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Hebesätze Oberhof
400 % Gewerbesteuer-Hebesatz weist Oberhof aus (Berichtsjahr 2024). Die Grundsteuer B beträgt 410 %. Der Median Landkreis Schmalkalden-Meiningen liegt bei 395 %, die Differenz beträgt 5 Prozentpunkte.
Wo Oberhof im Vergleich steht
Der Wert von 400 % ordnet Oberhof im vierten Fünftel der bundesweiten Verteilung ein; 1.112 weitere Gemeinden setzen genau denselben Satz fest. Innerhalb von Thüringen steht die Gemeinde auf Platz 428 von 605, von unten gezählt. Nach Einwohnerzahl ist sie die 194-größte von 630 Gemeinden des Landes.
Oberhof im Zahlenvergleich
Die Tabelle führt jeden Stand getrennt auf. Ein Vergleich über zwei verschiedene Stände hinweg ergibt keine Aussage und wird deshalb nicht gerechnet.
| Bezug | Hebesatz | Stand | Gemeinde minus Bezug |
|---|---|---|---|
| Oberhof | 400 % | Berichtsjahr 2024 | — |
| Median Landkreis Schmalkalden-Meiningen | 395 % | Berichtsjahr 2024 | +5 Prozentpunkte |
| Bundesmedian | 380 % | Berichtsjahr 2024 | +20 Prozentpunkte |
Von 38 Gemeinden im Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit belegtem Wert für das Berichtsjahr 2024 steht Oberhof auf Platz 33, von unten gezählt.
Kein Vergleich über den 1. Januar 2025 hinweg. Zum 1. Januar 2025 trat die Grundsteuerreform in Kraft. Seither wirkt der Hebesatz auf eine andere Bemessungsgrundlage; ältere und neuere Werte sagen deshalb nichts über die Veränderung der Steuerlast. Die Gewerbesteuer ist davon nicht betroffen.
Wie die Umgebung von Oberhof liegt
| Gemeinde | Gewerbesteuer | Differenz zu Oberhof | Grundsteuer B |
|---|---|---|---|
| Dillstädt | 400 % | 0 Prozentpunkte | 410 % |
| Rohr | 400 % | 0 Prozentpunkte | 410 % |
| Schmalkalden | 400 % | 0 Prozentpunkte | 389 % |
| Brotterode-Trusetal | 401 % | +1 Prozentpunkte | 421 % |
| Belrieth | 395 % | −5 Prozentpunkte | 389 % |
Gewerbesteuer in Oberhof an einem Beispiel
Bei 120.000 Euro Gewerbeertrag bleibt nach dem Freibetrag von 24.500 Euro ein Steuermessbetrag von 3.342,50 Euro. Der Hebesatz von 400 % macht daraus 13.370,00 Euro im Jahr. Beim bundesweiten Median von 380 % wären es 12.701,50 Euro, also 668,50 Euro weniger. Der Firmensitz allein entscheidet nicht — es zählt, wo die Betriebsstätte liegt. Nachrechnen im Rechner für diese Gemeinde.
Welche Satzung gilt
Zuständig für die Festsetzung ist Oberhof selbst. Rechtsgrundlage sind § 16 GewStG und § 25 GrStG, bekannt gemacht wird die Satzung amtlich. Sie ist maßgeblich, wenn sie von der Statistik abweicht.
Ein Link auf die Satzung fehlt für Oberhof noch. Bis dahin hilft die Gemeindeverwaltung weiter; für den Messbetrag ist das Finanzamt zuständig.
Aufkommen der Realsteuern in Oberhof
| Merkmal | Betrag | je Einwohner |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | 931.800 Euro | 585 Euro |
| davon Gewerbesteuerumlage | 81.533 Euro | 51 Euro |
| Grundsteuer B | 328.333 Euro | 206 Euro |
| Grundsteuer A | 2.551 Euro | 2 Euro |
| Einwohner am 31.12.2024 | 1.592 | |
Je Einwohner flossen Oberhof im Berichtsjahr 2024 585 Euro Gewerbesteuer zu — über dem Median aller Gemeinden, der bei 383 Euro liegt. Im Land Thüringen liegt der Median bei 271 Euro.
Quelle: Realsteuervergleich der Statistischen Ämter, Tabelle 71231-01-03-5, Berichtsjahr 2024; Bevölkerung: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes zum 31.12.2024. Die Reihenfolge aller größeren Gemeinden zeigt die Rangliste nach Aufkommen je Einwohner.
Häufige Fragen zu den Hebesätzen in Oberhof
Wie hoch ist die Gewerbesteuer in Oberhof?
400 % beträgt der Gewerbesteuer-Hebesatz (Berichtsjahr 2024). Daraus folgen bei 120.000 Euro Gewerbeertrag 13.370,00 Euro Steuer im Jahr.
Wie hoch ist die Grundsteuer B in Oberhof?
Oberhof setzt die Grundsteuer B auf 410 % fest (Berichtsjahr 2024). Der Betrag für ein bestimmtes Grundstück steht im Messbescheid des Finanzamts.
Ist die Gewerbesteuer in Oberhof hoch?
Im Vergleich zum Median Landkreis Schmalkalden-Meiningen von 395 % liegt Oberhof 5 Prozentpunkte darüber.
Wer setzt den Hebesatz fest?
Die Festsetzung erfolgt durch Satzung der Gemeinde Oberhof. Den Messbetrag ermittelt das Finanzamt.
Belege und Abrufdatum
| Quelle | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|
| Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, Realsteuervergleich (71231-03-01-5) | Berichtsjahr 2024 | 10. September 2026 |
Die Gemeinde setzt fest, das Finanzamt ermittelt den Messbetrag, ein steuerlicher Berater beurteilt den Einzelfall. Keine steuerliche Beratung. Mehr unter Methodik und im Rechner.