an einzelnen Betrieben und schwankt von Jahr zu Jahr; er eignet sich kaum für Vergleiche.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Schaprode
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Schaprode?
Schaprode setzt 250 % fest (Berichtsjahr 2024). Ein Einzelunternehmen mit 120.000 Euro Gewerbeertrag zahlt daraus 8.356,25 Euro im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Schaprode?
300 % beträgt der Hebesatz der Grundsteuer B (Berichtsjahr 2024). Maßgeblich für den Einzelfall bleibt der Bescheid.
Ist die Gewerbesteuer in Schaprode hoch?
Im Vergleich zum Median Landkreis Vorpommern-Rügen von 375 % liegt Schaprode 125 Prozentpunkte darunter.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Schaprode legt den Hebesatz durch Satzung fest. Der zugrunde liegende Messbetrag wird vom Finanzamt festgesetzt.
Quellen und Stände
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.