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Hebesätze Quedlinburg
In Quedlinburg gilt ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 440 %, berichtsjahr 2024. Die Grundsteuer B beträgt 440 %. Der Median Landkreis Harz liegt bei 395 %, die Differenz beträgt 45 Prozentpunkte.
Was der Wert für Quedlinburg bedeutet
Bundesweit betrachtet fällt Quedlinburg im höchsten Fünftel; der Satz von 440 % kommt insgesamt 77 mal vor. Innerhalb von Sachsen-Anhalt steht die Gemeinde auf Platz 211 von 218, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 19-größte von 218 Gemeinden des Landes.
Die Werte für Quedlinburg im Überblick
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Quedlinburg | 440 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Harz | 395 % | Berichtsjahr 2024 | +45 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +60 Prozentpunkte |
Von 20 Gemeinden im Landkreis Harz mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Quedlinburg auf Platz 18, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Die Grundsteuerreform hat zum 1. Januar 2025 die Größe geändert, auf die der Hebesatz wirkt. Werte von davor und danach sind nicht gegeneinander zu rechnen. Die Gewerbesteuer ist unverändert vergleichbar.
Wie die Umgebung von Quedlinburg liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Quedlinburg | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Wernigerode | 440 % | 0 Prozentpunkte | 400 % |
| Thale | 450 % | +10 Prozentpunkte | 450 % |
| Blankenburg (Harz) | 420 % | −20 Prozentpunkte | 420 % |
| Halberstadt | 420 % | −20 Prozentpunkte | 440 % |
| Groß Quenstedt | 400 % | −40 Prozentpunkte | 400 % |
Was die Gewerbesteuer in Quedlinburg konkret kostet
120.000 Euro Gewerbeertrag ergeben nach Freibetrag einen Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Mit dem Hebesatz von 440 % sind das 14.707,00 Euro jährlich. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 2.005,50 Euro weniger. Ob dieser Satz greift, hängt an der Betriebsstätte und nicht am eingetragenen Sitz. Der Rechner bildet den Weg mit diesem Hebesatz ab.
Welche Satzung gilt
Festgesetzt werden die Hebesätze durch Satzung der Gemeinde Quedlinburg, auf Grundlage von § 16 GewStG und § 25 GrStG. Die Satzung wird im amtlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht. Weicht sie von der hier ausgewiesenen Statistik ab, gilt die Satzung.
Ein Direktlink auf die geltende Hebesatzsatzung liegt für Quedlinburg noch nicht vor. Auskunft zur Festsetzung erteilt die Gemeindeverwaltung, zum Steuermessbetrag das zuständige Finanzamt.
Aufkommen der Realsteuern in Quedlinburg
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 9.598.140 Euro | 415 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 763.488 Euro | 33 Euro |
| Grundsteuer B | 2.806.282 Euro | 121 Euro |
| Grundsteuer A | 168.064 Euro | 7 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 23.139 | |
Je Einwohner flossen Quedlinburg im Berichtsjahr 2024 415 Euro Gewerbesteuer zu — über dem Median aller Gemeinden, der bei 383 Euro liegt. Im Land Sachsen-Anhalt liegt der Median bei 393 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Quedlinburg
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Quedlinburg?
440 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 14.707,00 Euro Steuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Quedlinburg?
Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 440 % (Berichtsjahr 2024). Was daraus für ein einzelnes Grundstück folgt, ergibt sich erst aus dem Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.
Ist die Gewerbesteuer in Quedlinburg hoch?
Der Vergleichswert im Kreis beträgt 395 %. Quedlinburg liegt 45 Prozentpunkte darüber.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Gemeinde Quedlinburg durch Satzung. Den Steuermessbetrag setzt dagegen das Finanzamt fest.
Quellen und Stände
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.